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medi Rehab one – Theorie trifft Praxis

Im Gespräch mit medi Produktmanager, Patientin und Arzt

Experteninterview medi rehab One

Offenheit für neue Perspektiven und zusätzliche Therapiemöglichkeiten für Patienten: Das verknüpft medi in seinem ersten medizinischen Kompressionsstrumpf aus der Orthopädie – dem medi Rehab one. Im Gespräch beleuchten medi Produktmanager Philip Hofmann, Patientin Kristina Hackländer und Dr. med. Michael Krüger-Franke, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, das innovative Produkt aus entwicklungstechnischen und praktischen Blickwinkeln.

Medizinische Kompressionsstrümpfe von medi sind primär im Bereich der Phlebologie und Lymphologie verankert. Mit dem medi Rehab one rückte auch die Orthopädie und Unfallchirurgie in das Blickfeld. Er ist der erste medizinische Kompressionsstrumpf von medi, der speziell zur Vermeidung und Reduktion von Schwellungen nach Verletzungen oder nach orthopädischen Eingriffen am Bewegungsapparat der unteren Extremitäten entwickelt wurde. „Wir wollten die gezielte Behandlung von Patienten mit einem posttraumatischen oder postoperativen Ödem mit Fokus auf das Knie und das Sprunggelenk angehen“, so Philip Hofmann, Produktmanager Orthopädie bei medi. 


Leichtes Anziehen und fester Halt

medi Rehab one kombiniert die bewährte Kompressionsklasse (KKL) 1 mit weiteren indikationsspezifischen Features. Im Fokus: das Anziehverhalten. „Patienten mit einer Verletzung am Bewegungsapparat haben oftmals noch Schmerzen – etwas über der Verletzung zu tragen, fällt am Anfang schwer. Unser Anspruch war es, das Anziehen des medi Rehab one einfach und komfortabel zu machen. Dafür haben wir eine innovative Stricktechnologie entwickelt – so gleitet das Gestrick leicht über den Fuß, die Ferse und den Knöchel. Der Strumpf kann einfach positioniert werden und bietet einen guten Halt“, erklärt Philip Hofmann. Die anfänglichen Herausforderungen beim Anziehen bestätigt auch Anwenderin Kristina Hackländer, doch mit den richtigen Tipps klappte es schnell. Sie trug den medi Rehab one postoperativ nach einem Riss am vorderen Kreuzband. 

Therapie-Ergänzung: Zurück in die Mobilität

Der medi Rehab one kann allein getragen oder mit weiteren medizinischen Hilfsmitteln von medi kombiniert werden. Philip Hofmann erklärt das Zusammenspiel am Beispiel einer Hartrahmenorthese, wie der Knieorthese M.4s comfort von medi: „Durch die Orthese erhält der Patient Sicherheit und Stabilität. Unser Credo: So viel Stabilisierung wie nötig und so früh mobilisieren wie möglich. Der medi Rehab one kann zusätzlich unterstützen, indem er der Ödembildung entgegenwirkt. Wir konnten beobachten, dass mit einem Rückgang der Schwellung oftmals auch eine Schmerzreduzierung einhergeht und der Patient dann wieder aktiver werden möchte.“

Genau wie bei Kristina Hackländer: „Ich hatte das Gefühl, dass der medi Rehab one mein operiertes Bein komprimierte und stabilisierte. Er unterstützte mich dabei, mich wieder freier zu bewegen – so konnte ich mit dem Strumpf auch länger stehen, beispielsweise im Bad am Waschbecken.“

Zurück in die Mobilität ist auch das Ziel, das Dr. med. Michael Krüger-Franke, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, im Gespräch hervorhebt. Sein Schwerpunkt ist die arthroskopische Chirurgie der unteren Extremität. Er hat den medi Rehab one bereits bei kleinen ambulanten Eingriffen am Knie oder Arthroskopien des Kniegelenks eingesetzt – unter anderem zur Vorbeugung der Ödembildung: „Ein Ödem beeinträchtigt die Patienten bei der Nachbehandlung. Das heißt: Je stärker die Schwellung, desto weniger beweglich ist der Patient und desto später kann physiotherapeutisch behandelt werden. Mit dem medi Rehab one sind die physiotherapeutischen Maßnahmen effektiver, da die Patienten weniger Schwellungen und damit verbunden weniger Schmerzen haben und somit schneller wieder in die Bewegung kommen.“

Dr. Krüger-Franke fasst zusammen, dass die Rehabilitation beispielsweise bei einer VKB-Ruptur, also einem Riss des vorderen Kreuzbandes, aus mehreren Phasen besteht: Nach primär wenig Bewegung folgt eine Phase der Mobilität, in der die Patienten wieder mehr sitzen oder laufen. Es können erneut Knöchelschwellungen entstehen. Diese Patienten tragen den medi Rehab one deswegen mindestens 14 Tage am operierten Bein – manchmal bis zu sechs Wochen. „Wir haben eine klare Regel: Bei arthroskopischen Operationen bekommen die Patienten eine Woche den medizinischen Kompressionsstrumpf am operierten Bein, bei Kreuzbandchirurgie zwei Wochen. Dabei richten wir uns aber auch flexibel nach dem Bedarf des Patienten – viele wollen ihn länger tragen, da sie dadurch ein besseres Gefühl erhalten.“

Die Schwellung kann sich, neben dem Knie, auch auf weitere Bereiche der unteren Extremitäten auswirken. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie hat den medi Rehab one neben postoperativen auch bei posttraumatischen Kniegelenksverletzungen eingesetzt. „Die Patienten können im Verlauf der Nachbehandlung in den ersten Tagen eine Schwellung des Unterschenkels und auch des Knöchels bekommen – dem können wir mit dem medi Rehab one entgegenwirken.“

Zufriedene Patienten

Laut Dr. Krüger-Franke findet der medi Rehab one großen Anklang bei seinen Patienten, genau wie bei Kristina Hackländer: „Der medi Rehab one hat mir ein gutes Gefühl vermittelt und war sehr unauffällig. Wenn ich ihn trug, habe ich ihn nicht gespürt, aber ich wusste, dass er mir bei der Rehabilitation hilft.“

Fachinformationen für den Sanitätsfachhandel sind unter Telefon 0921 912-333, E-Mail auftragsservice@medi.de erhältlich.

Zweckbestimmungen:

  • medi Rehab® one ist ein rundgestrickter medizinischer Kompressionsstrumpf zur kompressiven Versorgung der unteren Extremitäten, hauptsächlich zur Vorbeugung und Behandlung von postoperativen und posttraumatischen Ödemen und allgemeinen Schwellungszuständen.
  •  M.4s® comfort ist eine Rahmenorthese zur Führung und Stabilisierung des Kniegelenks mit Extensions- / Flexionsbegrenzung.


Surftipps:
www.medi.biz/rehab-one                                                                        

Weitere Patientengeschichten zum medi Rehab one unter:
www.medi.de/unternehmen/kooperationen/deutscher-skiverband/#rehabone

Das ganze Interview können Sie sich hier anschauen:

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medi – ich fühl mich besser. Für das Unternehmen medi leisten weltweit rund 3.000 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Das Ziel ist es, Anwendern und Patienten maximale Therapieerfolge im medizinischen Bereich (medi Medical) und darüber hinaus ein einzigartiges Körpergefühl im Sport- und Fashion-Segment (CEP und ITEM m6) zu ermöglichen. Die Leistungspalette von medi Medical umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und orthopädische Einlagen. Zudem fließt die langjährige Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie auch in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten mit ein. Der Grundstein für das international erfolgreiche Unternehmen wurde 1951 in Bayreuth gelegt. Heute gilt medi als einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel und liefert mit einem Netzwerk aus Distributeuren sowie eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt. www.medi.de, www.item-m6.com, www.cepsports.com

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