medi Firmen Historie

Die medi Erfolgsgeschichte

1951 setzte Wolfgang Weihermüller eines nachts alles auf eine Karte: Er überquerte die „Grüne Grenze“ bei Rudolphstein. In seinem Rucksack transportierte er Bauteile einer wertvollen Strickmaschine. In Bayreuth angekommen, legte er mit dieser Strickmaschine den Grundstein für das heute international erfolgreiche Unternehmen medi. 

Mut und Unternehmergeist

Wolfgang Weihermüllers Mut, die damalige DDR zu verlassen und dabei Produktionsmaschinen mitzunehmen, hätte ihn seine Freiheit kosten können. Doch sein Drang nach Aufbruch war größer. So brachte er die im elterlichen Betrieb im sächsischen Pausa erworbenen Kenntnisse in der Strumpf- und Miederwarenproduktion in die BRD. Zusammen mit seinem Cousin Günter Voigtmann gründete er die Firma WeCo.

Das Startkapital bestand aus drei Strickmaschinen und dem Fachwissen um die Gummistrickerei. Getrieben vom Gründergeist starteten beide Männer die Produktion medizinischer „Gummistrümpfe“ in einem ehemaligen Bayreuther Tanzsaal.

Bestehendes infrage zu stellen, war und ist noch heute das Credo von medi. So revolutionierte die Firma WeCo mit dem ersten nahtlosen, hochelastischen mediven Strumpf die Kompressionstherapie und brachte bereits 1975 den ersten Kompressionsstrumpf in transparenter Optik auf den Markt.

Leistungsbereitschaft im Sport durch Kompression

Aktivierung der Leistungsbereitschaft im Sport durch Kompression von medi

Die Leidenschaft, medizinische Hilfsmittel wie Kompressionsstrümpfe, Bandagen und Orthesen immer weiter zu verbessern und ganzheitlich zu denken, eröffnete weitere Geschäftsfelder: Vor über zehn Jahren entdeckte medi die aktivierende Wirkung von Kompression im Sport. Das war die Geburtsstunde der Sportmarke CEP.
Als Vorreiter auf diesem Gebiet ist die Sportswear von medi heute beispielsweise bei jedem Marathon oder Stadtlauf vertreten. Viele Hobbysportler sowie bekannte Leistungssportler vertrauen auf CEP.

Gestraffte Silhouette mit Wellness-Effekt

Kompression in der Mode

Auch die Modewelt heißt die positiven Effekte von Kompression willkommen. Mit den hochwertigen Strumpf- und Shapewear-Kollektionen der Marke ITEM m6 hat sich medi den Themen Beauty und Wellness verschrieben. Die kompressiven Produkte straffen optisch Silhouetten, liften den Po während des Tragens und sorgen für fitte, schlanke Beine. Namhafte Designer-Kooperationen ebneten den Fashion-Produkten den Weg auf die Laufstege bedeutender Mode-Metropolen.

ITEM m6 Fashion Legware

Stationen des Unternehmens „Wohlfühlen“

2017

Die beliebte TV-Moderatorin Barbara Schöneberger ist Markenbotschafterin für medi und ITEM m6. Unter dem Motto "Starke Wirkung für starke Frauen" setzt sie sich für die Aufklärungsarbeit zum Thema Kompression ein.

2016

  • Verkauf der medi prosthetics GmbH an Össur.
  • medi präsentiert erstmals die rundum bedruckten Kompressionsstrümpfe mediven elegance „Leo“ und „Circle“.
  • Gründung der medi prosthetics GmbH. Die neugegründete, eigenständige Prothetik-Gesellschaft ist 100-prozentige Tochter von medi.

2013

medi wird neuer Haupt- und Namenssponsor der Bayreuther Bundesliga-Basketballer. Aus BBC Bayreuth wird medi bayreuth mit dem Slogan „erlebe leidenschaft“.

2012

igli Carbon-Einlagen gehören jetzt zu medi – der neue Geschäftsbereich Footcare wird gegründet.

2011

  • ITEM m6, die Fashionmarke von medi, erobert die Modewelt. Die Produkte der medi Fashionmarke verleihen den ganzen Tag mehr Energie in den Beinen.
  • Die gemeinnützige Organisation medi for help wird gegründet.

2009

  • Wolfgang Joop präsentiert medi Produkte in seiner Show „Hurt and Heal“ auf der Pariser Fashion Week – eine mehrjährige, Aufsehen erregende Kooperation beginnt.
  • Der neue Bereich Lifestyle wird gegründet, zu dem die Sportmarke CEP gehört.

2007

  • Leistungssteigerung und schnellere Regeneration für Sportler: CEP, die Sportmarke von medi, wird ins Leben gerufen.
  • Mit der M.4s bringt medi die erste keimarme Knieorthese weltweit auf den Markt.

2004

  • Der patentierte medi Liner RELAX ist der erste Silikonliner gegen Phantomschmerzen weltweit – ohne Nebenwirkungen.
  • Zum ersten Mal gibt es bei medizinischen Kompressionsstrümpfen von medi Trendfarben.

2000

Der mediven travel ist der erste klinisch getestete Reisestrumpf am Markt.

1998

Mit der Spinomed Rückenorthese bringt medi die erste Rückenorthese auf den Markt, deren Wirkung gegen Osteoporose wissenschaftlich erwiesen ist.

1994

Das Leistungsspektrum wird um den Geschäftsbereich Prothetik erweitert.

1991

Mit der Umfirmierung in "medi" ändert sich der gesamte Auftritt und die Dachmarke entsteht.

1986

Zur Phlebologie kommt der Geschäftsbereich Orthopädie hinzu.

1982

  • Der medizinische Thromboseprophylaxestrumpf mediven thrombexin wird in Kliniken eingeführt.
  • medi USA wird gegründet.

1975

medi 75 ist der erste Kompressionsstrumpf in transparenter Optik. Er wurde weiter entwickelt bis zum heutigen mediven elegance.

1972

Der Geschäftsbereich Hospital wird gegründet. Struva ergänzt als Strumpfverband das Sortiment.

1964

Der medi Strumpf wird geboren – als erster, nahtloser, hochelastischer Kompressionsstrumpf mit unumsponnenem Schussfaden.

1951

Wolfgang Weihermüller und Günter Voigtmann gründen in Bayreuth die Firma WeCo.

um 1920

Albert Weihermüller und Berthold Voigtmann legen mit der Firma Weihermüller & Voigtmann in Pausa / Vogtland den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft.

Erfindergeist als Erfolgskriterium

Die Verbindung von Ästhetik und Gesundheit wurde zur Grundlage für die weltweit erfolgreichen Produkte aus Oberfranken.
Als die Söhne von Wolfgang Weihermüller, Dr. Michael Weihermüller und Stefan Weihermüller, ins Unternehmen eintraten, nahmen sie den internationalen Markt in den Fokus.
Mit der Eröffnung der Niederlassung in den USA 1982 startete unter ihrer Federführung der internationale Durchbruch.