Kinderorthopädie-Produkte

medi Kidz: Der "Schlüssel" ist die Bewegung

medi Kidz Kinderorthopädie Produkte

Kinderorthopädische Versorgungen mit Bandagen und Einlagen

Radfahren, Fangen, Spielen, was für die Generation 30+ noch zum kindlichen Alltag gehörte, hat heute Konkurrenz bekommen: Das Freizeitprogramm der „Digital Natives“ wird auch von digitalen Technologien, wie Internet, Smartphones und Computerspielen bestimmt. Die Digitalisierung verhilft Kindern zu einem neuen Lebensgefühl der ständigen Verfügbarkeit aller Informationen – unabhängig von Zeit und Ort. Doch der Nachwuchs bewegt sich weniger: Die Mädchen und Jungen sitzen die meiste Zeit des Tages: vormittags in der Schule, nachmittags am Schreibtisch und abends vor dem Computer oder Fernseher. Die starre Sitzhaltung schadet der Muskulatur und dem Bewegungsapparat. Bewegungsmangel gilt als Hauptursache für Rückenschmerzen. Studien zu Folge werden bereits 30 bis 60 Prozent der Kinder mit Haltungsschäden oder Haltungsschwächen eingeschult.1 Dann kann der Kinderorthopäde helfen.

Kindgerechte Orthopädie-Produkte

Es gibt kindgerechte Orthopädie-Produkte, um junge Patienten von Kopf bis Fuß zu versorgen. Die Hilfsmittel fördern den Heilungsprozess und sorgen dafür, dass die Kinder schnell wieder mobil werden. medi fertigt kindgerechte Hilfsmittel, die der Anatomie von Kindern entsprechen (medi Kidz Sortiment, igli Kids Einlagen).

Die Bandagen, Orthesen und Einlagen sind exakt auf die Bedürfnisse von Kindern ausgelegt und zeichnen sich durch hohen Tragekomfort aus. Die Therapie soll für die Kinder so angenehm wie möglich sein. Passgenauigkeit, ein modernes Design und die farbenfrohe Optik sorgen dafür, dass das Hilfsmittel regelmäßig und gerne getragen wird und dadurch der Therapieerfolg gewährleistet ist.

Ursache von Rückenschmerzen und Kopfschmerzen

In Deutschland klagen 40 Prozent der Menschen über gelegentliche Rückenschmerzen. Auch Kopfschmerzen können die Folge von Haltungsschwächen sein. Laut Gesundheitsreport 2014 der Techniker Krankenkasse war statistisch gesehen jede zwölfte Erwerbsperson 2013 wegen Rückenbeschwerden arbeitsunfähig – im Durchschnitt 17,5 Tage. Die Ursachen dafür liegen oft in der Kindheit. Haltungsfehler machen sich bereits bei Jugendlichen schmerzhaft bemerkbar und verstärken sich häufig im Erwachsenenalter. Dabei ist während des Wachstumsschubes in der Pubertät die Wirbelsäule besonders anfällig für Fehlentwicklungen.2

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Mehr Bewegung – weniger Haltungsschäden und Unfälle

Die Ursachen beleuchtet auch das Bundesministerium für Gesundheit: „Der einfache Schlüssel zu weniger Haltungsschäden und zu weniger Kinderunfällen ist und bleibt Bewegung. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Zwölf Prozent der unter 14-Jährigen haben Haltungsschäden, drei Viertel davon sind auf mangelnde Bewegung zurückzuführen. Nach Schätzungen von Experten sind mindestens 60 Prozent der Kinderunfälle durch vorbeugende Maßnahmen vermeidbar.“3

Fachgebiet Kinderorthopädie

Der Kinderorthopäde hat es oft mit Frakturen zu tun, Kinder erleiden diese häufiger als Erwachsene. Falsche Risikoeinschätzung, unkontrolliertes Toben, aber auch instabilere Knochen in der Wachstumsphase sind einige der Gründe dafür.4 Kommt es zu einer Fraktur, sind die wesentlichen Anforderungen an eine kindgerechte Behandlung die rasche Schmerzlinderung sowie eine effiziente Therapie.

Ziel einer orthopädischen Behandlung ist immer, für die kleinen Patienten eine maximale Mobilität zu erreichen, um die Bewegung und Koordination zu fördern bzw. das betroffene Gelenk zu stabilisieren und Schmerzen zu lindern. Ein großer Vorteil der Kinderorthopädie besteht darin, dass sich Fehlstellungen bei Kindern im Wachstum besser korrigieren lassen als im Erwachsenenalter. 

Orthopädische Hilfsmittel für Kinder – eine besondere Herausforderung

Kinder mit einem orthopädischen Hilfsmittel zu versorgen, stellt eine besondere Herausforderung dar. Die Bandage, Orthese oder Einlage muss genau den individuellen Bedürfnissen des Kindes angepasst werden. Das medizinische Hilfsmittel soll seine Wirkung optimal entfalten und gleichzeitig das Kind im Alltag möglichst wenig beeinträchtigen. Schließlich ist darauf zu achten, dass beim Spielen und Toben nichts drückt und zwickt. Um die Kinder rundum bestmöglich zu versorgen, stimmen sich Arzt, Physiotherapeut und Sanitätsfachhandel ab.

Nach der Hilfsmittelverordnung durch den Arzt wird die Bandage oder Orthese im medizinischen Fachhandel individuell angepasst.

Dr. Stefan Wilke, Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Kinderorthopädie aus Berlin: "Der Bewegungsmangel ist wahrscheinlich das größte Problem".

Zum Interview

Quellen:

1 Ketelhut K. (2003), Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, Band 10

2 1. bis 15. April 2011, © Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG), Text: Dr. Beatrice Wagner, Redaktion: Birgit Kahl,

3 Pressemitteilung Nr. 76 des Bundesministeriums für Gesundheit (Berlin, 04. November 2008)

4 Vgl. Kraus R, Wessel L: The treatment of upper limb fractures in children and adolescents. Dtsch Arztebl Int 2010; 107(51-52): 903-10. DOI: 10.3238/arztebl.2010.0903

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