Medizinisch-wissenschaftliche Informationen zu chronisch venösen Erkrankungen

Chronisch venöse Erkrankungen erfordern die Therapie mit medizinischer Kompression

Chronisch venöse Erkrankungen

Der Einsatz von medizinischer Kompression bei chronischen Venenerkrankungen ist unverzichtbar

Die aktuelle S2k-Leitlinie zur medizinischen Kompressionstherapie sowie die S2k-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Varikose empfehlen den Einsatz von medizinischer Kompression unter anderem bei chronischen Venenerkrankungen.1,2

Zu den chronischen Venenerkrankungen zählen in den Anfangsstadien Besenreiser und Varizen. In späteren Stadien können Patienten eine chronisch venöse Insuffizienz (CVI) entwickeln, die sich durch das Auftreten von Ödemen und Hautveränderungen bis hin zur Ausbildung eines Ulcus cruris venosum (offenes Bein) manifestiert.

Die Prävalenz von chronischen Venenerkrankungen ist hoch. Aus der Bonner-Venenstudie ist zu entnehmen, dass circa 90 Prozent der Studienteilnehmer Venenveränderungen der Stadien C1-C6 aufweisen. An einer CVI (C3-C6) leiden in Deutschland jede fünfte Frau und jeder sechste Mann.3 Dies zeigt die hohe Relevanz einer effektiven medizinischen Kompressionstherapie. Deren Wirksamkeit wurde in zahlreichen klinischen Studien nachgewiesen.

Die CEAP-Klassifikation (Für weitere Infos, bitte anklicken)

Die CEAP-Klassifikation ist eine Einteilung für den Schweregrad der chronisch-venösen Insuffizienz. Der klinische Befund reicht von C0 (keine Anzeichen) bis C6 (schwerste Ausprägung):

  • C = Clinical signs (klinische Zeichen)
  • E = Etiology (Ätiologie)
  • A = Anatomic location (Lokalisation)
  • P = Pathophysiology (Pathophysiologie)
StadiumVeränderungen
C 0Keine sichtbaren Zeichen einer Venenerkrankung
C 1     Teleangiektasien  
C 2Varikose  ohne klinische Zeichen einer chronisch-venösen Insuffizienz 
C 3Varikose mit Ödem 
C 4 Varikose mit trophischen Hautveränderungen, unterteilt in:
C 4aPigmentierung oder Ekzem 
C 4bLipodermatosklerose oder Atrophie blanche 
C 5Varikose  mit abgeheiltem Ulcus cruris venosum 
C 6Varikose mit floridem Ulcus cruris venosum 

Nähere Informationen – unter anderem zu Leitlinienempfehlungen, Studiendesign oder Studienergebnissen – finden Sie unter den jeweiligen Reitern.

Leitlinien

S2k-Leitlinie zur medizinischen Kompressionstherapie1

Die S2k-Leitlinie "Medizinische Kompressionstherapie der Extremitäten mit Medizinischem Kompressionsstrumpf (MKS), Phlebologischem Kompressionsverband (PVK) und Medizinischen adaptiven Kompressionssystemen (MAK)" gibt auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse evidenzbasierte Empfehlungen zur Anwendung medizinischer Kompressionstherapie. 

Die Leitlinie bestätigt: Der Einsatz von medizinischer Kompressionstherapie ist unverzichtbar. Zudem ist deren Wirksamkeit durch zahlreiche klinische Studien bestätigt. 

Wichtige Aspekte und Neuerungen der S2k-Leitlinie zur medizinischen Kompressionstherapie

In der Leitlinie wird darauf hingewiesen, dass bei einem medizinischen Kompressionsstrumpf (MKS) neben der Kompressionsklasse auch das Material sowie der sich daraus ergebende Ruhe- und Arbeitsdruck entscheidend sind. Dabei soll die Therapie mit der niedrigsten wirksamen Kompressionsklasse begonnen werden.

Neben Rundstrick-Qualitäten sollen auch flachgestrickte MKS eingesetzt werden. Letztere sind vor allem bei großen Umfängen, konisch geformten Extremitäten oder tiefen Gewebefalten indiziert.

Als weitere wirksame Therapiemöglichkeit werden in der S2k-Leitlinie die medizinischen adaptiven Kompressionssysteme (MAKs) genannt. Diese können in der initialen Entstauungsphase neben dem phlebologischen Kompressionsverband (PKV) als Alternative zur Wickelbandagierung angewendet werden:

  • bei der Behandlung venöser Ödeme oder
  • bei der Therapie des Ulcus cruris venosum.

Im Gegensatz zu einer Kompressionsbandagierung zeichnen sich MAKs (zum Beispiel circaid juxtacures) durch eine deutlich einfachere, schnellere und fehler-ärmere Anwendung aus.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der in der Leitlinie hervorgehoben wird, ist die Förderung der Patienten-Adhärenz. Der Patient soll ausführlich über die medizinische Kompressionstherapie, die korrekte Anwendung der Kompressionsmaterialien und weitere damit verbundene Maßnahmen (zum Beispiel Anziehhilfen, Hautpflege) geschult werden. Außerdem sollen die Anwender über mögliche Nebenwirkungen und Risiken aufgeklärt werden.

Die komplette S2k-Leitlinie zur medizinischen Kompressionstherapie können Sie unter www.awmf.org herunterladen.

Die wichtigsten Empfehlungen der aktuellen Leitlinie haben wir für Sie zudem kompakt und übersichtlich in einem Scientific Summary zusammengestellt. Dieses finden Sie unter dem Reiter „Scientific Summaries“.

S2k-Leitlinie zur Varikose²

Die Diagnostik und Therapie einer subkutanen und intrafaszialen Varikosis wird in der aktuellen S2k-Leitlinie zur Varikose thematisiert. Bei der Auswahl der Varikose-Therapie sollen invasive und konservative Maßnahmen sowie patientenindividuelle Faktoren berücksichtigt werden. Invasive Methoden, der Einsatz medizinischer Kompression sowie die Gabe von Medikamenten sollen bei der Behandlung einer Varikose als sich ergänzende Therapiemaßnahmen betrachtet werden. Dabei wird die medizinische Kompression als Basistherapie bei phlebologischen Erkrankungen empfohlen. Nicht zuletzt steht auch die Aufklärung des Patienten (Patienten-Edukation) zur Therapie im Fokus.

Die komplette S2k-Leitlinie zur Varikose können Sie unter www.awmf.org herunterladen.

Die wichtigsten Empfehlungen der aktuellen Leitlinie haben wir für Sie zudem kompakt und übersichtlich in einem Scientific Summary zusammengestellt. Dieses finden Sie unter dem Reiter „Scientific Summaries“.

Klinische Studien

Die Bonner-Venenstudie zeigt die hohe Prävalenz chronischer Venenerkrankungen in Deutschland³

Obwohl chronische Venenleiden zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland zählen, liegen keine aktuellen Zahlen zu Prävalenzen vor. Aus diesem Grund führten Rabe et al. im Zeitraum von 2000 bis 2002 eine deskriptive Untersuchung durch, um das Auftreten chronischer Venenerkrankungen bei 3.072 Personen aus Bonn und Umland zu ermitteln.

Die Studienteilnehmer wurden anhand eines standardisierten Fragebogens zu sozioökonomischen, phlebologischen und die Lebensqualität betreffenden Themen befragt. Es erfolgte eine ärztliche Untersuchung mit einer standardisierten Befundung des Beines anhand der CEAP-Klassifikation. Außerdem wurde eine Duplexsonographie zur Betrachtung des oberflächlichen und tiefen Venensystems durchgeführt.

Die Untersuchung bestätigte die hohe Prävalenz an chronischen Venenerkrankungen in Deutschland. Knapp über 90 Prozent der Studienteilnehmer wiesen Venenveränderungen der Stadien C1-C6 auf. Bei 59 Prozent der Probanden bestanden Teleangiektasien und Besenreiser und bei 14,3 Prozent der Studienteilnehmer konnte eine Varikose diagnostiziert werden. 13,4 Prozent zeigten ein prätibiales Ödem.

Zusammenfassend zeigt die Studie, dass jeder sechste Mann und jede fünfte Frau an Zeichen einer CVI leiden. Trotz der hohen Zahl an Studienteilnehmern mit Veränderungen an den Venen, gaben lediglich 14,6 Prozent an, schon einmal einen medizinischen Kompressionsstrumpf getragen zu haben. Dies verdeutlicht den hohen Stellenwert der ärztlichen Aufklärungsarbeit im Sinne einer optimalen Versorgung der Patienten mit phlebologischen Erkrankungen.

Der medizinische Kompressionsstrumpf – Experten bestätigen die Wirksamkeit in einem Konsensus-Papier4

In einem Konsensus-Papier der europäischen Meinungsbildner im Fachbereich Phlebologie werden die Aussagen der aktuellen S2k-Leitlinie zur Unverzichtbarkeit der medizinischen Kompressionstherapie auf Basis evidenzbasierter Medizin bestätigt.

Die Anwendung eines medizinischen Kompressionsstrumpfes (MKS) lindert die Beschwerdesymptomatik bei chronischen Venenerkrankungen und steigert somit die Lebensqualität der Patienten. Darüber hinaus verringern MKS die Rezidivrate venös bedingter Unterschenkelgeschwüre.
MKS sollten zudem in der Initialphase nach venenchirurgischen Eingriffen an der Vena saphena magna sowie nach Diagnose einer tiefen Beinvenenthrombose eingesetzt werden.

Im Konsensus-Dokument wurden zur Bewertung die GRADE-Empfehlungs- und Evidenzgrade verwendet. Für alle oben aufgeführten Empfehlungen bezüglich der Anwendung von MKS wurden die höchstmöglichen Empfehlungsgrade 1A und 1B ausgesprochen.

Alle Empfehlungen der Expertengruppe finden Sie in der folgenden Publikation:

Indications for medical compression stockings in venous and lymphatic disorders: An evidence-based consensus statement

Die wichtigsten Empfehlungen der europäischen Meinungsbildner zum Einsatz medizinischer Kompressionsstrümpfe haben wir für Sie zudem kompakt und übersichtlich in einem Scientific Summary zusammengestellt. Dieses finden Sie unter dem Reiter „Scientific Summaries“.

mediven Beobachtungsstudie: Positive Effekte von mediven Kompressionsstrümpfen auf die Beschwerden chronischer Venenpatienten bei gleichzeitig guter Verträglichkeit5,6

Ziel der prospektiven, nicht-interventionellen sowie nicht-invasiven mediven Beobachtungsstudie war es,

  • den Versorgungsalltag,
  • die Verträglichkeit
  • und die Compliance

im Hinblick auf die Anwendung medizinischer Kompressionsstrümpfe (MKS) bei phlebologischen Erkrankungen näher zu beleuchten.

Im Rahmen der Studie wurden 531 Patienten mit rundgestrickten mediven Kompressionsstrümpfen versorgt und über einen Zeitraum von 18 Monaten beobachtet. Zu den besonders häufig im Rahmen der Studie erfassten Indikation zählten mit 84,6 Prozent Varizen sowie die chronisch venöse Insuffizienz mit 33,9 Prozent. Die häufigsten ermittelten CEAP-Stadien waren C2 (34,5 Prozent) und C3 (43,3 Prozent).

Die Ergebnisse im Überblick

  • 98 Prozent der Studienteilnehmer hatten während der Tragedauer keinerlei Beschwerden.
  • Eine korrekte Passform bestätigten 96,2 Prozent.
  • In lediglich 1,7 Prozent der Fälle traten Beschwerden beim Tragen des MKS auf.
  • Bei 42,8 – 53,2 Prozent der MKS-Anwender kam es zu einer subjektiv empfundenen Symptomverbesserung.
  • In 17,7 Prozent der Fälle kam es zu einer objektiv bestätigten Symptomverbesserung über alle CEAP-Klassen hinweg.
  • 72,7 Prozent zeigten eine Stabilisierung ihrer chronischen Erkrankung.
  • Mit 65,3 – 75,6 Prozent wurde zudem eine sehr hohe Compliance-Rate erzielt.

Optimierungsbedarf bei der Versorgung: Patientenindividuelle Faktoren berücksichtigen!

Hinsichtlich der Versorgungsrealität der Patienten mit MKS besteht jedoch Verbesserungsbedarf: Fast alle Studienteilnehmer (98 Prozent) erhielten einen MKS der Kompressionsklasse (KKL) 2 – ungeachtet des Erkrankungsstadiums. Weiterhin wurden mehrheitlich leichte MKS-Qualitäten verschrieben, obwohl über 60 Prozent der Patienten übergewichtig oder adipös waren und eine stärkere Qualität für eine leitliniengerechte Versorgung indiziert gewesen wäre

Verordnung von Anziehhilfen

In der aktuellen S2k-Leitlinie zur medizinischen Kompressionstherapie ist auch die Adipositas per magna, altersbedingte Kraftminderung, Arthrose oder Wirbelsäulenversteifungen als Indikation für die Verordnung einer Anziehhilfe verankert. Aufgrund der Indikation wäre die Verordnung einer Anziehhilfe daher bei etwa 25 Prozent der Studienteilnehmer notwendig gewesen, die tatsächliche Verordnungshäufigkeit lag bei 8,1 Prozent.

Weiterhin fokussiert werden sollte auch die Patienten-Edukation, um die Adhärenz der Patienten zu steigern. Obwohl bei 83,2 Prozent der Patienten bei der MKS-Abgabe eine Anprobe erfolgte und 76,6 Prozent der Probanden angaben, dass das Anziehen des MKS geübt wurde, besteht auch hier noch Optimierungsbedarf.

Die Aufklärung des Patienten hinsichtlich einer konsequenten Hautpflege sollte ebenfalls gefördert werden. Dies erfolgte im Rahmen der Beobachtungsstudie nur in 36,5 Prozent der Fälle.

Die Studienbroschüre zur mediven Beobachtungsstudie steht hier für Sie zum Download bereit.
mediven Beobachtungsstudie

Eine englischsprachige Zusammenfassung der mediven Beobachtungsstudie finden Sie im Online-Journal Veins and Lymphatic zum kostenlosen Download.

Die Kompressionsklasse 1: wirksam, sehr gut akzeptiert und budgetneutral!

Seit 2006 können medizinische Kompressionsstrümpfe (MKS) der Kompressionsklasse 1 (KKL 1) uneingeschränkt zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen und budgetneutral verordnet werden.7 Dennoch wird nur ein Bruchteil der Patienten, die eine Indikation für eine Therapie mit der KKL 1 aufweisen, korrekt versorgt. In den meisten dieser Fälle wird eine KKL 2 verschrieben, was zu einer Überversorgung der Patienten führt.

Neben der mediven Beobachtungsstudie zeigten Gerlach et al. in einer 2015 veröffentlichten Untersuchung, dass diese Überversorgung vermutlich bis zu 91 Prozent der Patienten mit leichteren venösen Erkrankungen der CEAP-Stadien C0s bis C2 betrifft.8

Es wurde gezeigt, dass MKS der KKL 1 bei moderaten venösen Ödemen sowie bei venös bedingten Beschwerden zu einer Verbesserung der Symptome führen. Außerdem werden sie aufgrund ihres geringeren Ruhedrucks besser toleriert. Besonders bei übergewichtigen oder älteren Patienten ist die Akzeptanz einer niedrigeren KKL höher. Auch für den Einstieg in die medizinische Kompressionstherapie sind MKS mit der KKL 1 gut geeignet.

Bei Stehberufen können MKS mit einer niedrigen Kompressionsklasse zur Vermeidung von Ödem- und Schmerzentwicklung eingesetzt werden. Ebenfalls sinnvoll ist der Einsatz von MKS in der Schwangerschaft.9 Diese Empfehlungen fanden aufgrund der sehr guten nachgewiesenen Wirksamkeit bei diesen Personengruppen Eingang in die aktuelle S2k-Leitltinie zur medizinischen Kompressionstherapie.

Nähere Informationen zu den Untersuchungen sowie eine Zusammenfassung der eurocom e.V. zu den sieben wichtigsten Fakten zur KKL 1 finden Sie unter den folgenden Links:

Kompressionstherapie mit der Kompressionsklasse I

Wirksamkeit in der Phlebologie

Sieben Fakten zur Kompressionsklasse I

Anziehhilfen steigern die Therapietreue in der medizinischen Kompressionstherapie10

Das konsequente Tragen der medizinischen Kompressionsstrümpfe (MKS) ist für den Therapieerfolg bei venösen Erkrankungen sehr wichtig. Aus diesem Grund sollte die Adhärenz der Patienten mit Anziehhilfen unterstützt werden. Eine klinische Studie hat gezeigt, dass durch die Verwendung von Anziehhilfen das korrekte Anlegen eines MKS der Kompressionsklasse 3 in 73 Prozent möglich war. Zudem konnte die Erfolgsquote beim Anlegen eines MKS mit Anziehhilfe um 20 Prozent gesteigert werden.

Weitere Details der Studie können Sie in der folgenden Studienbroschüre nachlesen:

An- / Ausziehhilfen

Die wichtigsten Fakten zu Anziehhilfen und Therapietreue haben wir Ihnen – kurz und knapp – in informativen Scientific Summaries zusammengefasst.

Scientific Summaries

Scientific Summaries – Aktuelles aus der Wissenschaft zum Einsatz medizinischer Kompressionstherapie

Die Scientific Summaries geben Ihnen übersichtlich, kurz und kompakt einen Überblick zu

  • den aktuellen Ergebnissen aus klinischen Studien,
  • zu Leitlinienempfehlungen oder
  • sonstigen wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

Laden Sie sich die Zusammenfassung hier herunter:

Patientenumfrage Allensbach II

Patientenumfrage bestätigt – positive Wirkung bei der Nutzung medizinischer Kompressionsstrümpfe11

Im Jahr 2019 hat das Institut für Demoskopie Allensbach fünf Jahre nach einer ersten Befragung zur Nutzung von medizinischen Hilfsmitteln (Bandagen, Orthesen, medizinische Kompressionsstrümpfe und Einlagen) eine zweite Umfrage im Auftrag von eurocom e. V. durchgeführt, die die Ergebnisse der ersten Befragung bestätigte.

Die aktuellen Umfragewerte zeigen, dass der Bedarf und die Nutzung medizinischer Hilfsmittel weiter steigen. Aktuell tragen etwa 5 Millionen Menschen medizinische Kompressionsstrümpfe (MKS), was ungefähr 8 Prozent der deutschen Bevölkerung entspricht. Als Ursache wurde am häufigsten eine chronische Venenerkrankung angegeben.

Die Patienten berichten in der Umfrage, dass durch das Tragen der MKS ihre Lebensqualität gestiegen ist und Schmerzen sowie Schwellungen an den Beinen reduziert wurden. 89 Prozent der Befragten gaben an, dass sie mit ihrem MKS zufrieden sind. Dieser hohe Wert spiegelt sich auch in der Tragedauer von 11 Stunden pro Tag wider.

Alle Ergebnisse der Befragung können Sie unter www.eurocom-info.de herunterladen.

Quellen

Rabe E et al. S2k-Leitlinie: Medizinische Kompressionstherapie der Extremitäten mit Medizinischem Kompressionsstrumpf (MKS), Phlebologischem Kompressionsverband (PKV) und Medizinischen adaptiven Kompressionssystemen (MAK). Online veröffentlicht unter: https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/037-005.html (Letzter Zugriff 07.08.2019).
Pannier F et al. S2k-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Varikose; Stand: 03/2019. Online veröffentlicht unter: www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/037-018.html (Letzter Zugriff 07.08.2019).
Rabe et al. Bonner Venenstudie der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie. Phlebologie 2003;32:1-14.
Rabe et al. Indications for medical compression stockings in venous and lymphatic disorders: An evidence-based consensus statement. Phlebology 2018;33(3):163-184.
Schwahn-Schreiber et al. Langzeitbeobachtung zur ambulanten Therapie phlebologischer Erkrankungen mit medizinischen Kompressionsstrümpfen in Deutschland. Die mediven®-Beobachtungsstudie. Phlebologie 2016;45:15-24.
Schwahn-Schreiber et al. Versorgungsrealität mit medizinischen Kompressionsstrümpfen im ambulanten Bereich. Folgeanalyse der mediven®-Beobachtungsstudie. Phlebologie 2016;45:207-214.
Eurocom. Sieben Fakten zur Kompressionsklasse I. Online veröffentlicht unter: https://www.eurocom-info.de/wp-content/uploads/2018/07/Sieben-Fakten-zur-Kompressionsklasse-I_2018_web.pdf (Letzter Zugriff: 22.10.2019)
Gerlach et al. Kompressionstherapie mit der Kompressionsklasse I. Vasomed 2015;27(2):79-81.
Rabe et al. Kompression mit Kompressionsklasse I – Wirksamkeit in der Phlebologie. Vasomed 2016;28(2):58-61
10 Sippel et al. Donning Devices (Foot Slips and Frames) Enable Elderly People with Severe Chronic Venous Insufficiency to put on Compression Stockings. Eur J Vasc Endovasc Surg 2015;49(2):221-229.
11 eurocom e. V.: Repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag von eurocom e. V. Online veröffentlicht unter: https://www.eurocom-info.de/wp-content/uploads/2019/08/Allensbach-Broschüre_Webversion.pdf. (Letzter Zugriff: 28.10.2019)