Omas Gummistrümpfe? Das war einmal!

Wie Sie Ihre Kunden überzeugen, Kompressionsstrümpfe regelmäßig zu tragen

Beratung Kompressionsstrumpf mediven active - Beratung Kompressionsstrumpf mediven active

Kompressionsstrümpfe: Vorurteile sind eine Herausforderung für den Sanitätsfachhandel

Die mediven Beobachtungsstudie belegt, dass medizinische Kompressionsstrümpfe angenehm und wohltuend sind1. Im Rahmen der Studie wurde unter anderem auch das Trageverhalten bei 531 Patienten untersucht, die mit rundgestrickten mediven Kompressionsstrümpfen von medi versorgt wurden. Über 70 Prozent der Studienteilnehmer haben den Strumpf als angenehm empfunden. Gegenüber ihrem Arzt gaben 98 Prozent der Patienten an, keine Beschwerden beim Tragen des Kompressionsstrumpfes zu haben.

Trotz dieser positiven Ergebnisse gibt es nach wie vor Vorurteile gegenüber Kompressionsstrümpfen. Genau da beginnt die Herausforderung für das Sanitätshaus: „Viele Kunden sind immer noch der Meinung, dass sie „Gummistrümpfe“ bekommen, die unschön aussehen, unangenehm zu tragen und nur für „alte Omas“ sind, berichtet Antje Güllner vom Sanitätshaus OrthoPoint in Bayreuth. Angela Fries vom Orthopädietechnik-Sanitätshaus Hugo Scheder in Würzburg erzählt: „Jüngere Patienten denken oft, dass die Strümpfe furchtbar aussehen, ältere Patienten hingegen machen sich mehr Gedanken, dass sie die Strümpfe nicht selbstständig anziehen können.“

Praktische Verkaufstipps helfen, den Kunden die Scheu vor Kompressionsstrümpfen zu nehmen

  • Erklären Sie den Nutzen und die Wirkungsweise von Kompressionsstrümpfen. Finden Sie heraus, welchen Wissensstand der jeweilige Kunde hat und setzen Sie genau dort an.
  • Zeigen Sie Verständnis für den Kunden und gehen Sie auf seine Bedenken ein.
  • „Präsentieren Sie die verschiedenen Materialien und Farben der Kompressionsstrümpfe. Stellen Sie Details wie die verschiedenen Haftbänder oder Fußspitzen vor“, rät Angela Fries vom Orthopädietechnik-Sanitätshaus Hugo Scheder in Würzburg. Und Antje Güllner vom Sanitätshaus OrthoPoint in Bayreuth sagt aus Erfahrung: „Die Kunden lassen sich leichter von einem Produkt überzeugen, wenn sie diverse Muster zum Fühlen bekommen oder sehen, wie das Produkt zum Beispiel an Ihnen aussieht.“ Deshalb: Tragen Sie möglichst selbst Kompressionsstrümpfe.
  • Geben Sie Tipps, wie sich die trendigen Strümpfe mit vielen verschiedenen Kleidungsstücken kombinieren lassen.
  • Stellen Sie modebewussten Kunden die Möglichkeit vor, Kompressionsstrümpfe mit Swarovski® Kristallen* zu veredeln.
  • Vor allem Männer haben Vorurteile, dass Kompressionsstrümpfe nicht männlich genug aussehen. Deshalb gibt es eigens entwickelte Männerkompressionsstrümpfe wie den mediven active und den mediven for men. Sie sehen wie normale Herrenstrümpfe aus und überzeugen durch ein angenehmes Tragegefühl.
  • Gehen Sie auf Besonderheiten der mediven Strümpfe ein: Diese sind atmungsaktiv und antibakteriell. „So wird der medizinische Kompressionsstrumpf für Kunden noch attraktiver“, weiß Antje Güllner.

Mit Ihrer Beratung unterstützen Sie die Therapietreue der Patienten

Heute sind Kompressionsstrümpfe angenehm zu tragen und überzeugen mit ihrer Optik: Eine Vielfalt an Farben und Hauttönen lässt sie modisch aussehen. Das gilt auch für mediven Strümpfe.

  • Sind Sie der Meinung, dass ein Kunde eine stärkere Strumpfqualität benötigt, als auf dem Rezept steht, dann sprechen Sie mit dem Arzt. Die mediven Beobachtungsstudie hat gezeigt, dass gerade Patienten, die unter schwereren phlebologischen Erkrankungen leiden, übergewichtig oder adipös sind, von starken Strumpfqualitäten wie mediven forte profitieren2.
  • Dank Ihrem fachgerechten Maßnehmen schaffen Sie eine entscheidende Voraussetzung, dass der Strumpf später optimal sitzt und nicht einschnürt.
  • Indem Sie das An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen mit Ihren Kunden üben, unterstützen Sie diese in ihrer Therapie. Mit Gummihandschuhen geht es leichter. Sie haften besser am Gestrick und verhindern Beschädigungen durch lange Fingernägel oder Schmuck. Eine Anziehhilfe wie der medi Butler dehnt den Kompressionsstrumpf vor und erleichtert so das Einsteigen. Die mediven Beobachtungsstudie belegt, dass Anziehhilfen die Therapietreue steigern2.
  • Mit der Passformkontrolle beim Kunden stellen Sie sicher, dass die Versorgung korrekt sitzt und nicht einschnürt.
  • Trockene Haut ist eine häufige Begleiterscheinung bei Venenleiden. Laut der mediven Beobachtungsstudie steckt viel Potenzial für den Fachhandel in der Hautpflege. Nur 36,5 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, ein Hautpflegemittel an den Beinen zu verwenden1.
  • Lassen Sie daher die Hautpflege vor Ort testen oder geben Sie kostenlose Probe-Sachets mit. Für mehr Frische sorgen kühlende Produkte wie das Pflegespray medi fresh.

 

* Swarovski® ist eine eingetragene Marke der Swarovski AG.

1 Schwahn-Schreiber Ch, Marshall M, Murena-Schmidt R et al. Langzeitbeobachtung zur ambulanten Therapie phlebologischer Erkrankungen mit medizinischen Kompressionsstrümpfen in Deutschland – Die mediven®-Beobachtungsstudie. Phlebologie 2016;45(1):15-24.

2 Schwahn-Schreiber Ch, Marshall M, Murena-Schmidt R et al. Versorgungsrealität mit medizinischen Kompressionsstrümpfen im ambulanten Bereich. Folgeanalyse der mediven®-Beobachtungsstudie. Phlebologie 2016;45(4):207-214.

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