Biofeedback

Osteoporose-Therapie mit Spinomed Orthesen

Osteoporose Rückenorthese

Biofeedback – was ist das?

Die effektive Wirkweise der Spinomed Rückenorthesen wird vor allem durch das „Biofeedback-Prinzip“ erreicht. Doch was ist das eigentlich?

Biofeedback ist ein Verfahren, das in der Verhaltensmedizin zur Anwendung kommt. Dabei geht es um die Rückmeldung physischer Signale, die normalerweise unbewusst ablaufen. Mit speziellen Biofeedback-Methoden werden solche Körperfunktionen bewusst wahrnehmbar. So können Patienten lernen, diese für sich zu nutzen.

Was bewirkt das Biofeedback in der Osteoporose-Therapie?

Geraten Osteoporose-Patienten in eine Fehlhaltung (Rundrücken), erinnert sie die Orthese mit sanftem Druck ganz automatisch an die richtige Haltung. Die Anwender spannen die Muskulatur im Rumpfbereich an und richten ihren Oberkörper mit eigener Muskelkraft wieder auf. Die Orthese ist damit auch eine Art Trainingsgerät zum Aufbau der Rumpfmuskulatur.

Der Osteoporose-Spezialist Prof. Dr. Helmut W. Minne und medi haben gemeinsam die Orthesen Spinomed und Spinomed active entwickelt. Dabei üben die elastischen Materialien der Spinomed Rückenorthesen gemeinsam mit der Rückenschiene spürbare Zugkräfte auf den Becken- und Schulterbereich aus.

Biofeedback in der Osteoporose-Therapie
Biofeedback in der Osteoporose-Therapie

Studien weisen die Wirkung der Spinomed Rückenorthesen nach

Die Rückenorthesen stärken die Muskeln. Sie können darüber hinaus Schmerzen lindern. Die Schwankneigung und das Risiko zu stürzen können gesenkt werden – in der Konsequenz auch die Gefahr, Folgefrakturen zu erleiden. Die muskelstärkende Wirkung von Spinomed und Spinomed active wurde in zwei klinischen, randomisierten Studien bestätigt.1,2 Die konkreten Ergebnisse:

  • Die Bauchmuskulatur wird um bis zu 56 Prozent gekräftigt.
  • Der Kyphosewinkel wird um bis zu 11 Prozent gemindert.
  • Die Schmerzen werden um bis zu 47 Prozent gelindert.
  • Die Alltagseinschränkungen werden um bis zu 54 Prozent gesenkt.
  • Das allgemeine Wohlbefinden wird um bis zu 18 Prozent erhöht.
  • Spinomed Rückenorthesen helfen, das Sturzrisiko und damit das Risiko weiterer Frakturen zu senken, denn sie reduzieren die Körperschwankung um bis zu 25 Prozent.

Der Dachverband der Deutschsprachigen Wissenschaftlichen Osteologischen Gesellschaften e. V. (DVO) verweist in seiner Therapieleitlinie auf die wissenschaftlich nachgewiesene Wirksamkeit und identische Wirkungsweise der Spinomed und Spinomed active.3

Quellen

1 Pfeifer M et al. Die Wirkungen einer neu entwickelten Rückenorthese auf Körperhaltung, Rumpfmuskelkraft und Lebensqualität bei Frauen mit postmenopausaler Osteoporose. Eine randomisierte Studie. Am J Phys Med Rehabil 2004;83(3):177-186.
2 Pfeifer M et al. Die Wirkungen von zwei neu entwickelten Rückenorthesen auf Rumpfmuskelkraft, Körperhaltung und Lebensqualität bei Frauen mit postmenopausaler Osteoporose. Eine randomisierte Studie. Am J Phys Med Rehabil 2011;90(5):805-815.
DVO. Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern. 2017; S. 196-200. Online veröffentlicht unter: www.dv-osteologie.org/dvo_leitlinien/dvo-leitlinie-2017 (letzter Zugriff 26.06.2018).

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