Brustvergrößerung

Moderne Operationsverfahren, hochwertige Implantaten und Kompressionsversorgung

Operation Chirurgie Skalpell

Brustvergrößerung als Maßnahme für mehr Selbstwertgefühl

Viele Frauen empfinden eine kleine Brust als Einschränkung ihres Selbstwertgefühls und ihrer Weiblichkeit. Mit einer Brustvergrößerung (Augmentation) verbindet sich deshalb häufig der Wunsch, das subjektive Wohlbefinden zu steigern.

Bei einer Brustvergrößerung oder -augmentation platziert der Chirurg Implantate in einen Hohlraum zwischen Brustdrüse und Brustmuskel oder hinter dem Brustmuskel. Moderne Operationsverfahren in Verbindung mit hochwertigen Implantaten ermöglichen dabei sichere und sehr natürlich wirkende Ergebnisse.

Die Ursachen für eine kleine Brust sind häufig eine erblich bedingte Teil- oder Nichtentwicklung der Brust. Ebenso kann es nach Schwangerschaften, Stillzeiten sowie nach einer Gewichtsreduktion zu einer Volumenverkleinerung der Brust kommen.

Eine Brustvergrößerung kann nach Abschluss des Körperwachstums in jedem Alter durchgeführt werden. Die Gefühlsempfindung und die Stillfähigkeit bleiben nach einer Brustvergrößerung in der Regel erhalten.

Silikonimplantate

Heute verwendet man für eine Brustvergrößerung Implantate, die aus einer Silikonhülle bestehen und mit verschiedenen Materialien gefüllt sind, zum Beispiel Silikongel, physiologische Kochsalzlösung oder Hydrogel. Die raue (texturierte) Oberfläche reduziert das Risiko einer Kapselverhärtung deutlich. Silikongelimplantate gelten heute als am besten verträglich. Sie imitieren die natürliche Brust vom Tastgefühl her am besten und sind in fast jeder Größe und Form (rund und tropfenförmig) erhältlich.

Nebenwirkungen

Ein Zusammenhang zwischen Silikongelimplantaten und dem Auftreten von Krebs, Rheuma oder Autoimmunerkrankungen konnte bislang durch keine der zahlreichen international durchgeführten wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden.

Die Operation

Zur Einführung des Implantates sind kleine Hautschnitte erforderlich, die je nach Technik entweder in der Achselhöhle, in der Brustumschlagfalte oder am Rand des Warzenhofes liegen. Bei normalem Heilungsverlauf sind die Narben später nahezu unsichtbar. Der für die Aufnahme des Implantates notwendige Hohlraum liegt entweder zwischen Brustdrüse und Brustmuskel oder hinter dem Brustmuskel.

Nachbehandlung

Unmittelbar nach dem Ende der Operation wird um die Brüste ein elastischer Verband angelegt. Die Entfernung der Fäden erfolgt etwa zehn Tage nach dem Eingriff. Zur Stabilisierung des Operationsergebnisses sollte für etwa vier Wochen ein spezieller, gut stützender BH Tag und Nacht getragen und jede anstrengende körperliche Tätigkeit vermieden werden.

Kompressionsbekleidung von medi

Für die Nachbehandlung und effiziente Kompressionsversorgung nach einer Brustvergrößerung kann die Verwendung von Kompressionsbekleidung sinnvoll sein und die Heilung beschleunigen.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Kompressionsbekleidung von medi.

Der Arzt stellt die Diagnose und entscheidet über die Therapie. Bei Notwendigkeit kann er medizinische Hilfsmittel (z. B. von medi) verordnen. Im medizinischen Fachhandel wird der Patient von geschultem Personal vermessen und erhält sein medizinisches Hilfsmittel für seine individuellen Bedürfnisse.

Hier geht's zur unabhängigen Arztsuche der Stiftung Gesundheit.

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