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bow®: Neuer Meilenstein in der Einlagen-Versorgung

Innovation von medi ahmt Windlass-Mechanismus nach

3D-Einlage bow von medi

Der Hilfsmittelhersteller medi präsentiert eine Weltneuheit für die Versorgung mit orthopädischen Einlagen: Das Einlagenkonzept bow basiert auf dem Prinzip des Windlass- beziehungsweise Seilwinden-Mechanismus der Füße. Die neue und einzigartige Funktion, die der natürlichen Fortbewegung nachempfunden ist, wird dank des 3D-Druckverfahrens möglich. Vor allem Anwender mit Knick-Senkfuß können mit der innovativen Einlage bow versorgt werden. Sie ist ab sofort bei zertifizierten Fachhändlern erhältlich.

Beim Windlass-Mechanismus dreht sich alles um das Aufspannen des Längsgewölbes: Werden die Zehen überstreckt, bevor der Fuß beim Gehen und Laufen den Boden verlässt, verkürzt sich die Strecke vom unteren Mittelfußköpfchen bis zum Fersenbein um bis zu 1,8 Zentimeter. Die Plantarfaszie spannt sich an und das Längsgewölbe richtet sich auf – wie bei einem Bogen, dessen Krümmung sich vergrößert, während sich die Bogensehne gleichzeitig verkürzt.1 Dadurch gelangt der Körper in die gewünschte Vorwärtsbewegung. Bisherige orthopädische Einlagen nutzen den Windlass-Mechanismus nicht. 

bow stabilisiert und fördert die natürliche Fortbewegung

bow hingegen ahmt den natürlichen Windlass-Mechanismus geradezu nach, was dem physiologischen Bewegungsablauf entspricht. Eine Studie belegt, dass diese Einlage – anders als herkömmliche Einlagen – nicht nur in der Standphase, sondern bis zur initialen Schwungphase unterstützt.2 In der Abrollbewegung des Fußes kommt es dank der bow zu einer Supination und Aufrichtung des Mittel- und Rückfußes. Dadurch wird das Fußgewölbe stabilisiert. Somit eignet sich diese orthopädische Einlage vor allem zur Versorgung von Anwendern mit Knick-Senkfuß. Erfinder und Entwickler dieser neuen Art von Einlage sind Thomas Stief und Tino Sprekelmeyer von der Firma (ts)2 GmbH. Gemeinsam mit medi realisierten sie das ganz neue Versorgungskonzept.

Andreas Blau-Bermes, Geschäftsführer und Inhaber von Bermes Fußorthopädie in Trier: „Die bow hebt die Einlagenversorgung auf ein ganz neues Niveau. Sie greift mit dem Windlass-Mechanismus genau den Punkt auf, den wir schon oft in der Firma und auch im Austausch mit Physiotherapeuten thematisiert haben. Eines ist sicher: Diese Einlage kann sehr vielen Menschen helfen, wenn man sie indikationsgerecht einsetzt. Sie unterstützt die Biomechanik des Fußes und ist die ideale Symbiose aus Wissenschaft und Technik. Unserer Branche gibt die bow neue Impulse, darüber nachzudenken, was sich noch verbessern lässt. Sie ist etwas komplett Neues und unterscheidet sich von dem, was wir einst gelernt haben – im positivsten Sinne.“

Spezielles Produktdesign ermöglicht Federeffekt 

Der besondere Clou der Einlage ist ihr Design. Beim Gehen oder Laufen verformt sie sich genauso, wie sich das Längsgewölbe bei einem gesunden Fuß aufrichtet. Dabei nimmt die bow Energie auf, die beim Abheben vom Boden freigesetzt wird – wie bei einer Sprungfeder. Dieser „bow Effekt“ bietet einen spürbaren „Extra-Kick“ beim Gehen und Laufen.

Die bow ist in den Größen 36 bis 48 verfügbar und kann mit speziell dafür vorgesehenen Elementen an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. 

Ansprechpartner für den Sanitätsfachhandel ist der medi Footcare Außendienst, für Ärzte sind Informationen über den medi Footcare Kundenservice, Telefon 0921 912-500, E-Mail footcare@medi.de erhältlich.

Zwecksetzung: bow® ist ein Einlagenrohling zur Abgabe an die versorgenden Fachkreise für die Erstellung von Sonderanfertigungen zur indikationsgerechten Versorgung des Patienten am Fuß.

Surftipps: 

 

Quellen:
1 Schwering L. Die Plantaraponeurose und der Seilwindenmechanismus des Fußes. Orthopädieschuhtechnik 2016;16(2):20-23. 
2 Stief T, Sprekelmeyer T. Einfluss einer 3D-gedruckten Sporteinlage auf die Rückfußbelastung während des Laufens. Sports Orthop. Traumatol. 2020;32:195.

medi – ich fühl mich besser. Für das Unternehmen medi leisten weltweit rund 3.000 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Das Ziel ist es, Anwendern und Patienten maximale Therapieerfolge im medizinischen Bereich (medi Medical) und darüber hinaus ein einzigartiges Körpergefühl im Sport- und Fashion-Segment (CEP und ITEM m6) zu ermöglichen. Die Leistungspalette von medi Medical umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und orthopädische Einlagen. Zudem fließt die langjährige Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie auch in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten mit ein. Der Grundstein für das international erfolgreiche Unternehmen wurde 1951 in Bayreuth gelegt. Heute gilt medi als einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel und liefert mit einem Netzwerk aus Distributoren sowie eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt. www.medi.de, www.item-m6.com, www.cepsports.com

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