Der medi Rehab one als postoperative Maßnahme nach Kreuzbandriss

Interview mit Christof Brandner

Der medi Rehab one Kompressionsstrumpf im Profisport

„Was mich anspornt? Immer wieder an meine Grenzen gehen und das Beste aus mir herausholen!“

Das Skifahren hat ihm sein Opa Ludwig am Jenner beigebracht. Heute zählt der 25-jährige Christof Brandner vom WSV Königssee Abfahrt, Super-G und Alpine Kombination zu seinen Lieblingsdisziplinen. Dass Geschwindigkeit in seinem Blut liegt, zeigt sein 4. Platz bei der Europacup-Abfahrt 2019 auf der weltweit bekannten und berüchtigten Streif, die zu den schwierigsten Abfahrten der Welt zählt. Herausforderungen liebt der Drittplatzierte der Deutschen Meisterschaften, der 2019 in der Abfahrt Rang 2 der Europacup-Gesamtwertung holte, auch abseits der Piste. Nach einem Kreuzbandriss kämpfte er sich zurück in den Weltcup. Seine optimale Regeneration? Die Kombination aus Therapie und medizinischem Hilfsmittel. Der medizinische Kompressionsstrumpf medi Rehab one unterstützte ihn bei der Ödemreduktion nach der Operation und in der Reha, um in der nächsten Saison wieder mit Speed anzugreifen. Ganz so, wie es seiner Sportlermentalität entspricht.

Christof, du hast dich Ende 2019 bei einem Trainingslauf verletzt. Diagnose: Kreuzbandriss. Wie kam es dazu?

„Für die Kombination trainierte ich Slalom in Pfelders in Südtirol. Während meines dritten Laufs hatte ich an einer Stelle keinen optimalen Winkel, mein Oberkörper verdrehte sich und ich hörte ein Schnalzen. Im nächsten Moment lag ich schon im Schnee. Das Ungewöhnliche: Ich hatte keine Schmerzen. Das war Ende November 2019 gegen 18.00 Uhr. Warum ich das noch so genau weiß? Zwei Jahre zuvor habe ich mir am fast gleichen Tag zur selben Uhrzeit das Syndesmoseband und das Innenband am Knie gerissen!“

Wie wurdest du direkt nach dem Unfall behandelt?

„Wir hatten keinen Physiotherapeuten in Pfelders dabei, weshalb wir uns sofort entschieden, in die Klinik nach München zu fahren. Die Untersuchung bestätigte meine Vermutung: Kreuzbandriss. Ich wurde zeitnah operiert – und die Schmerzen danach waren so stark, wie ich sie von keiner Operation zuvor kannte. Auch mein Knie war anfangs sehr geschwollen.“

Danach ging es für dich auf Reha – wie sah ein klassischer Tag aus?

„Wie es sich für einen Sportler gehört, fing mein Tag um 7.40 Uhr noch vor dem Frühstück mit einer aktiven Tätigkeit an: Radfahren! Am Nachmittag gingen die Rehabilitationsmaßnahmen weiter: Von manueller Physiotherapie über Bein-Krafttraining auf einem labilen Untergrund bis zu Rumpf- und Bewegungsübungen. Dabei stand immer die Kräftigung meines Knies im Fokus.“

Als postoperative Unterstützung hast du den Kompressionsstrumpf medi Rehab one getragen. Wie nahm das medizinische Hilfsmittel Einfluss auf deine Regeneration?

„Ich trug den Strumpf nach der Operation anfangs fast 24/7, wodurch die Schwellungen schnell abgeklungen sind. Während der Reha unterstützte mich der Strumpf vor allem beim Training, bereits morgens für die Einheit am Rad.“

Wie fühlte sich der medi Rehab one am Knie an?

„Er war ein fester Bestandteil meines Tagesablaufes und von Beginn an wie ein ganz normaler Strumpf für mich, da er sehr angenehm zu tragen ist. Ich zog ihn über mein Knie und achtete darauf, dass er richtig saß. Die Rippen-Struktur und Positionierungshilfe am Knie machen das An- und Ausziehen des Rehab one wirklich kinderleicht.“

Wodurch zeichnet sich ein optimales Hilfsmittel für dich aus?

„Für mich als Sportler ist entscheidend, dass ich das Hilfsmittel nicht spüre, gleichzeitig aber weiß, dass ich mich absolut darauf verlassen kann – so wie beim Rehab one. Er sitzt perfekt, verrutscht nicht beim Sport und ist wirklich super angenehm zu tragen.“  

Nach der Reha hast du weiter an der Stabilität deines Knies gearbeitet. Wie sah dein Aufbauplan aus?

„Ich trainierte viel mit meinem Physiotherapeuten – bis zu sechs Stunden am Tag. Jetzt heißt es, langsam steigern, um wieder in das Teamtraining einzusteigen.“

Das erfordert viel Disziplin. Wie motivierst du dich täglich, um wieder zur Spitze zurückzufinden?

„Motivation spielt im Leistungssport eine große Rolle. Ich bin gut in dem, was ich tue und gehe gerne an meine Grenzen – das spornt mich an. Auch im Training mag ich es, das Maximum meiner Leistung herauszuholen. Ich gehe gerne ans Limit – nicht nur beim Sport, sondern auch in meiner Freizeit. Diese Sportlermentalität trage ich einfach in mir.“ 

Das heißt, du siehst die Verletzung nicht als Rückschlag, sondern wirst weiter mit voller Power angreifen?

„Definitiv! Ich habe die kommende Saison fest im Blick und werde wieder an mein Limit gehen, um das Beste aus mir und meinem Körper herauszuholen.“

Lieber Christof, wir wünschen dir dafür alles Gute und viel Erfolg in der nächsten Saison! Vielen Dank für das Interview!