Beruf und Schwangerschaft

Tipps zum Arbeiten während der Schwangerschaft

Tipps zum Arbeiten in der Schwangerschaft - Tipps zum Arbeiten in der Schwangerschaft

Schwanger und berufstätig – das geht!

Zunächst die gute Nachricht: Mit Ausnahme einiger körperlich fordernder oder erhöht risikoreicher Berufe können schwangere Frauen bis zum Erreichen des Mutterschutzes weiterarbeiten. Für viele ist ihr Job sogar eine willkommene Ablenkung von den kleinen "Schwangerschafts-Zipperlein" des Alltags. Jedoch gilt es einige Dinge zu beachten, um die Gesundheit von Mutter und Kind zu schützen. Wir haben vier zentrale Aspekte genauer beleuchtet.

Frauen in Deutschland sind häufig über 30, wenn sie ihr erstes Kind bekommen. Ein Grund für die vergleichsweise späte Mutterschaft kann beruflicher Erfolg sein. Kind oder Karriere? Heutzutage wollen Frauen oft beides und geben erst einmal richtig Gas im Job, bevor sie sich für ein Kind entscheiden.

Ist der Schwangerschaftstest dann positiv, wird nicht selten bis zur Geburt weitergearbeitet. Aber geht das überhaupt? Schließlich finden im Körper der werdenden Mutter während der Schwangerschaft zahlreiche Veränderungen statt. Wenn man einiges beachtet, geht das! Die Details lesen Sie hier.

Darauf sollten Schwangere achten

Sobald eine Angestellte ihren Arbeitgeber über ihre Schwangerschaft informiert hat, muss er sich an das Mutterschutzgesetz halten und besondere Rücksichtnahme walten lassen. So müssen Schwangere von giftigen oder radioaktiven Stoffen, Erschütterungen, großer Hitze oder Lärm ferngehalten werden. Außerdem sind häufiges Bücken, Strecken, mehr als vier Stunden tägliches Stehen oder Akkord- und Fließbandarbeit tabu.

Das regelmäßige Tragen von Fünf-Kilo-Lasten oder gelegentlichen Zehn-Kilo-Lasten ist ebenfalls zu vermeiden. Außerdem sollte die Arbeitszeit von 8,5 Stunden am Tag oder 90 Stunden in zwei Wochen nicht überschritten werden. Ab dem dritten Monat ist auch die Arbeit auf Beförderungsmitteln verboten.

So minimieren Sie Stress

Stress in der Schwangerschaft kann zahlreiche Ursachen haben. Unter Umständen schadet er dem Kind. Aber mit ein bisschen Selbstreflexion und Organisation können Sie den Stress mindern. Ihr Baby steht an erster Stelle - Überstunden reduzieren ist eine gute Maßnahme, um die Schwangerschaft zu genießen. Vielleicht ist Ihr Job auch für den ein oder anderen Tag im Home Office geeignet? Oder Sie können möglicherweise Gleitzeit in Anspruch nehmen, um nicht jeden Tag zur Hauptverkehrszeit unterwegs sein zu müssen? Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten über die verschiedenen Varianten.

Der optimale Tagesablauf

Gestalten Sie Ihren Tagesablauf so angenehm wie möglich. Wenn morgendliche Übelkeit auftritt, hat Ihr Chef sicher ein offenes Ohr. Fragen Sie, ob Sie vielleicht später anfangen und abends dafür länger arbeiten können. Nutzen Sie die Pausen während des Tages: Bewegen Sie sich oder legen Sie auch mal die Beine hoch.

Das verringert die Wahrscheinlichkeit von Schwellungen oder schwangerschaftsbedingten Krampfadern. Denken Sie daran: Schwangere sollen laut Mutterschutzgesetz nicht mehr Pausen machen als andere Angestellte auch. Sie dürfen allerdings während der Arbeitszeit Arzttermine wahrnehmen. Die dafür benötigte Zeit brauchen sie nicht nachzuarbeiten. Um Konflikte mit dem Arbeitgeber zu vermeiden, sollten Sie dies jedoch nur in Anspruch nehmen, wenn ein Termin außerhalb der Arbeitszeit nicht möglich ist.

Arbeitsplatz

Gestalten Sie Ihren Arbeitsplatz gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber möglichst schwangerengerecht. Um Rückenschmerzen vorzubeugen, ist beispielsweise ein höhenverstellbarer Stuhl mit Rückenlehne und Fußbank eine gute Anschaffung. Eine Handgelenkstütze kann sinnvoll sein, um ein Karpaltunnelsyndrom zu vermeiden.

Füllen Sie Ihre Schreibtischschublade mit gesunden Knabbereien wie getrockneten Früchten, Nüssen und Müsli-Riegeln. Stellen Sie sich einen großen Wasser-Krug neben den PC-Monitor, damit Sie ausreichend trinken. Wenn Sie an einem Ort arbeiten, an dem es sehr warm ist (z. B. in der Küche), fragen Sie Ihren Chef nach einem möglichen anderen Einsatzort.

Das Baby steht an erster Stelle

Eine Schwangerschaft ist für eine Frau eine veränderte Situation, körperlich und seelisch. Leistungsdruck ist jetzt tabu! Natürlich ist es nicht immer einfach, alle Fünfe gerade sein zu lassen. Vor allem, wenn es um den Beruf geht.

Dennoch: Versuchen Sie, es langsam angehen zu lassen. Ihre Gesundheit und die Ihres Kindes haben oberste Priorität. Spätestens, wenn der Bauch hart wird, gilt: Schalten Sie einen Gang zurück. Bleiben Sie auch während des Berufsalltags entspannt und hören Sie genau auf die Signale Ihres Körpers. Regelmäßige Spaziergänge nach Feierabend helfen, die Energiereserven wieder aufzufüllen, um für den Arbeitsalltag gestärkt zu sein.

Auch das Tragen von Kompressionsstrümpfen kann sehr wohltuend sein und Ihnen helfen, sich vitaler zu fühlen - gerade, wenn Sie im Job viel stehen oder sitzen. medi hat eine spezielle Kompressionsstrumpfhose für Schwangere entwickelt. Mit ihrem flexiblen Bauchteil ist sie besonders bequem. Sie verhindert, dass das Gewicht des Babybauches den venösen Fluss des Blutes beeinträchtigt und es zu Stauungen kommt.

Der Arzt stellt die Diagnose und entscheidet über die Therapie. Bei Notwendigkeit kann er medizinische Hilfsmittel (z. B. von medi) verordnen. Im medizinischen Fachhandel wird der Patient von geschultem Personal vermessen und erhält sein medizinisches Hilfsmittel für seine individuellen Bedürfnisse.

Hier geht's zur unabhängigen Arztsuche der Stiftung Gesundheit.

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