Gesunde Ernährung

Tipps zur gesunden Ernährung am Arbeitsplatz

Gesunde Ernährung am Arbeitsplatz mit medi

So bleiben Sie leistungsfähig!

Mahlzeit! Vielen von Ihnen gelingt es vielleicht schon, sich am Arbeitsplatz gesund zu ernähren. Andere sagen jedoch, ihnen fehlt einfach die Zeit, sich eine vollwertige Mahlzeit zu besorgen und sie in Ruhe zu essen.

Ob Krankenschwester oder Außendienstmitarbeiter - jede Berufsgruppe hat andere Bedürfnisse. Der Kalorienbedarf eines Bauarbeiters ist um ein Drittel höher als der eines Büroangestellten. Auch die Arbeitszeiten variieren. Manche haben eine Kantine zur Verfügung, andere müssen sich selbst verpflegen. Eine Faustregel gilt berufsübergreifend: Täglich fünf Portionen Obst und Gemüse wären ideal.

Regelmäßige, ausgewogene Mahlzeiten machen zufrieden und erhalten die Gesundheit - verzichten Sie auf süße oder fettige Snacks am Schreibtisch oder an der Werkbank. Diese sättigen nur kurzfristig. Zudem bewirken sie nur Leistungstiefs, Heißhungerattacken und die berühmte Mittagsmüdigkeit.

Mit den richtigen Lebensmitteln sorgen Sie für langfristig gute Arbeitsqualität und vermeiden ernährungsbedingte Krankheiten. Hier erfahren Sie, was Sie tun können, damit Sie leistungsfähig bleiben.

Essen in der Kantine

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist das perfekte Mittagessen fettarm, aber dennoch nähr- und ballaststoffreich. Variieren Sie während der Woche zwischen vegetarischen Gerichten, Fleisch und Fisch und greifen Sie an der Salatbar ordentlich zu. Eine große Salatportion kann auch die Hauptmahlzeit ersetzen. Gesunde Beilagen sind Kartoffeln, Reis oder Vollkornnudeln. Fettarme, leichte Mahlzeiten erhalten die Leistungsfähigkeit. Als Nachtisch sollten Sie bunte Obstsalate oder Quarkspeisen wählen und Kuchen sowie Schokoriegel links liegen lassen.

Der gute alte Henkelmann

Wem keine Betriebskantine zur Verfügung steht, der kann auf den guten alten Henkelmann, die Brotdose oder die Lunchbox zurückgreifen. So lässt sich obendrein auch noch Zeit sparen, weil das Anstehen wegfällt. Frieren sie regelmäßig eine Portion ein, wenn Sie zu viel gekocht haben und erwärmen Sie das Essen in der Büroküche. Ist keine Mikrowelle vorhanden, können Sie auf lecker belegte Brote zurückgreifen. Frisches Gemüse, vegetarische Aufstriche, Pesto oder Frischkäse geben Sandwiches den nötigen Pep. Auch Salat kann gut mitgenommen werden, wenn Sie das Dressing separat verpacken. Zusätzlich sollten Sie Milchprodukte wie Joghurt, Quark und Käse einpacken, denn sie liefern wichtiges Calcium.

Energiespender

"Hallo! Ich bin der kleine Hunger!" Auch wenn es verführerisch ist: Finger weg von Schokolade, Keksen oder Kuchen. Süßigkeiten erhöhen den Blutzuckerspiegel und steigern somit die Konzentration nur kurzzeitig. In stressigen Zeiten lieber zu tryptophanreichen Snacks wie Bananen, Cashewkernen, Avocados und Ananas greifen. Damit fühlen Sie sich wohler, weil sie den Abbau von Serotonin bremsen. Auch Cocktailtomaten, Paprikasticks, Joghurt oder Reiswaffeln sind vernünftige Energiespender für zwischendurch.

Gesund trinken am Arbeitsplatz

Die Kaffeemaschine gehört fast überall zum Inventar. Der Grund: Das darin enthaltene Koffein macht wach und kann die psychomotorische Leistungsfähigkeit erhöhen. Wichtig ist, dass Sie zusätzlich ausreichend Flüssigkeit in Form anderer Getränke zu sich nehmen. So beugen Sie Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten vor und erhalten auch die körperliche Leistungsfähigkeit. Am besten, Sie greifen zu Mineralwasser, Saftschorlen oder ungesüßten Tees.

Rettet die Mittagspausen!

Wer gestresst ist, neigt zum Durcharbeiten und schiebt sich allenfalls so nebenbei das belegte Brot in den Mund. Doch für den Erhalt der Leistungsfähigkeit und gegen die obligatorischen Tiefs benötigen Körper und Seele Erholungspausen inklusive kleiner Mahlzeiten.

Wer in Ruhe essen kann, merkt auch früher, wann er satt ist und läuft nicht Gefahr, mehr zu futtern als ihm guttut. Versuchen Sie schrittweise, Ihre Pausen einzuhalten und Sie werden merken, wie positiv sich dies auf Ihr Wohlbefinden auswirkt. Nicht umsonst hat der Gesetzgeber bestimmt, dass ein Arbeitnehmer nicht länger als sechs Stunden hintereinander ohne Ruhepause beschäftigt werden darf.

Nach § 4 Satz 1 des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) können die Ruhepausen auch in Zeitabschnitten von jeweils mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden. So profitieren beide Seiten: Das Unternehmen erhält sich eine leistungsfähige Arbeitskraft und der Arbeitnehmer bleibt gesund, fit und schlank.

Diagnose & Therapie

Finden Sie die richtige Therapie

Die richtige Therapie finden

Diagnose & Therapie

Produkt-Tipp

medi Hautpflegeprodukte

Besondere Pflege für gestresste Haut im Winter

Hautpflegeprodukte

medi post online

medi post online abonnieren

Ihr kostenloser Newsletter für mehr Gesundheit und Wohlbefinden

Jetzt abonnieren

War dieser Artikel hilfreich?