Profi-Alpinist und Extremsportler

Stephan Siegrist

„Ich brenne für das Bergsteigen. Es ist die Liebe zur Natur, die mich hochzieht auf die Gipfel. Ich mag das einfache Leben am Berg, das Leben im Einklang mit den Elementen. Diese Leidenschaft lodert in mir – sie treibt mich an, jeden Tag neu.”

Stephan Siegrist

Leben am Limit

Der Extrembergsteiger Stephan Siegrist wurde 1972 in Bern geboren. In seiner bisherigen Karriere bestieg er unter anderem die großen Nordwände der Alpen (Eiger Nordwand rund 40 Mal) und unternahm Expeditionen auf allen sieben Kontinenten, unter anderem in Nordindien und Nepal, Nordamerika, der Antarktis, Südafrika und in Patagonien. Er kennt sich im Bouldern und Sportklettern aus. Darüber hinaus ist er auch mit dem Bigwall Klettern, Eisklettern und Mixed Klettern vertraut. Eine besondere Spezialität von Stephan Siegrist ist das Gehen auf der Highline in schwindelerregenden Höhen: Damit stellte er 2016 sogar einen Weltrekord am Kilimandscharo auf.

Die Projekte von Siegrist verlangen ihm körperlich und psychisch viel ab. „Neben einer akribischen Vorbereitung sind die Gesundheit und die richtige Ausrüstung entscheidende Faktoren für einen erfolgreichen Abschluss“, sagt er. Der Profialpinist nutzt daher bei allen seinen Expeditionen sowie im Training Bandagen von medi, um seinen Gelenken zusätzlich Stabilität zu geben.

Stephan Siegrist trägt medi in die Welt

Seit 2012 gehen der Schweizer Stephan Siegrist und medi gemeinsame Wege. Der Profialpinist testet medi Bandagen, Strümpfe und Schuheinlagen unter Extrembedingungen.

Ob auf der Highline zwischen den Berggipfeln, an Felswänden in den Alpen oder auf Expeditionen auf der ganzen Welt: Die gewonnenen Erfahrungen, die Stephan Siegrist auf seinen Expeditionen und bei seinen Projekten mit den medi Produkten macht, fließen als wertvolles Feedback in die Produktentwicklung bei medi ein.

Bei seinen Projekten werden Sehnen und Gelenke sehr stark belastet. Deshalb setzt der Profialpinist Siegrist auf die Premium-Produkte von medi. Mit medi Bandagen entlastet er während seiner Expeditionen die entsprechenden Körperzonen und nutzt die stabilisierende Wirkung. „Früher hatte ich oft Blessuren und Verletzungen, die lange brauchten, um abzuklingen. Dank dieser Hilfsmittel verlaufen Heilungsprozesse, zum Beispiel bei Schwellungen, schneller“ freut sich Stephan Siegrist.

„Das Scheitern ist Teil des Erfolges.“

Stephan Siegrist liebt die Berge und testet Hilfsmittel von medi unter Extrembedingungen.

Für den Profi-Alpinisten Stephan Siegrist sind die Hochgebirge dieser Welt sein zweites Zuhause. Ob Himalaya, Patagonien oder Alpen: Der gelernte Zimmermann und Bergführer testet seit 23 Jahren immer wieder seine eigenen Grenzen aus. Im medi for you Interview berichtet der Schweizer von seinen persönlichen Berg- Highlights, gibt Tipps für Wander-Einsteiger und erklärt, welche Hilfsmittel ihn bei anspruchsvollen Routen unterstützen.

Herr Siegrist, was reizt Sie am Wandern?

„Mich reizen abgelegene Orte, die teilweise schwer zugänglich sind. Dort finden sich in den Alpen Steinböcke und Auerhühner. Diese beeindruckenden Tiere sieht man normalerweise selten.“

Kann jeder wandern oder würden Sie manchen Menschen davon abraten?

„Das Schöne am Wandern ist, dass es sich für Menschen mit ganz verschiedenen Fitness-Leveln eignet. Man kann auf einem niedrigen Niveau beginnen und sich langsam steigern. T1 steht für den leichtesten Wanderweg, T6 ist das höchste Niveau. Daran können sich Anfänger gut bei der Wahl einer Route orientieren.“

Worauf kommt es bei der Schuhwahl an?

„Sie sollten bequem und wasserabweisend sein und eine Sohle mit gutem Profil aufweisen. Der Preis ist zweitrangig. Es gibt gute, bezahlbare Wanderschuhe. Ich persönlich trage Schuhe mit möglichst hohem Lederanteil. Darin schwitze ich weniger.“

Wie viele Schuhpaare haben Sie in Ihrer Bergsteigkarriere bisher verschlissen?

„Wahrscheinlich so um die 150 Paar.“

Welche Hilfsmittel unterstützen Sie bei großen Touren?

„Meine Knie schmerzen seit Langem beim Abwärtsgehen. Da schafft die Bandage Genumedi E+motion Abhilfe. Ich empfehle sie auch besonders Einsteigern, die kaum Gebirgserfahrung haben und bei denen deshalb die Muskulatur wenig ausgeprägt ist. Jeder, der aktiv werden möchte, kann sich von orthopädischen Hilfsmitteln unterstützen lassen – gerade bei Belastung. Ich trage außerdem sehr gern die Lumbamed plus E+motion. Diese Rückenbandage hilft mir, wenn ich mehrere Wochen in kalten Regionen unterwegs bin. Dank des Merino-Anteils im Gestrick wärmt sie und die einsetzbare Massagepelotte hilft mir dabei, meine Rückenmuskulatur zu entspannen.“

Wie können Anfänger ihre Ausdauer steigern?

„Ganz wichtig: klein anfangen. Sonst übernehme ich mich direkt zu Beginn, bin frustriert und gebe das Wandern gleich wieder auf. Stattdessen geht es mit kleinen Spaziergängen los, gern auch im flachen Gelände. Diese werden immer länger und führen in hügeligere Gegenden. So passt sich die Muskulatur beim Auf- und Abwärtsgehen an die Belastung an. Mit der Zeit sehe ich, dass ich vor ein paar Wochen vielleicht nur die Hälfte der Strecke schaffte, die ich heute zügig wandern kann. Das motiviert. Auch Ziele sind hilfreich, zum Beispiel: ‚Nächstes Jahr auf den Schneeberg im Fichtelgebirge wandern‘. Um dieses große Ziel zu erreichen, setzt man sich Etappenziele, die nach und nach erreicht werden.“

Wie gehen Sie damit um, wenn eine Expedition scheitert?

„Das Scheitern gehört dazu und ist ein Teil des Erfolges. Bei größeren Projekten stehen die Chancen 50:50, dass wir ein hochgestecktes Ziel nicht erreichen. Die ersten großen Misserfolge waren für mich schwer zu verkraften, aber letztendlich habe ich viel aus ihnen gelernt. Oft liegt ein Scheitern der Expedition am Wetter oder ungünstigen Verhältnissen, zum Beispiel bei Lawinengefahr. Ich habe auch schon bei der Planung der Logistik oder Taktik am Berg etwas übersehen. Daraus ziehe ich meine Lehren und versuche, es beim nächsten Mal besser zu machen.“

Was war bisher das Highlight Ihrer sportlichen Karriere?

„Das letzte Highlight war die Erstbesteigung der Cerro Kishtwar Nordwand im Himalaya. Thomas Huber, Julian Zanker und ich waren elf Tage in der Wand, jeder Tag brachte neue Herausforderungen mit sich. Es war ein Kampf, von der ersten bis zur letzten Minute. Aber auf dem Gipfel, in 6.155 Metern Höhe, waren die Mühen dann vergessen.“

Kniebandagen

Stabilisierung im Knie mit Bandagen

Weitere Infos zu Kniebandagen von medi

Sport-Kompression

Leistungssteigerung durch Sport-Kompression

Weitere Infos zu CEP

Schuheinlagen

„Mit moralischen Werten überwindest du die Angst vor gefährlichen Situationen. Dann kannst du sie meistern!“

Das ist die sinngemäße Übersetzung des Hindu-Lieds „Har Har Mahadev“, nach dem Stephan Siegrist und sein Team ihre letzte Route im Himalaya tauften. Oder auf gut deutsch:
„Du schaffst alles, wenn du nur an dich glaubst!“.

Nach zwei Anläufen gelang Stephan und seinen Teamkollegen Thomas Huber und Julian Zanker Mitte Oktober 2017 wieder einmal eine Erstbegehung am spektakulären Cerro Kishtwar (6.155 Meter): Nie zuvor hatte ein Mensch den Berg über die legendäre und äußerst anspruchsvolle Nordwestwand bestiegen. 

Unter den extremen Bedingungen bei minus 20 Grad und mit Erfrierungen an den Zehen mussten die drei Bergsteiger die Zähne zusammenbeißen. Doch die Anstrengungen haben sich gelohnt: Am Gipfeltag, dem 14. Oktober, wurde das Team mit Sonne belohnt! Stephan war fasziniert von der Traumkulisse: „Kashmir allgemein ist für mich noch nicht abgeschlossen. Wir sind gespannt auf weitere Abenteuer powered by medi & CEP.“

Klicken Sie auf den englischsprachigen Podcast, um weiterführende Informationen zu erhalten

Mit „E⁺motion®“ zum Weltrekord am Kilimandscharo: medi Testimonial Stephan Siegrist begeht höchstgelegene Highline

Stephan Siegrist realisierte in der Gipfelregion des Kilimandscharo einen außergewöhnlichen Balanceakt: Er überquerte auf 5.700 Metern über dem Meer eine Highline. Damit stellte er einen Weltrekord auf. Mit dabei: die E+motion Bandagen von medi, die den Extremsportler auf seiner Expedition unterstützten.

„Die E+motion Bandagen von medi halfen mir, beim Zustieg und am Berg angenehmer und effizienter unterwegs zu sein. Sie haben mich mit ihrer positiven Wirkung auf den Körper überzeugt“, bringt Siegrist es auf den Punkt.

Hier war noch nie zuvor ein Mensch: Erstbesteigungen im Himalaya

Im September 2014 unternahm Stephan Siegrist mit seinem Team eine Expedition auf zwei unbestiegene Berge. „Das Gefühl, in fast 6.000 Metern Höhe auf einem unberührten Gipfel zu stehen, ist unbeschreiblich. Hier war noch nie zuvor ein Mensch!“ Als Erstbesteiger durfte das Team den beiden Bergen Namen geben. Sie entschieden sich für „Shiepra“, (Frau der indischen Gottheit Shiva) und „Kharagosa“ („Hase“ in der Sprache Hindi). Diese überwältigenden Eindrücke, die es nur in extremen Höhen und unter großem Risiko zu entdecken gibt, treiben Stephan Siegrist immer wieder zu Höchstleistungen an.

Die Expedition ging noch weiter: Auf dem Plan stand die Erstbegehung des Kishtwar Shivling. Seit 1983 ist jede Expedition dorthin gescheitert. Auch das Team um Stephan Siegrist hätte das Vorhaben beinahe abbrechen müssen: Eine gefährliche Schneeablagerung versperrte den direkten Aufstieg. Aber dann fanden sie den Weg durch einen Schneetunnel: Wie durch einen Kamin erreichten Sie den Gipfel auf 5.895 Meter. 

Erkundung unbestiegener Berge im Kashmir-Himalaya

Ziel der Expedition 2015 war der Kashmir Himalaya im Grenzgebiet von Indien, Pakistan und China. Dort hatte das Team in der weitgehend unberührten Bergwelt einige noch unbestiegene Berge entdeckt. Deshalb entschied Stephan sich dafür, noch einmal dorthin zu fahren. Nach einer erfolgreichen Erstbesteigung des Bergs Bhala „Spear“ (5.900 Meter über dem Meeresspiegel), plante die Gruppe um Stephan Siegrist, noch zwei weitere Bergspitzen zu erreichen:

Die Expedition führte das Team auf den bis dato unbestiegenen Gipfel des Tupendeo „Gott“ (5.700m) und des Te „Kristall“ (5.900 m). Siegrist beschreibt das atemberaubende Gefühl: „Das treibt mich immer wieder an – dieser unfassbare Augenblick, wenn ich die ganze Kraft des Berges unter meinen Füßen spüre.“

Stephans medi Momente: ein Blick hinter die Kulissen von medi

Bei seinem Besuch bei medi in Bayreuth machte sich Stephan Siegrist selbst ein Bild von der Produktentwicklung und der Produktion. Dabei tauschte er sich rege mit den Mitarbeitern aus. Der Profialpinist testet medi Produkte in Umgebungen, die keine Werkstatt oder Entwicklungsabteilung nachstellen kann. Er muss sich in Extremsituationen auf die Produkte von medi verlassen können.

Stephan Siegrist trägt die medi Produkte gerne und verrät, warum: „Ich betreibe Bergsport seit über 21 Jahren hauptberuflich. Ob auf der Highline zwischen den Gipfeln des Matterhorns, an Felswänden in den Berner Alpen oder auf Expeditionen in Patagonien und Kashmir – die Belastungen für Mensch und Ausrüstung sind extrem. Ich mache keine Kompromisse und entscheide mich für medi Produkte. Ich muss mich wohlfühlen mit den Produkten, genauso wie ich mich mit den Leuten wohlfühlen muss, mit denen ich zusammenarbeite. Wohlfühlen als Team. Und das tue ich bei medi.“

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