BVMed-Symposium auf dem DKOU 2012 in Berlin

Bedeutung Medizinischer Thromboseprophylaxestrümpfe stärker würdigen
BVMed-Symposium am 25.10.2012 in Berlin

Abstract

Berlin - Unter der Moderation von Dr. Albrecht Klöpfer diskutierten Prof. Dr. Knut Kröger (Helios Klinikum Krefeld), Prof. Dr. Peter Kujath (Universitätsklinikum Schleswig Holstein; Mitglied der Steuergruppe der AWMF S3-Leitlinie Prophylaxe der VTE) und Prof. Dr. Dr. h.c. Norbert Senninger (Universitätsklinikum Münster; Mitglied der Steuergruppe der AWMF S3-Leitlinie Prophylaxe der VTE) die Bedeutung des Einsatzes von medizinischen Thrombosepropyhalxestrümpfen (MTPS) im Klinikalltag.

Fazit der Experten

Die S3-Leitlinie vermag es in ihrer derzeitigen Fassung nicht, die nach wie vor hohe Bedeutung der Thromboseprophylaxe mittels MTPS hinreichend darzustellen. Es wird erwartet, dass die Bedeutung der MTPS bei der in 2013 anstehenden Revision der Leitlinie entsprechend gewürdigt wird.

Weiterführende Infos

Video mit allen Beiträgen zum Thema "Medizinische Thrombose-Prophylaxestrümpfe – Schutz oder Risiko?"

Pressemitteilung "Bedeutung Medizinischer Thromboseprophylaxestrümpfe stärker würdigen"

Aktueller Wissensstand: Physikalische Thromboembolieprophylaxe

Inhalt unseres Videos zum medi Satellitensymposium: Die medizinische Thromboseprophylaxe besteht aus physikalischen und medikamentösen Maßnahmen. Für die physikalische Behandlung ist in Deutschland die Anwendung von medizinischen Thromboseprophylaxestrümpfen (MTPS) etabliert. Kürzlich erschienene Publikationen stellten den Nutzen einer physikalischen Prophylaxe generell infrage.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt besteht keine belastbare Evidenz für einen Verzicht auf MTPS bei chirurgischen Patienten. Dies gilt auch bei Verabreichung der neu eingeführten oralen Anti-Xa- und Anti-IIa-Inhibitoren.

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