Radfahren

Radfahren macht Spaß und hält gesund und fit

Radfahren bringt Bewegung in den Alltag

Radfahren bringt Bewegung in den Alltag

Radfahren ist grundsätzlich für Jedermann geeignet. Das Beste: Es entlastet die Gelenke und ist somit die ideale Sportart auch für Menschen, die im Seniorenalter sind, über Kniebeschwerden klagen oder ein paar Pfund zu viel auf den Rippen haben.

Egal ob Holland-, City-, Trekking- oder Rennrad - wir Deutschen lieben unseren Drahtesel. Laut einer Studie des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e. V. (Quelle: ADFC, 2011) fahren 41 Prozent der Deutschen mehrmals pro Woche Fahrrad, 15 Prozent sogar täglich.

Verständlich, denn das Fahrradfahren lässt sich wunderbar in den Alltag integrieren, schont die Umwelt und macht fit. Rund zwei Drittel nutzen das Fahrrad für Einkäufe oder Erledigungen, 38 Prozent für den Weg zur Arbeit oder Ausbildungsstätte. Wie Sie mit der richtigen Einstellung und Vorbereitung locker ans Ziel kommen, zeigen wir Ihnen hier.

Radfahren fördert die Gesundheit

Radfahren ist eine Ausdauersportart, die das Herz-Kreislauf-System anregt und das Herzinfarkt- und Bluthochdruckrisiko verringert. Zudem stärkt Radeln die Atemmuskulatur und verbessert den Zucker- und Cholesterinstoffwechsel. Darüber hinaus schult es den Gleichgewichtssinn und kräftigt die Beinmuskulatur. (Quelle: Techniker Krankenkasse)

Der Kalorienverbrauch variiert je nach Körpergewicht, Alter, Schwierigkeitsgrad der Tour und Gegenwindlage.

Generell gilt: Leichtes Radfahren verbraucht rund vier bis fünf Kalorien pro Minute. "Am effektivsten ist die Fettverbrennung, wenn Sie einen leichten Gang einlegen und kontinuierlich fahren", rät Professor Helmut Lötzerich, stellvertretender Leiter des Instituts für Natursport und Ökologie an der Deutschen Sporthochschule Köln.

Fahrrad fahren ist gut für Psyche und Wohlbefinden

Fachleute schreiben dem Radfahren "aufgrund seiner gleichmäßigen, zyklischen Bewegungsform" eine massiveentspannende Wirkung zu. Sogenannte Stressoren werden abgebaut - eine emotionale Harmonie und ein positives Körpergefühl stellen sich manchmal sogar schon nach einer kurzen Fahrt ein. Hinzu kommt, dass bei Ausdaueraktivitäten wie dem Radfahren nach 30 bis 40 Minuten Glückshormone wie Endorphin und Adrenalin ausgeschüttet werden - der beste Schutz gegen Depressionen und andere psychische Probleme. (Quelle: ADFC, 2013)

Ausrüstung zum Radfahren

Sie haben jetzt so richtig Lust bekommen und möchten gleich loslegen? Zuvor sollten Sie sich um die richtige Ausrüstung kümmern. Dazu gehören neben einem Fahrrad eine gepolsterte Radlerhose, atmungsaktive Oberbekleidung, ein Werkzeugset und ein Helm. Achten Sie beim Kauf auf das GS-Prüfsiegel.

Außerdem: Nehmen Sie genug zu trinken mit - am besten Wasser oder Fruchtsaftschorle. Radeln macht durstig.

Radfahren

Radfahren hat wie das Schwimmen den Vorteil, dass man das eigene Körpergewicht nicht tragen muss. Deshalb werden die Gelenke geschont. Diese Sportart stärkt Herz und Kreislauf und regt den Fettstoffwechsel an. Außerdem wird die Fähigkeit des Körpers verbessert, Sauerstoff aufzunehmen. Ein schöner Nebeneffekt: Auf Fahrradausflügen lässt sich wunderbar die Gegend erkunden.

Sicherheit durch Fahrrad-Check

Wer rastet, der rostet - das gilt auch für Ihr Fahrrad. Deswegen sollten Sie es nach der Winterpause überprüfen lassen. Am besten in der Fahrradfachwerkstatt. Dort werden Reifen, Bremsen, Schaltung, Kette, Schraubverbindungen, Lenker, Sattelstütze und Licht gründlich unter die Lupe genommen und kleine Defekte sofort beseitigt. (Quelle: ADFC, 2013). So sind Sie und andere Verkehrsteilnehmer auf der sicheren Seite.

Schmerzfrei Radfahren

Radfahren ist eine schonende und relativ ungefährliche Angelegenheit. Trotzdem sollten Sie einige Vorkehrungen treffen, um Fehlhaltungen und Schmerzen wirksam vorzubeugen.

Wer beim Radfahren beispielsweise taube Füße bekommt, sollte sein Schuhwerk genau überprüfen. Durch eine Fehlstellung des Fußes beim Treten können Nerven gereizt werden, die dann zu Kribbeln und Taubheitsgefühlen führen. Eine entsprechende Einlage in den Schuhen hier Abhilfe schaffen.

Ein verspannter Nacken, Rückenschmerzen, Taubheitsgefühle in Händen und Zehen, Schmerzen am Po oder in den Knien können von einer falschen Lenkerhöhe oder einer ungünstigen Sattelposition herrühren.

Dr. Achim Schmidt, Radsportexperte an der Sporthochschule Köln, rät:

"Richten Sie den Sattel waagerecht aus und ermitteln Sie die Sattelhöhe, indem Sie sich auf das Rad setzen und ein Bein ausstrecken. Setzen Sie den Fuß mit der Ferse auf das Pedal, das auf dem tiefsten Punkt der Kurbelumdrehung steht. Das Knie sollte durchgedrückt sein. Wenn Sie in dieser Position gerade auf dem Sattel sitzen können, hat er die richtige Position."

Der Lenker ist dann richtig positioniert, wenn sich die Rückenmuskulatur in einer Vorspannung befindet, das heißt wenn Rücken und Bauchmuskulatur angespannt sind. Denn nur so können sie die Wirbelsäule stabilisieren und vor Überlastungen schützen. Die Lenkerhöhe ist bei jedem Fahrradtyp anders. Wenn Schmerzen im Nacken, in der Schulter und im Rücken auftreten, sollten Sie Lenkerhöhe verändern. Um Rückenschmerzen vorzubeugen, sollten Sie außerdem auf die passende Sitzposition achten: Das Becken steht richtig, wenn die Wirbelsäule ein S bildet und ein natürliches Hohlkreuz entsteht. (Quelle: fahrrad-gesundheit.de)

Orthopädische Schuheinlagen

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Der Arzt stellt die Diagnose und entscheidet über die Therapie. Bei Notwendigkeit kann er medizinische Hilfsmittel (z. B. von medi) verordnen. Im medizinischen Fachhandel wird der Patient von geschultem Personal vermessen und erhält sein medizinisches Hilfsmittel für seine individuellen Bedürfnisse.

Hier geht's zur unabhängigen Arztsuche der Stiftung Gesundheit.

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