Außendienst

Gesundheit und Wohlfühlen im Außendienst

Gesundheitstipps für das Arbeiten im Außendienst

Ausgeruht auf Achse: Arbeiten im Außendienst

Notebook in der Hand, Handy am Ohr und Dienstwagen immer in Reichweite. Menschen im Außendienst arbeiten abseits der Büro-Routine. Sie sind als Referent eines Unternehmens, Service-Techniker oder mobile Pflegekraft ständig auf dem Weg zum Kunden. Die Vorteile sind ein abwechslungsreiches Aufgabenfeld, besonders viele soziale Kontakte und reichlich Autonomie. Außendienstmitarbeiter können ihre Zeit freier einteilen.

Auf der anderen Seite sitzen sie lange Zeit im Auto, leiden häufig unter Termindruck und essen unregelmäßig. Wenn Sie den Gesundheitsrisiken bewusst begegnen und ausreichend vorbeugen, bleiben Sie auf Dauer leistungsfähig und können die Vorzüge Ihrer Tätigkeit genießen.

Außendienstmitarbeiter sind das Aushängeschild. Wie Sie auftreten, wie kompetent Sie sind und wie gut Sie sich mit dem Kunden verstehen, hat direkten Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg der Firma. Wichtige Voraussetzung: Sie müssen fit sein und sich wohlfühlen.

Umgang mit Termindruck

Stau auf der Autobahn, ein defektes Notebook und dann verschiebt der Kunde auch noch den Termin. Stress-Auslöser gibt es viele. Gerade im Außendienst. Ohne ein ausgeklügeltes Zeitmanagement kann es zu Dauerstress kommen. Er versetzt den Körper in ständige Alarmbereitschaft und das ist ungesund.

Dienstreisende müssen Zeitpuffer einplanen, ihre Leistungsfähigkeit richtig einschätzen und sich selbst organisieren. Eine Weiterbildung oder zumindest ein Buch zum Thema "Selbst- und Zeitmanagement" sind sinnvolle Investitionen in einen entspannten Arbeitsalltag.

Drei Mahlzeiten sollten es sein

Um den ganzen Tag über fit zu bleiben, sollten Sie drei feste Mahlzeiten einplanen, rät der TÜV Rheinland. So kommt kein Heißhunger auf. Greifen Sie im Restaurant lieber zu ungebundenen Suppen, italienischen Antipasti und gegrilltem Fleisch und Fisch statt zu Schnitzel und Pommes.

In die Lunchbox für unterwegs gehören neben belegten Broten mit magerer Wurst oder fettarmem Käse auch Rohkost und Obst. Versuchen Sie auch einmal Wraps. Als Zwischenmahlzeit eignet sich ein Müsliriegel. Trinken Sie zwei bis drei Liter Wasser oder Fruchtsaftschorle am Tag. Das ist gut für den Kreislauf.

Arbeitsort Auto

Kundenbesucher verbringen viel Zeit im Auto. Sie fahren von einem Ort zum nächsten und erledigen zwischendurch organisatorische Aufgaben mit Handy und Notebook. Das geht auf Rücken und Gelenke. Verspannte Muskeln im Rücken- und Schulter-Nackenbereich sind die Folge.

Sie können vorbeugen, indem Sie auf einen ergonomisch geformten und gut gefederten Autositz achten. Außerdem sollte der Dienstwagen einen schallgedämpften Innenraum und eine Klimaanlage haben. Eine Standheizung hält Sie an kalten Wintertagen beim Arbeiten im parkenden Auto warm. Für Notebooks gibt es spezielle Aufstellmöglichkeiten. Das verbessert die Haltung im Auto (Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin).

Aktivieren Sie Ihre Ressourcen

Ressourcen sind innere und äußere Hilfsmittel zur Stressbewältigung. Für gesundes Arbeiten brauchen wir eine Menge persönliche, soziale und betriebliche Ressourcen, auf die wir zurückgreifen können.

Füllen Sie Ihre sozialen Depots, indem Sie Freunde besuchen, Ihren Hobbys nachgehen oder sich mit einem Kinobesuch belohnen. Für die betrieblichen Ressourcen ist in erster Linie der Arbeitgeber zuständig. Aber Sie können aktiv nach familienfreundlichen Arbeitszeitmodellen oder einer Weiterbildungsmöglichkeit fragen.

Regelmäßige Entspannungsübungen sowie die Fähigkeit, sich den Spaß an der Arbeit zu bewahren, halten Ihren persönlichen Energiespeicher ausreichend gefüllt (Quelle: Forschungsinstitut des Wiener Roten Kreuzes).

Ein Strumpf als Energie-Aktivator

Wenn Ihre Beine nach einem langen Tag auf Tour schmerzen und geschwollen sind, kann das an versacktem Blut in den Venen liegen. Ein möglicher Grund: Bei langem Sitzen arbeitet die Muskelpumpe, die das sauerstoffarme Blut von den Füßen zum Herzen zurückpumpt, nur eingeschränkt. Das Risiko einer Thrombose kann sich dadurch erhöhen.

Verringern können Sie das, indem Sie Reisestrümpfe tragen. Sie aktivieren durch einen nach oben abnehmenden Druckverlauf die Muskelpumpe und damit die Blutzirkulation. Erwünschter Nebeneffekt: Sie fühlen mehr Energie. Im Fachhandel gibt es eine große Auswahl für Männer und Frauen. Das Beste: Niemand wird merken, dass Sie unter Ihrer Kleidung Kompressionsstrümpfe tragen. Die modernen Varianten unterscheiden sich optisch kaum von normalen Strümpfen oder Strumpfhosen.

Zusätzlich sollten Sie auf Ihrer Route Pausen einplanen. Für einen Spaziergang und Lockerungsübungen. Das tut nicht nur den Venen, sondern auch dem Rücken gut. Nach Feierabend sollten Sie den gesamten Körper trainieren oder zumindest den Dienstwagen gegen das Fahrrad eintauschen.

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