Rückenschmerzen

Volkskrankheit Nummer eins

Rückenschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer eins

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Volkskrankheiten und betreffen Männer und Frauen jeden Alters.

Onlinetest: Chronische Rückenschmerzen

Wussten Sie, dass verschiedene äußere und innere Faktoren das Risiko chronischer Rückenschmerzen erhöhen?

Kennen Sie Ihr persönliches Risiko, an chronischen Rückenschmerzen zu erkranken?

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Arten von Rückenschmerzen

Die Wirbelsäule ist eines der tragenden Elemente im menschlichen Körper. Sie besteht aus 24 Wirbeln, die durch Bandscheiben beweglich miteinander verbunden sind. Das Kreuzbein und schließlich das Steißbein bilden das Ende der Wirbelsäule.

Schmerzen können an allen ihren Abschnitten auftreten, der Hals-, der Brust- und der Lendenwirbelsäule. Ursächlich sind Erkrankungen der Bandscheiben (zum Beispiel ein Bandscheibenvorfall), der Wirbelgelenke (beispielsweise ihr Verschleiß, die „Facettengelenksarthrose“) oder andere Erkrankungen.

Rückenschmerzen haben sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten zur Volkskrankheit Nummer Eins entwickelt. Dr. Holger Eggers, Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie vom MedCenter Bayreuth, informiert zum Thema Rückenschmerzen und erläutert die Notwendigkeit einer ärztlichen Behandlung, wenn diese länger andauern.

Die Wirbelsäule

Wirbelsäule

Wirbelsäule

Die Abbildung links zeigt die Wirbelsäule von der Seite betrachtet. Der rechte Bildrand weist in Richtung Bauch, der linke Bildrand zum Rücken.

Während die Brustwirbelsäule kaum betroffen ist, treten Schmerzen in etwa einem Drittel der Fälle an der Halswirbelsäule auf. Bei zwei Dritteln der Patienten kommt es zu Beschwerden an der Lendenwirbelsäule – diese werden als „Kreuzschmerzen“ (Lumbalgie) oder umgangssprachlich oft als „Hexenschuss“ bezeichnet.
Vor allem dieser untere Wirbelsäulenabschnitt ist unter anderem durch den aufrechten Gang oder das Heben in vorgebeugter Haltung starken Belastungen ausgesetzt. 

„Akute“ Rückenschmerzen halten in der Regel bis zu sechs Wochen an. Dauern sie über diesen Zeitraum hinaus bis zu zwölf Wochen an, werden sie als „subakut“ beschrieben. Rückenschmerzen, die auch nach zwölf Wochen bestehen bleiben, sind „chronische Rückenschmerzen “.

Generell gibt es folgende Arten von Rückenschmerzen:

Je nachdem, ob eindeutige, körperliche Ursachen und Befunde vorliegen oder keine klaren Ursachen erkennbar sind, unterscheidet man zwischen

  • unspezifischen Rückenschmerzen und
  • spezifischen Rückenschmerzen

Dr. Holger Eggers, Facharzt für Orthopädie vom MedCenter Bayreuth, informiert über spezifische, unspezifische und chronische Rückenschmerzen.

Unspezifische Rückenschmerzen

Die meisten Fälle sind der Kategorie der unspezifischen Rückenschmerzen zuzuordnen. Dabei kann die genaue Ursache des Schmerzes nicht festgestellt werden.

Dr. Holger Eggers, Facharzt für Orthopädie vom MedCenter Bayreuth, erläutert die Auswirkungen von Fehlhaltungen und zu wenig Bewegung auf den menschlichen Rücken.

Spezifische Rückenschmerzen

Ist die genaue Ursache für den Schmerz bekannt, geht es um „spezifische Rückenschmerzen“.

Sie entstehen etwa durch Verletzungen, Bandscheibenerkrankung, Entzündungen oder Verschleiß der Wirbelgelenke (die sogenannte „Facettengelenkarthrose“ oder „Facettenarthrose“).

Symptome und Beschwerden

Wohl jeder kennt es, dass der Rücken mal „ziept“ oder leicht schmerzt. „Ich habe es im Kreuz“ ist ein weit verbreiteter Satz und der Rücken hält täglich vielen Belastungen stand. Langes Sitzen im Büro, eine ungünstige Haltung vor dem Computer, schweres Heben und Tragen oder längeres Bücken bei der Gartenarbeit: Ein bisschen Rückenschmerz gehört für viele einfach dazu.

Halten die Beschwerden länger an, sollten sie ernst genommen werden. Treten Schmerzen bei bestimmten Bewegungen auf? Strahlen die Schmerzen in die Arme oder Beine aus, entsteht ein Taubheitsgefühl? Während beispielsweise bei einem Bandscheibenvorfall ein heftiger Schmerz vorliegen kann, der in ein Bein ausstrahlt, wird der Verschleiß der Wirbelgelenke eher als ein dumpfer, tief sitzender Rückenschmerz wahrgenommen.  Die genaue Schmerzart und -stärke unterscheidet sich von Patient zu Patient und ist abhängig davon, ob eine akute Verletzung, Muskelerkrankung oder ein Verschleiß der Wirbelsäule vorliegt. Je nach Krankheitsbild kann es auch zu Schmerzen beim Atmen kommen, wenn zum Beispiel die Brustwirbelsäule betroffen ist. Kopfschmerzen und Schwindel können eine Folge von Schmerzen an der Halswirbelsäule sein.

Bei anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden ist es ratsam, den Arzt aufzusuchen und ihm die Merkmale des Schmerzes zu schildern. Er berät über die therapeutischen Möglichkeiten bei Rückenschmerzen: Die Behandlungsformen reichen vom Tragen einer Bandage oder Orthese über die Einnahme von Medikamenten oder physiotherapeutische Maßnahmen bis hin zu einer Operation. Ein wichtiger Bestandteil der Behandlung ist regelmäßige Bewegung: Sie stärkt die Muskulatur, stabilisiert die Wirbelsäule und beugt Schmerzen vor.

Die häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen

1 Die Wirbelsäule ist ein komplexes System aus Wirbeln, Bandscheiben, Muskeln und Bändern. Wird das Zusammenspiel dieser Strukturen gestört, entstehen Schmerzen. Häufige Gründe sind:

Bandscheibenvorfall (Bandscheibenprolaps)

Zwischen den Wirbelkörpern liegen die Bandscheiben: Sie wirken wie Stoßdämpfer, halten großen Zug- und Druckbelastungen stand und verhindern ein Aufeinanderreiben der Wirbelkörper. Lässt die Elastizität der Bandscheiben nach, kann ihr Faserring reißen. Dann tritt der Gallertkern aus dem Inneren aus und es entsteht ein Bandscheibenvorfall.

Drückt der Vorfall gegen eine Nervenwurzel, kann es zu ausstrahlenden Schmerzen in Bein oder Arm sowie zu Gefühlsstörungen wie Kribbeln oder Taubheit kommen. Auch Schwächen oder Lähmungen von Muskeln können die Folge sein.  

Blockierungen

Bandscheibengewebe kann sich durch eine ungünstige Haltung oder schweres Heben verschieben. Es kommt zur Fehlhaltung und Funktionsstörung der Lendenwirbelsäule – auch „Blockierung“ genannt. Diese kann auch die Wirbelgelenke betreffen. Eine Folge davon ist, dass sich die umliegende Muskulatur verspannt und der Betroffene eine schmerzlindernde Schonhaltung einnimmt. Diese Schonhaltung wiederum belastet andere Rückenregionen und der Schmerz kann sich ausdehnen.

Verschleißerscheinungen

Mit zunehmendem Alter ist die Wirbelsäule von Veränderungen durch Verschleiß (sogenannte „degenerative Veränderungen“), zum Beispiel Arthrose, betroffen. Degenerativ bedeutet, dass der Verschleiß nicht rückgängig gemacht werden kann. Viele Begleiterscheinungen können aber gut, beispielsweise durch den Einsatz von medizinischen Hilfsmitteln, gelindert werden.

Ein Verschleiß der Bandscheiben führt dazu, dass die Wirbelgelenke vermehrt gegeneinander reiben. Durch diese Überlastung kommt es zum Gelenkverschleiß, der an den Wirbelgelenken (Facettengelenke) als Facettengelenksarthrose bezeichnet wird.

Muskuläre Ursachen

Die Lendenwirbelsäule wird durch Muskeln stabilisiert. Dabei spielen auch die vorderen und seitlichen Bauchmuskeln eine wichtige Rolle. Eine stabile Rumpfmuskulatur entlastet die Bandscheiben sowie die Wirbelgelenke und schützt die Lendenwirbelsäule vor Überlastungen. Ist die Muskulatur zu schwach oder ungleichmäßig ausgebildet, kann es zu Rückenschmerzen kommen. Einzelne Muskeln können überlastet, verhärtet oder verkürzt sein.

Ursächlich sind Fehlhaltungen, mangelnde Bewegung, einseitige sportliche Belastung oder auch Stress.

Fehlstellungen

Die Ursache von Rückenschmerzen kann auch an ganz anderer Stelle liegen, zum Beispiel an den Füßen. Die Füße tragen uns wortwörtlich durch den Alltag, stemmen das gesamte Körpergewicht und halten dabei starken Belastungen stand. Fehlstellungen im Fuß können also ein Grund für Rückenschmerzen sein. Auch unterschiedlich lange Beine können zu einem Beckenschiefstand und so zu Schmerzen führen.

Die gute Nachricht:

Viele Rückenbeschwerden klingen innerhalb von wenigen Wochen von alleine ab. Beim unspezifischen Kreuzschmerz helfen vor allem eine Bewegungstherapie und nach Rücksprache mit dem Arzt die Einnahme von Medikamenten. Auch Übungen zur Stärkung der Muskulatur können geeignet sein, zum Beispiel die medi Rückenübungen.

Stress führt zu Rückenschmerzen

Stress führt zu Rückenschmerzen

 

Durch eine überwiegend sitzende berufliche Tätigkeit und mangelnde Bewegung im Alltag können Verspannungen und Rückenschmerzen auftreten, auch wenn keine Erkrankung der Wirbelsäule vorliegt.

Wussten Sie, dass psychische Belastungen wie Stress am Arbeitsplatz oder im Privatleben bewirken können, dass sich im Körper Spannung aufbaut?

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Vorbeugung – Tipps für einen starken Rücken

Jeder kann im Alltag seinen Rücken mit ein paar Tricks entlasten und Schmerzen vorbeugen.

  • Regelmäßig trainieren: Schon drei moderate Trainingseinheiten à 45 Minuten pro Woche steigern das Wohlbefinden, stärken das Immunsystem und mobilisieren den Körper. Sanfte Sportarten wie Schwimmen oder Walken sind besonders gelenkschonend.
  • Gesund ernähren: Eine ausgewogene Ernährung hält fit und trägt dazu bei, Übergewicht abzubauen und den Rücken zu entlasten.
  • Schonend heben: Beim Heben von Gegenständen sollte man in die Hocke gehen und die Beinmuskulatur belasten, anstatt „aus dem Kreuz heraus“ zu heben.
  • Richtig tragen: Schwere Gegenstände werden am besten nahe am Körper getragen. Das einseitige Belasten eines Armes sollte vermieden werden.
  • Aktiv bleiben: Gerade wer täglich lange am Schreibtisch sitzt, sollte jede Gelegenheit zur Bewegung nutzen – zum Beispiel die Treppe nehmen statt des Aufzugs, hin und wieder im Stehen telefonieren oder in der Mittagspause spazieren gehen.

Therapie bei Rückenschmerzen

Therapie bei Rückenschmerzen
Therapie bei Rückenschmerzen

Rückenschmerzen können auf verschiedene Weise therapiert werden. Der behandelnde Arzt entscheidet, ob eine nicht-operative (sogenannte konservative) Therapie möglich ist oder ob in schweren Fällen operiert werden sollte.

Physiotherapie und Massagen

Während einer physiotherapeutischen Behandlung werden unter Anleitung spezielle Rückenübungen durchgeführt. Sie können die Wirbelsäule mobilisieren, Verspannungen abbauen und die Rumpfmuskulatur stärken.
Auch Massagen, Ultraschallbehandlungen oder eine Elektrotherapie können die Heilung unterstützen und Schmerzen lindern.

Der Arzt entscheidet, welches Training sich für den Patienten am besten anbietet. Für viele Betroffene eignen sich die Physio-Übungen von medi sehr gut.
Sie helfen zum Beispiel dabei, die Wirbelsäule zu stärken und Schmerzen zu reduzieren.

Medikamente und Salben

Schmerz- und entzündungshemmende Medikamente oder Salben können kurzfristig zur Schmerzlinderung beitragen. Das vermeidet eine unangenehme Schonhaltung. Vor der Einnahme von Tabletten sollte ein Arzt konsultiert werden.

Rückenschmerzen – Diagnostik, Vorbeugung und Behandlung

Dr. Holger Eggers, Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie vom MedCenter Bayreuth, informiert über Diagnostik, Vorbeugung, Behandlung und Hilfsmittel von Rückenschmerzen.

Bandagen und Orthesen für den Rücken

Befragungsergebnisse über die Linderung durch Bandagen und Orthesen

Befragungsergebnisse über die Linderung durch Bandagen und Orthesen

Bandagen und Orthesen sind medizinische Hilfsmittel, die speziell für die Therapie von Muskel-, Sehnen-, Gelenk- und Rückenschmerzen entwickelt wurden. Sie passen sich den anatomischen Gegebenheiten des Körpers ideal an, können Schmerzen lindern und zur Mobilität beitragen.

Abhängig von der Art der Erkrankung kommen verschiedene Hilfsmittel zum Einsatz. Bandagen für den unteren Rücken können stabilisieren und die Lendenwirbelsäule entlasten.

Stabilere Bandagen, sogenannte Orthesen, können die Wirbelsäule aufrichten und noch intensiver entlasten und stützen. Diese Hilfsmittel können körperliche Einschränkungen ausgleichen und so mehr Aktivität und Lebensqualität ermöglichen.

Fit durch Bewegung – Das 2x8 der wirkungsvollen Rückenübungen

Starke Muskeln um die Wirbelsäule schützen diese vor Verschleiß, Muskelverspannungen und Schmerzen. Mit regelmäßiger Bewegung im Rahmen einer Rückenschule, einer speziellen Wirbelsäulengymnastik sowie durch sanfte Sportarten wie Schwimmen oder Walking, kann Rückenschmerzen entgegengewirkt werden.

Mit den Rückenübungen von medi liegt ein Trainingskonzept vor, das jeder einfach zu Hause in nur 20 Minuten absolvieren kann. Das Programm, welches aus Kräftigungs- und Dehnübungen besteht, sollte zwei- bis dreimal pro Woche durchgeführt werden. Fragen Sie vorab Ihren Arzt, ob die Übungen für Sie geeignet sind. 

Kräftigung

Dehnungsübungen

Faszientraining

Kräftigungsübungen I

Kopfnicken

Übung zur Kräftigung der Nackenmuskulatur

Physioübung Kopfnicken zur Kräftigung der Nackenmuskeln

 

 

Ausgangsposition:

  • Setzen Sie sich auf einen Stuhl, Ober- und Unterschenkel etwa im 90 °-Winkel
  • Oberkörper nach vorne beugen, Rücken dabei gerade halten
  • Ellenbogen auf die Oberschenkel stützen, Ober- und Unterarm etwa im 90°-Winkel
  • Trainingsband vor den Ohren auf die Schädelrückseite spannen, mit angepasstem Zug
  • Trainingsbandenden mit linker und rechter Hand festhalten

Übung:

  • Gegen den Zug des Trainingsbandes den Kopf mit kleinen Bewegungen nach oben bewegen
  • gerader Rücken
  • Kopf und Hals gerade
  • kleine Bewegung

Dosierung:

  • 2 Sätze x 10–15 Wiederholungen
  • Variation des Widerstands über die Länge des Gummibandes
  • Wählen Sie den Widerstand so, dass sie 10–15 Wiederholungen problemlos schaffen
  • Erhöhung des Widerstandes nach den ersten Eingewöhnungswochen
  • 30 Sekunden Satzpause

Schulterziehen

Übung zur Kräftigung der oberen Rücken- und hinteren Schultermuskulatur

Übung zur Kräftigung der oberen Rücken- und hinteren Schultermuskulatur

 

 

Ausgangsposition:

  • Setzen Sie sich auf einen Stuhl, Ober- und Unterschenkel etwa im 90 °-Winkel
  • Legen Sie das Trainingsband bei geschlossener Tür um einen Türgriff (oder alternativ um einen anderen Gegenstand in Türgriffhöhe, welcher nicht nachgibt) und fassen Sie beide Trainingsbandenden fest jeweils mit linker und rechter Hand
  • Für einen festen Halt fassen Sie die Enden des Trainingsbandes am besten in Schlaufenform
  • Trainingsband spannen, mit angepasstem Zug
  • Arme und Trainingsband in einer waagerechten Linie halten

Übung:

  • Ellenbogen gegen den Zug des Trainingsbandes waagerecht nach hinten ziehen, Band und Arme dabei in einer Linie bewegen
  • gerader Rücken
  • Bauchmuskulatur anspannen
  • Band und Arme in einer Linie
  • Schulterblätter zusammenziehen (nicht nur Arme beugen)

Dosierung:

  • 2 Sätze x 10–15 Wiederholungen
  • Variation des Widerstands über die Länge des Gummibandes
  • Wählen Sie den Widerstand so, dass sie 10–15 Wiederholungen problemlos schaffen
  • Erhöhung des Widerstandes nach den ersten Eingewöhnungswochen
  • 30 Sekunden Satzpause

Hüftziehen

Übung zur Kräftigung der Rückenmuskulatur / des großen Rückenmuskels

Übung zur Kräftigung der Rückenmuskulatur

 

 

Ausgangsposition:

  • Setzen Sie sich auf einen Stuhl, Ober- und Unterschenkel etwa im 90 °-Winkel
  • Legen Sie das Trainingsband bei geschlossener Tür um einen Türgriff (oder alternativ um einen anderen Gegenstand in Türgriffhöhe, welcher nicht nachgibt) und fassen Sie beide Trainingsbandenden fest jeweils mit linker und rechter Hand
  • Für einen festen Halt fassen Sie die Enden des Trainingsbandes am besten in Schlaufenform
  • Trainingsband spannen, mit angepasstem Zug
  • Arme dabei ausgestreckt und leicht nach unten gebeugt halten

Übung:

  • Ellenbogen gegen den Zug des Trainingsbandes eng am Körper nach hinten ziehen
  • Hände dabei zur Hüfte ziehen
  • gerader Rücken
  • Bauchmuskulatur anspannen
  • Ellenbogen eng zurück
  • Hände ziehen zur Hüfte

Dosierung:

  • 2 Sätze x 10–15 Wiederholungen
  • Variation des Widerstands über die Länge des Gummibandes
  • Wählen Sie den Widerstand so, dass sie 10–15 Wiederholungen problemlos schaffen
  • Erhöhung des Widerstandes nach den ersten Eingewöhnungswochen
  • 30 Sekunden Satzpause

Rumpfbeugen

Übung zur Kräftigung der unteren Rückenmuskulatur

Übung zur Kräftigung der unteren Rückenmuskulatur

 

 

Ausgangsposition:

  • Stellen Sie sich leicht breitbeinig auf einen festen Untergrund, Beine dabei leicht gebeugt
  • Fassen Sie beiden Trainingsbandenden fest jeweils mit linker und rechter Hand
  • Stellen Sie sich nun mit beiden Füßen auf das Trainingsband
  • Beugen Sie dabei den Oberkörper mit geradem Rücken nach vorne
  • Trainingsband spannen, mit angepasstem Zug
  • Arme dabei ausgestreckt halten

 

Übung:

  • Ziehen Sie das Trainingsband gerade nach oben
  • Richten Sie dabei bei geradem Rücken nur den Oberkörper auf
  • Die Beine bleiben in der Ausgangsstellung und werden nicht bewegt
  • gerader Rücken
  • Bauchmuskulatur anspannen
  • Beine leicht gebeugt
  • Arme gestreckt

Dosierung:

  • 2 Sätze x 10–15 Wiederholungen
  • Variation des Widerstands über die Länge des Gummibandes
  • Wählen Sie den Widerstand so, dass sie 10–15 Wiederholungen problemlos schaffen
  • Erhöhung des Widerstandes nach den ersten Eingewöhnungswochen
  • 30 Sekunden Satzpause

Kräftigungsübungen II

Beinstrecken

Übung zur Kräftigung der Gesäßmuskulatur

Übung zur Kräftigung der Gesäßmuskulatur

 

 

Ausgangsposition:

  • Knien Sie sich auf einen festen Untergrund
  • Beide Knie dabei nebeneinander zusammen halten
  • Oberkörper bei geradem Rücken nach vorne beugen und mit Ellenbogen abstützen
  • Fassen Sie beide Trainingsbandenden fest jeweils mit linker und rechter Hand
  • Das Trainingsband mit angepasstem Zug um einen Fuß spannen

Übung:

  • Strecken Sie gegen den Zug des Trainingsbandes das Bein schräg nach hinten oben, so dass Bein, Rücken und Hals eine Linien ergeben
  • Bewegen sie danach das Bein wieder in die Ausgangsstellung zurück
  • gerader Rücken
  • Bauchmuskulatur anspannen
  • Hals, Rücken und Bein in einer Linie

Dosierung:

  • 2 Sätze x 10–15 Wiederholungen
  • Variation des Widerstands über die Länge des Gummibandes
  • Wählen Sie den Widerstand so, dass sie 10–15 Wiederholungen problemlos schaffen
  • Erhöhung des Widerstandes nach den ersten Eingewöhnungswochen
  • 30 Sekunden Satzpause

Seitenziehen

Übung zur Kräftigung der seitlichen Rumpfmuskulatur

Übung zur Kräftigung der seitlichen Rumpfmuskulatur

 

 

Ausgangsposition:

  • Stellen Sie sich breitbeinig auf einen festen Untergrund, Beine dabei leicht gebeugt
  • Fassen Sie beide Trainingsbandenden fest mit der rechten Hand
  • Beugen Sie den Oberkörper mit geradem Rücken zur Seite
  • Stellen Sie sich nun mit dem rechten Fuß in die große Trainingsbandschlaufe
  • Trainingsband spannen, mit angepasstem Zug
  • Arme dabei ausgestreckt halten

Übung:

  • Ziehen Sie das Trainingsband gerade nach oben
  • Richten Sie dabei bei geradem Rücken nur den Oberkörper auf und neigen Sie ihn zur anderen Seite
  • Bauchmuskulatur anspannen
  • Oberkörper weder nach vorne noch nach hinten knicken
  • Beine leicht gebeugt

Dosierung:

  • 2 Sätze x 10–15 Wiederholungen
  • Variation des Widerstands über die Länge des Gummibandes
  • Wählen Sie den Widerstand so, dass sie 10–15 Wiederholungen problemlos schaffen
  • Erhöhung des Widerstandes nach den ersten Eingewöhnungswochen
  • 30 Sekunden Satzpause

Sit-ups

Übung zur Kräftigung der oberen Bauchmuskulatur

Übung zur Kräftigung der oberen Bauchmuskulatur

 

 

Ausgangsposition:

  • Legen Sie sich mit dem Rücken auf einen festen Untergrund
  • Die Beine zwischen Ober- und Unterschenkel etwa im 90°-Winkel anwinkeln, die Beine leicht spreizen
  • Unteren Rücken auf den Boden drücken
  • Ellenbogen seitlich am Körper, Hände auf die Brust, nicht auf den Hals
  • Kopf auf den Boden ablegen

Übung:

  • Bewegen Sie Kopf, Schultern und Brust nach oben
  • Unteren Rücken dabei auf den Boden drücken
  • Unteren Rücken auf den Boden drücken

Dosierung:

  • 2 Sätze x 10–15 Wiederholungen
  • 30 Sekunden Satzpause

Beinheben

Übung zur Kräftigung der unteren Bauchmuskulatur und der Hüftbeuger

Übung zur Kräftigung der unteren Bauchmuskulatur und der Hüftbeuger

 

 

Ausgangsposition:

  • Legen Sie sich mit dem Rücken auf einen festen Untergrund
  • Die Beine zwischen Ober- und Unterschenkel etwa im 90°-Winkel anwinkeln, die Beine leicht spreizen
  • Unteren Rücken auf den Boden drücken
  • Arme seitlich neben den Körper legen
  • Kopf auf den Boden ablegen

Übung:

  • Bewegen Sie die Beine nach oben, bis zwischen Oberkörper und Oberschenkel etwa ein 90°-Winkel entsteht
  • Der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel bleibt dabei unverändert
  • Unteren Rücken dabei auf den Boden drücken
  • Unteren Rücken auf den Boden drücken
  • eventuell ein Kissen unter den Kopf legen

Dosierung:

  • 2 Sätze x 10–15 Wiederholungen
  • 30 Sekunden Satzpause

Dehnungssübungen I

Kopfziehen

Übung zur Dehnung der seitlichen Halsmuskulatur

Übung zur Dehnung der seitlichen Halsmuskulatur

 

 

Ausgangsposition:

  • Stellen Sie sich leicht breitbeinig auf einen festen Untergrund, Beine dabei leicht gebeugt
  • Greifen Sie über die Kopfoberseite Ihren Kopf mit der linken bzw. rechten Hand oberhalb des Ohres
  • Halten Sie den Arm dabei in einer Ebene zum Oberkörper

Übung:

  • Ziehen Sie den Kopf mit der Hand auf die Seite des Armes
  • Halten Sie den Rücken dabei gerade
  • Die Beine bleiben in der Ausgangsstellung und werden nicht bewegt
  • Sie spüren ein Dehnungsgefühl im Bereich der Halsmuskulatur
  • Sie verstärken die Dehnung indem der gegenseitige Arm zum Boden zieht
  • Oberkörper aufrecht
  • Kopf schaut gerade nach vorne
  • Beine leicht gebeugt
  • Hand zieht Kopf zur Seite
  • Arm zieht zum Boden

Dosierung:

  • 1 Mal je Seite, jeweils 10–15 Sekunden halten

Kopfdrücken

Übung zur Dehnung der Nackenmuskulatur

Übung zur Dehnung der Nackenmuskulatur

 

 

Ausgangsposition:

  • Stellen Sie sich leicht breitbeinig auf einen festen Untergrund, Beine dabei leicht gebeugt
  • Falten Sie die Hände, verschränken Sie die Arme hinter dem Kopf, Ellenbogen dabei nach vorne gerichtet

Übung:

  • Drücken Sie den Kopf mit den Händen nach vorne
  • Halten Sie den Rücken dabei gerade
  • Die Beine bleiben in der Ausgangsstellung und werden nicht bewegt
  • Sie spüren ein Dehnungsgefühl im Bereich der Halsmuskulatur
  • gerader Rücken
  • Beine leicht gebeugt

Dosierung:

  • 1 Mal, jeweils 10–15 Sekunden halten

Hüftkippen

Übung zur Dehnung der Leistenregion und der Hüftbeuger

Übung zur Dehnung der Leistenregion und der Hüftbeuger

 

 

Ausgangsposition:

  • Stellen Sie sich leicht breitbeinig auf einen festen Untergrund
  • Halten Sie Ihre Arme gerade vor dem Körper

Übung:

  • Halten Sie den Oberkörper und die Beine gerade und kippen bzw. schieben Sie das Becken nach vorne
  • Sie spüren ein Dehnungsgefühl in der Leiste
  • Das Dehnungsgefühl in der Leiste lässt sich bei gestreckten Beinen durch leichte zusätzliche Beckendrehung (nicht  Oberkörperdrehung!) nach links bzw. rechts verstärken
  • Becken kippt / schiebt nach vorne

Dosierung:

  • 1 Mal, jeweils 10–15 Sekunden halten

Oberkörperziehen

Übung zur Dehnung der seitlichen Rumpfmuskulatur

Übung zur Dehnung der seitlichen Rumpfmuskulatur

 

 

Ausgangsposition:

  • Stellen Sie sich leicht breitbeinig auf einen festen Untergrund, Beine dabei gebeugt
  • Rücken und Kopf gerade halten
  • Greifen Sie mit der linken Hand bei geschlossener Tür einen Türgriff (oder alternativ einen anderen Gegenstand)
  • Legen Sie die rechte Hand oder den rechten Unterarm auf den rechten Oberschenkel

Übung:

  • Beugen Sie den Oberkörper nach unten
  • Arm, Hals und Rücken in fast gerader Linie halten
  • Das Becken dreht sich etwas nach rechts, den Oberkörper etwas nach links drücken (wie etwas in die Kurve lehnen)
  • Sie spüren ein Dehnungsgefühl von Schulter über die ganze Seite bis zum Becken
  • gerader Rücken
  • Beine gebeugt
  • Arme, Hals und Rücken in fast gerader Linie
  • Becken dreht sich etwas nach rechts, Oberkörper etwas nach links drücken (wie etwas in die Kurve lehnen)

Dosierung:

  • 1 Mal je Seite, jeweils 10–15 Sekunden halten

Dehnungsübungen II

Oberkörperneigen

Übung zur Dehnung der unteren Rückenmuskulatur

Übung zur Dehnung  der unteren Rückenmuskulatur

 

 

Ausgangsposition:

  • Setzen Sie sich auf einen festen Untergrund
  • Die Beine leicht beugen, die Knie dabei leicht auseinander halten
  • Rücken, Hals und Kopf gerade halten
  • Hände auf den Knien ablegen

Übung:

  • Neigen Sie den Rücken gerade nach vorne
  • Kopf und oberen Rücken dabei nicht beugen
  • Gestreckte Arme Richtung Fußspitzen bewegen
  • Sie spüren ein Dehnungsgefühl im unteren Rücken
  • gerader Rücken neigt sich nach vorne (nicht Kopf und oberen Rücken beugen)
  • Beine gebeugt

Dosierung:

  • 1 Mal, jeweils 10–15 Sekunden halten

Unterkörperdrehen

Übung zur Dehnung der unteren und seitlichen Rücken- sowie der Gesäßmuskulatur

Übung zur Dehnung der unteren und seitlichen Rücken- sowie der Gesäßmuskulatur

 

 

Ausgangsposition:

  • Legen Sie sich mit dem Rücken auf einen festen Untergrund
  • Das rechte Bein ausstrecken, das linke Bein anwinkeln, linker Fuß dabei auf Höhe des rechten Knies abstellen
  • Den linken Arm seitlich ablegen, die rechte Hand auf den linken Oberschenkel legen

Übung:

  • Bewegen Sie das angewinkelte Bein nun über das ausgestreckte
  • Drehen Sie dabei den Körper von der Brust abwärts nach rechts
  • Der linke Arm bleibt auf dem Boden, Brust dreht nicht mit, Kopf schaut in die Gegenrichtung
  • Sie spüren ein Dehnungsgefühl im unteren/seitlichen Bereich der Rückenmuskulatur und im Gesäß
  • Arm bleibt auf Boden liegen
  • Kopf dreht zur Gegenseite

Dosierung:

  • 1 Mal je Seite, jeweils 10–15 Sekunden halten

Beinziehen

Übung zur Dehnung der Gesäßmuskulatur

Übung zur Dehnung der Gesäßmuskulatur

 

 

Ausgangsposition:

  • Legen Sie sich mit dem Rücken auf einen festen Untergrund, die Arme neben dem Körper ablegen
  • Unteren Rücken auf den Boden drücken
  • Das rechte Bein anwinkeln, zwischen Ober- und Unterschenkel ca. ein 90°-Winkel
  • Linkes Bein anwinkeln und Knöchel unterhalb des Knies des rechten Beines ablegen

Übung:

  • Fassen Sie das rechte Bein nun unterhalb der Kniescheibe
  • Mit der linken Hand dabei zwischen beiden Beinen durchfassen, mit der rechten Hand rechts um das rechte Bein durchfassen
  • Ziehen Sie nun den rechten Unterschenkel in Richtung Gesicht
  • Sie spüren ein Dehnungsgefühl in der Gesäßmuskulatur
  • unteren Rücken auf den Boden drücken

Dosierung:

  • 1 Mal je Seite, jeweils 10–15 Sekunden halten

Schulterziehen

Übung zur Dehnung der oberen Rücken- und Schultermuskulatur

Übung zur Dehnung der oberen Rücken- und Schultermuskulatur

 

 

Ausgangsposition:

  • Setzen Sie sich auf einen Stuhl, Ober- und Unterschenkel etwa im 90°-Winkel
  • Rücken und Kopf gerade halten
  • Greifen Sie mit der linken Hand bei geschlossener Tür einen Türgriff (oder alternativ um einen anderen Gegenstand in Türgriffhöhe, welcher nicht nachgibt)
  • Umfassen Sie mit der rechten Hand den Unterarm im Bereich Handgelenk des ausgestreckten Armes

Übung:

  • Oberen Rücken / Schulterblatt nach hinten ziehen
  • Kopf entspannt halten
  • Sie spüren ein Dehnungsgefühl im oberen Rücken/Schulterbereich
  • Sie können die Dehnung dadurch verstärken, dass Sie die rechte Hand etwas mehr nach vorne ziehen
  • gerader Rücken
  • Arm gestreckt
  • oberer Rücken / Schulterblatt zieht nach hinten

Dosierung:

  • 1 Mal je Seite, jeweils 10–15 Sekunden halten

Faszientraining

Entdecken Sie den wohltuenden Effekt der gezielten Massage kleinerer Körperbereiche und Muskelgruppen. Die Methode der myofaszialen2 Techniken, die unter anderem die Durchblutung im Gewebe anregen und so eine verbesserte Gewebespannung bewirken sollen, werden nach der Deutschen Gesellschaft für Osteopatische Medizin (DGOM e.V.) so definiert: Alle Muskeln sind umhüllt von den sogenannten Faszien. Die Faszien selbst sind am ganzen Körper miteinander in Verbindung. Durch weichen Druck und Zug werden Reize an diese Faszien gegeben. Das verbessert die Durchblutung und setzt Reaktionen zur Normalisierung der Gewebespannung in Gang.3

Übungen, die Sie mit Ihrer BLACKROLL® MINI selbst durchführen können

Mit der BLACKROLL® MINI führen Sie die Übungen zur myofaszialen Entspannung ohne großen Aufwand und sehr effektiv selbst durch. Entdecken Sie den wohltuenden Effekt der gezielten Massage kleinerer Körperbereiche und Muskelgruppen: Muskelverspannungen lösen sich und bei Verletzungen kann so der Heilungsprozess aktiv unterstützt werden. Die Massagerolle ist so klein und handlich, dass sie zudem in jede Reisetasche passt.

Die Übung für unterwegs: Kostenloses Übungsposter herunterladen.

Faszienübungen I

Rücken

Ausgangsposition

  • Aufrecht stehen
  • Die BLACKROLL® MINI zwischen Wand und Rücken oberhalb der Hüfte platzieren

Ausführung

  • Durch Auf- und Abbewegungen den Rücken zwischen Hüfte und Schulter rollen
  • Über Gewichtverlagerung kann der Druck auf die BLACKROLL® MINI variiert werden

Seitlicher Rumpf

Ausgangsposition

  • Aufrecht stehen
  • Den zur Arm auf die gegenüberliegende Schulter legen
  • Die BLACKROLL® MINI zwischen Wand und Brustkorb unterhalb der Achsel platzieren

Ausführung

  • Durch Auf- und Abbewegungen den Brustkorb zwischen Hüfte und Schulter rollen
  • Über Gewichtverlagerung kann der Druck auf die BLACKROLL® MINI variiert werden
  • Wenn der tiefste Punkt erreicht ist, wieder langsam in die Ausgangsposition zurückkehren
  • Auf der gegenüberliegenden Seite wiederholen

Oberarm

Ausgangsposition

  • Aufrecht stehen
  • Die BLACKROLL® MINI zwischen Wand und Oberarm an der Schulter platzieren

Ausführung

  • Durch Auf- und Abbewegungen den Oberarm zwischen Ellenbogen und Schulter rollen
  • Über Gewichtverlagerung kann der Druck auf die BLACKROLL® MINI variiert werden
  • Wenn der tiefste Punkt erreicht ist, wieder langsam in die Ausgangsposition zurückkehren

Unterarm und Hand

Ausgangsposition

  • Aufrecht am Tisch sitzen
  • Die BLACKROLL® MINI unter den Unterarm am Handgelenk platzieren

Ausführung

  • Durch vor- und zurückrollen den Unterarm zwischen Handgelenk und Ellenbogen rollen
  • Wenn der Ellenbogen erreicht ist, wieder langsam in die Ausgangsposition zurückkehren

Faszienübungen II

Plantarfaszie

Ausgangsposition

  • Aufrecht stehen
  • Die BLACKROLL® MINI unter der Fußsohle platzieren

Ausführung

  • Die BLACKROLL® MINI unterhalb der Fußsohle von den Zehen bis zur Ferse vor- und zurückrollen
  • Auf beiden Seite wiederholen
  • Durch Gewichtverlagerung Druck auf verschiedene Bereiche (Ballen, Ferse, Außenseite) ausüben

Schienbein

Ausgangsposition

  • In den Vierfüßlerstand gehen
  • Mit den Zehenspitzen abstützen, Arme sind leicht angewinkelt
  • Die Knie leicht vom Boden abheben
  • Die BLACKROLL® MINI knapp unterhalb des Knies leicht auf die Unterschenkelaußenseite positionieren

Ausführung

  • Den Unterschenkel auf der BLACKROLL® MINI hin- und herrollen
  • Das Bein ohne Ausweichbewegung zur Seite über die Rolle führen
  • Druck so wählen, wie er ausgehalten werden kann (Wohlfühlschmerz)
  • Dann die Seite wechseln

Wade und Achillessehne

Ausgangsposition

  • Aufrecht sitzen und mit den Händen abstützen
  • Die BLACKROLL® MINI zunächst unter der rechten Wade platzieren
  • Das linke Bein seitlich neben dem rechten Bein aufstellen

Ausführung

  • Langsam und kontrolliert über die Wadenregion rollen
  • Das aufgestellte Bein hilft bei der kontrollierten Ausführung, da so die Rollbewegung und das Anheben des Gesäßes unterstützt werden können
  • Das rechte Bein in fließenden Bewegungen nach rechts und links rotieren, um eine vollflächige Massage der Wade zu garantieren
  • Dann die Seite wechseln

Ratgeber Rückentherapie

So machen Sie Ihren Rücken wieder fit:

Hier können Sie unsere Broschüre zum Thema Rückengesundheit herunterladen, die zahlreiche Kräftigungs- und Dehnungsübungen enthält, mit denen Sie ganz einfach zu Hause Ihren Rücken stärken können.

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Hilfsmittel bei Rückenschmerzen

Medizinische Hilfsmittel bei Rückenschmerzen von medi

 

Welche medizinischen Hilfsmittel gibt es und worin unterscheiden sich Hilfsmittel zur Therapie von Rückenschmerzen?

Lesen Sie in unserem Whitepaper, welche medizinischen Hilfsmittel bei länger anhaltenden und chronischen Rückenschmerzen helfen können.

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Den unteren Rücken gezielt unterstützen mit Bandagen und Orthesen von medi

Rückenbandagen und Orthesen von medi
Rückenbandagen und -orthesen

Das Bandagen- und Orthesen-Sortiment von medi bietet für viele verschiedene Erkrankungen die passenden Hilfsmittel. Die Produkte überzeugen durch einen angenehmen Tragekomfort, bestehen aus hautfreundlichen und atmungsaktiven Materialien und sind in einem breiten Größenspektrum erhältlich – so findet jeder eine für ihn geeignete Bandage oder Orthese. Durch clevere Details wie praktische Handschlaufen oder besonders weiche Abschlussränder sind alle Hilfsmittel leicht zu handhaben und schneiden auch bei längerem Tragen nicht ein.

Verspannt, verrenkt oder verhoben – der untere Rücken ist besonders häufig von Schmerzen und Verletzungen betroffen. Hier kommen die Bandagen und Orthesen von medi zum Einsatz: Sie können den Rücken stabilisieren, Verspannungen abbauen und Schmerzen bei Bewegungen reduzieren. Diese positiven Effekte erzielen die Hilfsmittel durch ihre mehrdimensionale Wirkungsweise. Sie können die Lendenwirbelsäule stabilisieren, Schmerzen lindern und die Mobilität fördern. Somit kann auch einem Abbau der Muskulatur vorgebeugt werden, einer sogenannten „Muskelatrophie“.

Weitere Informationen zu Rückenorthesen und Bandagen von medi finden Sie hier.
Mit der praktischen Filter-Funktion auf der linken Seite lassen Sie sich ganz einfach das passende Produkt für Ihre Diagnose anzeigen.

Bandagen und Orthesen für den Rücken werden bei Notwendigkeit vom Arzt verordnet und sind im medizinischen Fachhandel erhältlich.

Hier geht's zur Arztsuche der Stiftung Gesundheit.

Hier gelangen Sie zur Übersicht aller Diagnose & Therapiethemen

Ergonomischer Arbeitsplatz

Hilfreiche Tipps und Tricks von medi für einen starken Rücken im Berufsalltag

 

Rückenschmerzen treten oft am Arbeitsplatz auf. Langes Sitzen oder eine ungünstige Körperhaltung können Muskeln sowie Gelenke belasten und Schmerzen verursachen. Das trifft besonders bei Tätigkeiten mit häufigem Beugen, Heben oder Tragen von schweren Lasten auf.

Entdecken Sie hilfreiche Tipps und Tricks von medi für einen starken Rücken im Berufsalltag hier.

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Quellen

1 Klein, Dr. med. Christoph (2014): Orthopädie für Patienten. Medizin verstehen. Remagen: Verlag Michels-Klein, S. 277.

2 Das Wort „myofaszial“ besteht aus „myo“ für Muskeln und „faszial“ für Faszien. Als Faszien bezeichnen Mediziner Strukturen aus Bindegewebe, welche die Muskeln und Organe umgeben.

3 Deutsche Gesellschaft für Osteopathische Medizin (DGOM e.V.) www.dgom.info/fuer-patienten/methoden-der-osteopathie.html

Highlights

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Die neuen Komfortbandagen von medi

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Produkt-Tipp

Rückenorthesen von medi

Bei Rückenbeschwerden oder nach Wirbelbrüchen

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