Fußfehlstellungen

Fußfehlstellungen können auch zu Beschwerden in Hüfte, Rücken oder Knie führen

Fußfehlstellungen bei Kinderfüßen

Unsere Füße - Meisterwerke der Evolution

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, welchen Belastungen unsere Füße täglich ausgesetzt sind? Die Füße fungieren nicht nur als Stützen, sondern sorgen für Beweglichkeit und Gleichgewicht.

Etwa 5.000 Schritte legen unsere Füße durchschnittlich jeden Tag zurück. Dafür sind sie sehr komplex konstruiert. Zahlreiche Knochen, Gelenke, Muskeln, Bänder und Sehnen gewährleisten eine einwandfreie Funktion - solange die Füße gesund sind.

Knick-Senkfuß

Kinderärzte machen darauf aufmerksam, dass sich viele ihrer kleinen Patienten zu wenig bewegen. Für Kinder vergangener Generationen gehörten Aktivitäten wie Laufen, Rennen, Radfahren, Spielen und Toben zum Alltag. Heute ersetzen Fernseher, Laptops oder Smartphones die Bewegung an der frischen Luft. Muskelschwäche, Koordinations- und Haltungsschäden sind die Folgen. Neben mehr körperlicher Bewegung können Physiotherapie und orthopädische Einlagen helfen. In den frühen Entwicklungsphasen ist eine Fehlstellung der Füße normal. Der Knick-Senkfuß kommt bei Kindern am häufigsten vor. Dabei knickt der Fuß beim Laufen oder beim Stehen nach innen und flacht ab. Die Gelenke werden stärker beansprucht. Etwa bis zum fünften Lebensjahr ist diese Fußstellung physiologischer Natur und muss in der Regel nicht behandelt werden.

Tauchen jedoch Beschwerden auf, die auf eine krankhafte Veränderung hinweisen oder verwächst sich diese Fehlstellung nicht von selbst, gilt es zu handeln. Als Therapie eignet sich eine unterstützende Korrektur mit orthopädischen Einlagen. Darüber hinaus ist es ratsam, die Fußmuskulatur zu stärken. Gymnastik und barfuß laufen auf wechselnden Untergründen fordern die Muskulatur und verbessern zudem die Körperhaltung.

Sichelfuß

Eine ein- oder beidseitige Fehlstellung ist der Sichelfuß - er kommt bei Säuglingen häufig vor. Der Vorfuß steht im Vergleich zum Rückfuß nach innen gedreht, so dass der Fuß wie die Klinge einer Sichel gebogen ist*. In den meisten Fällen bildet sich der Sichelfuß von selbst zurück. Falls eine Therapie notwendig werden sollte, empfiehlt sich hier eine Korrektur der Fußstellung.

*(Quelle: S. 14 www.eurocom-info.de/fileadmin/freigabe/user_upload/Dokumente_eurocom/pdf_Dokumente_eurocom/Publikationen/Kinderothopaedie.pdf)

Hohlfuß

Beim Hohlfuß sind Längsgewölbe und Großzehenballen übermäßig ausgebildet. Diese Fehlstellung kann bereits angeboren sein. Ein Hohlfuß entsteht meist dadurch, dass die kurze Fußmuskulatur geschwächt oder gelähmt ist. Die Therapie richtet sich nach dem Schweregrad der Fußdeformation. Die nicht-operative Behandlung besteht aus orthopädischen Einlagen und Nachtschienen. Außerdem eignet sich bei einem Hohlfuß Gymnastik. Entsprechende Übungen können die orthopädische Behandlung unterstützen.**

**(Quelle: www.onmeda.de/krankheiten/hohlfuss.html)

Fußfehlstellungen vermeiden

Besser als jede Korrektur von Fußfehlstellungen ist es, Fußfehlstellungen bereits in der Kindheit zu vermeiden. Vorbeugemaßnahme Nummer eins ist das Barfußlaufen.***

Übungen für die Füße sind ebenfalls sehr gut geeignet, um die Muskulatur und die Beweglichkeit zu trainieren. Zudem ist die Wahl des richtigen Schuhs enorm wichtig. Nach einer Studie der Universität Tübingen tragen zwei von drei Kindern zu kleine Schuhe, die Fehlstellungen mit lebenslangen Folgen hervorrufen können. Ideal ist ein leichter Schuh mit flexibler Sohle zum dynamischen Abrollen. Wichtig ist auch ein ausreichender Abstand zwischen Schuh und Zehen.

***(Quelle: www.familie-kompakt.de/artikel/fussfehlsstellungen-bei-Kindern.html)

Fußfehlstellungen korrigieren

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Ist es erforderlich, eine Fußfehlstellung orthopädisch zu korrigieren, sind die igli Carbon-Einlagen von medi eine gute Wahl. Sie sind ein hochspezialisiertes, orthopädisches Hilfsmittel, das in Zusammenarbeit mit Ärzten und Physiotherapeuten entwickelt wurde. Die flexiblen Einlagen unterstützen jede Bewegung und können die Muskulatur des Fußes aktivieren. Bewegungsabläufe und Körperhaltung können auf diese Weise optimiert werden.

Kinder mit orthopädischen Hilfsmitteln zu versorgen, ist eine besondere Herausforderung. Die individuellen Bedürfnisse müssen optimal erfüllt werden. Das Hilfsmittel soll optimal wirken und das Kind dabei möglichst wenig in seinem Alltag einschränken. Beim Spielen und Toben ist es wichtig, dass die Einlage eine gute Passform hat und sicher im Schuh sitzt.Die speziellen medi Schuheinlagen igli Junior Orange und igli Junior Blue C+ betten den Fuß, fordern die Fußmuskulatur in der Abrollphase und stabilisieren das Fußgewölbe. Sie können dadurch Fehlstellungen in der Wachstumsphase korrigieren.

Eine ausführliche Beratung erhalten Sie im Sanitätsfachhandel. Der Orthopädie-Schuhtechniker passt die Einlage individuell an.

Hier finden Sie weitere Informationen zu unseren orthopädischen Einlagen zur Therapie von Fußproblemen.

Der Arzt stellt die Diagnose und entscheidet über die Therapie. Bei Notwendigkeit kann er orthopädische Einlagen verordnen. Im medizinischen Fachhandel wird der Patient von geschultem Personal beraten und vermessen (Fußabdruck oder Laufanalyse). Anschließend erhält der Patient eine individuell gefertigte orthopädische Einlage.

Hier geht's zur unabhängigen Arztsuche der Stiftung Gesundheit.

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