Elephantiasis

Die schwerste Ausprägung des Lymphödems

Störung des Lymphgefäßsystems

Das Lymphgefäßsystem ist ähnlich bedeutend wie der Blutkreislauf, jedoch weitaus unbekannter. Es überzieht den Körper wie ein Netz und erfüllt viele wichtige Funktionen. So spielt es nicht nur für die körpereigene Immunabwehr eine wichtige Rolle, es entsorgt auch täglich bis zu vier Liter Lymphe aus dem Gewebe.

In der Flüssigkeit enthalten sind gelöste Stoffe wie Bluteiweiße oder Stoffwechselprodukte. Kommt es zu einer Erkrankung des Systems, ist der Abtransport der Lymphflüssigkeit nicht mehr ausreichend gewährleistet. Die Lymphe sammelt sich und es kann zu enormen Schwellungen der betroffenen Körperregionen, meist der Arme und Beine, kommen. Die Elephantiasis ist dabei die schwerste Form eines Lymphödems.

Die Störung des Lymphgefäßsystems kann entweder angeboren (primäres Lymphödem) oder die Folge einer Operation sein (sekundäres Lymphödem). Laut Expertenschätzungen sind bundesweit etwa drei Millionen Menschen von einer Erkrankung des Lymphsystems betroffen.

Der Arzt stellt die Diagnose und entscheidet über die Therapie. Bei Notwendigkeit kann er medizinische Hilfsmittel (z. B. von medi) verordnen. Im medizinischen Fachhandel wird der Patient von geschultem Personal vermessen und erhält sein medizinisches Hilfsmittel für seine individuellen Bedürfnisse.

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Elephantiasispatientin Maria Bordonado

Maria Bordonado: Geschichte einer Elephantiasispatientin

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