Schweißdrüsenentfernung

Als Schweißdrüsenentfernung bezeichnet man die operative Therapie bei Hyperhidrose (übermäßige Schweißproduktion)

Was ist Hyperhidrose?

Die Hyperhidrose kann als generalisierte Hyperhidrose auftreten und betrifft dann die Hautoberfläche des gesamten Körpers. Ist sie örtlich begrenzt auf umschriebene Hautareale wie Hände, Füße oder Achselhöhlen, so spricht man von einer lokalen Hyperhidrose.

Man geht davon aus, dass ca. 800.000 Menschen in Deutschland von einer Hyperhidrose betroffen sind.

Das Ausmaß und die Lokalisation der Hyperhidrose können je nach Patient sehr variieren. Sie äußert sich durch unangenehme Feuchtigkeitsansammlungen, die in manchen Fällen so stark sein können, dass das Wasser vom Körper abtropft und große Flecken auf der Kleidung oder im Schuhwerk hinterlässt.

Für die Behandlung der Hyperhidrose ist eine gründliche Ursachenforschung unerlässlich. Wird dabei festgestellt, dass die übermäßige Schweißproduktion durch eine andere Grunderkrankung ausgelöst oder verstärkt wird, so kann meist bereits durch deren gezielte Behandlung die Ausprägung des starken Schwitzens gemildert werden.

Operative Entfernung der Schweißdrüsen

Sind konservative Methoden (z. B. die Gabe von Medikamenten) nicht erfolgreich gewesen, sollte diese letzte Behandlungsmöglichkeit nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung in Betracht gezogen werden.

Postoperative Behandlung

Unabhängig vom jeweiligen operativen Verfahren wird nach erfolgtem Eingriff zumeist ein komprimierender, saugfähiger Druckverband angelegt. Der Verband soll mehrere Tage getragen werden. Er presst die Haut auf das darunter liegende Fettgewebe, sodass wieder Blutgefässe einsprossen können. Der Eingriff entspricht funktionell einer Vollhauttransplantation. Eine gezielte Kompressionsbehandlung mit lipomed glandex ist vor allem bei der subkutanen Schweißdrüsenkürettage sowie der subkutanen Schweißdrüsensaugkürettage indiziert.

Kompressionsbekleidung von medi

Für eine gezielte Kompressionsbehandlung nach einer operativen Entfernung der Schweißdrüsen kann es sinnvoll sein, spezielle Kompressionskleidung zu verwenden.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Kompressionsbekleidung von medi.

Der Arzt stellt die Diagnose und entscheidet über die Therapie. Bei Notwendigkeit kann er medizinische Hilfsmittel (z. B. von medi) verordnen. Im medizinischen Fachhandel wird der Patient von geschultem Personal vermessen und erhält sein medizinisches Hilfsmittel für seine individuellen Bedürfnisse.

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