Physikalische und Rehabilitative Medizin

Gezielte Nachbehandlung und Wiedereingliederung

Physikalische und Rehabilitative Medizin: Nachbehandlung und Wiedereingliederung nach ambulanter oder stationärer Behandlung

Was machen ein Reha-Ärzt:innen?

Fachärzt:innen für Physikalische und Rehabilitative Medizin befasst sich mit allen akuten und chronischen Erkrankungen, die nach einer ambulanten oder stationären Behandlung noch rehabilitierend therapiert werden.

Ziel der Reha-Medizin ist es, Mobilität und Selbstständigkeit sowie die Teilhabe am Leben wiederherzustellen, zu verbessern und solange wie möglich zu erhalten. Auch die berufliche Wiedereingliederung spielt eine große Rolle.

Reha-Ärzt:innen arbeiten ganzheitlich. Dabei berücksichtigen sie nicht nur die körperliche und psychische, sondern auch die familiäre, soziale und berufliche Situation der jeweiligen Personen.

Was untersuchen und behandeln Reha-Ärzt:innen?

In der Reha-Medizin stehen die Früh-Rehabilitation, die postakute und Langzeit-Rehabilitation sowie die Prävention, Diagnostik und Behandlung von Struktur- und Funktionsstörungen im Vordergrund, zum Beispiel

  • des Skelettsystems und Bewegungsapparates
  • der inneren Organe und
  • des Nervensystems.

Rehabilitationsbedürftige Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter sowie Verletzungen wie Oberschenkelhalsfrakturen oder Bandscheibenvorfälle werden auch in der Reha-Medizin behandelt.

Orthopädie: Physikalische und Rehabilitative Medizin

Das Spektrum des Fachgebiets ist sehr breit. Deshalb definieren viele Praxen und Abteilungen für Physikalische und Rehabilitative Medizin eigene Behandlungsschwerpunkte, zum Beispiel die Orthopädie: Bei der Therapie des Bewegungsapparates stehen vor allem Funktionsstörungen und ihre Auswirkungen auf den Alltag im Fokus. Beispielsweise bei Erkrankungen

  • der Wirbelsäule (wie Rückenschmerzen oder Osteoporose),
  • der Gelenke (wie Schulter, Ellenbogen oder Knie),
  • der Bandscheiben,
  • bei rheumatischen Erkrankungen (wie Rheumatoide Arthritis)
  • sowie nach Unfällen oder Operationen, zum Beispiel bei künstlichem Knie- oder Hüftgelenk.

Untersuchungs- und Behandlungsmethoden der Reha-Medizin

In der Reha-Medizin kommen konservative, manuelle und naturheilkundliche Verfahren zum Einsatz. Dazu gehört auch die Beratung zu gesundheitsbewusstem Verhalten und zur Ernährung. Physikalische Therapieverfahren beruhen auf physikalischen Methoden, wie Wärme, Kälte, Licht oder elektrischen Reizen.

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Der Arzt stellt die Diagnose und entscheidet über die Therapie. Bei Notwendigkeit kann er medizinische Hilfsmittel (z. B. von medi) verordnen. Im medizinischen Fachhandel wird der Patient von geschultem Personal vermessen und erhält sein medizinisches Hilfsmittel für seine individuellen Bedürfnisse.

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