Mit dem zweiten C. C. C. Kongress vom 4. bis 6. Dezember 2025 in Leuven (Belgien) setzte der Medizinprodukte-Hersteller medi in Kooperation mit der Stiftung Venous-Lymphatics World International Network (v-WIN) ein starkes Zeichen für eine ganzheitliche, evidenzbasierte und zukunftsorientierte Versorgung venöser und lymphologischer Erkrankungen. Unter dem Leitgedanken „C.onnect and C.reate C.ontent“ trafen sich Top-Expert:innen, Ärzt:innen und Healthcare-Professionals aus aller Welt, um neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu diskutieren und in die Praxis zu übertragen. Der erste Kongresstag widmete sich Vorträgen zur Therapie von venösen und lymphologischen Erkrankungen. Am zweiten Tag konnten die Teilnehmenden aus acht interaktiven wissenschaftlichen Workshops wählen. Teilgenommen haben 122 Expert:innen aus mehr als 24 Ländern.
Nachdem der erste C. C. C. Kongress im August 2024 beim Medizinprodukte-Hersteller medi in Bayreuth stattfand, war der Veranstaltungsort im Folgejahr Leuven, Belgien. Die wissenschaftliche Leitung hatte erneut Prof. Dr. Sergio Gianesini inne, Präsident des WUIP (World Union of International Phlebolymphology) und der v-WIN foundation. Unterstützt von Els Brouwer, C. C. C. Lymphatic Program Director sowie Lymphology and Phlebology Consultant, und Valerie Smeelen-Wendt, C. C. C. Project Coordinator und Training and KOL Management Global Compression bei medi. „Die Resonanz auf unseren ersten C. C. C. Kongress war überragend. Deshalb haben wir uns entschieden, die Reihe fest in unser Veranstaltungsportfolio mit medi aufzunehmen“, erklärte Prof. Dr. Sergio Gianesini: „Neu war auch die Kooperation mit der Universitätsklinik Leuven, die am zweiten Tag ihre Türen für die Teilnehmenden öffnete, um einen praktischen Einblick zu gewährleisten. Es waren zwei Tage auf höchstem Niveau, in denen wir uns intensiv ausgetauscht und voneinander gelernt haben – mit dem Ziel, einen ganzheitlichen und effektiven Ansatz für das Management phlebologischer und lymphologischer Erkrankungen zu entwickeln. Wir haben den Termin absichtlich in die Vorweihnachtszeit gelegt, um die bedeutendsten wissenschaftlichen Errungenschaften der vergangenen Monate zusammenzufassen und zugleich Wünsche sowie Anregungen für das kommende Jahr zu sammeln.“
Korrelation von Venen- und Lymphgefäßerkrankungen
In ihrem Vortrag „Lymphatic aspects every vein specialist should know“ verdeutlichte Prof. Sarah Thomis, Gefäßchirurgin am Universitätsklinikum Leuven, in welchem wechselseitigen Verhältnis venöse und lymphologische Erkrankungen stehen und weshalb moderne Phlebologie ohne fundiertes lymphologisches Wissen nicht denkbar ist – und vice versa.
Im Detail ging Prof. Sarah Thomis auf folgende zwei Erkrankungen ein:
Erstens das Klippel-Trénaunay-Syndrom, eine seltene angeborene Erkrankung, die durch eine Fehlbildung der Blutgefäße, der Lymphgefäße und manchmal auch des Knochens und der Weichteile gekennzeichnet ist. Hauptmerkmal ist ein oftmals einseitig auftretender Überwuchs – betroffene Gliedmaßen können länger oder dicker als die andere Seite sein. Ist das Bein betroffen, kann dies zu Problemen beim Gehen führen. Zudem finden sich zahlreiche, auffallende rötliche bis violette Feuermale, Lymphangiome, venöse Varizen oder andere Venensystem-Anomalien. Eine Heilung gibt es aktuell nicht. Die Therapie kann medizinische Kompressionstherapie sowie manuelle Lymphdrainage inkludieren – des Weiteren chirurgische Eingriffe bei vergrößerten Gefäßen, Varizen oder Hämangiomen und Lasertherapie bei Hautveränderungen. Die genaue Ursache der Erkrankung ist noch nicht vollständig geklärt, vermutlich handelt es sich um somatische Mutationen im PIK3CA-Gen, die zu abnormalem Wachstum von Gefäßen und Gewebe führen.
Zweitens die Milroy-Krankheit, eine seltene Form des Lymphödems, das in den Beinen und Füßen, weniger an den Armen auftritt. Die Krankheit kann sich im Kindes- oder Erwachsenenalter manifestieren. Diese Patient:innen haben häufig erweiterte Venen in den unteren Extremitäten. Wird die Fehlbildung frühzeitig erkannt und behandelt, ist die Prognose in der Regel gut. Auch hier können medizinische Kompressionsversorgung und manuelle Lymphdrainage die Schwellungen reduzieren und so die Lebensqualität von Betroffenen verbessern. Bei dieser Form der lymphatischen Fehlbildung liegt ein genetischer Defekt vor, der zur Entstehung der Krankheit führt (Mutationen im FLT4-Gen im Chromosom 5).
Das Fazit von Prof. Sarah Thomis: „Beide Systeme, Venen- und Lymphgefäße, beeinflussen sich gegenseitig – eine Störung in einem der beiden System belastet das andere. Ein ganzheitlicher Ansatz ist deshalb entscheidend und sollte immer patientenindividuell erfolgen. Folgende Maßnahmen sind möglich: medizinische Kompression, Medikamente, um Entzündungen im Körper zu reduzieren, und gesunde Ernährung sowie Bewegung, um Übergewicht zu vermeiden. Ergänzend können bei der Behandlung von Lymphödemen manuelle Lymphdrainage, regelmäßige Hautpflege und Selbstmanagement gute Erfolge erzielen und die Lebensqualität von Betroffenen steigern.“
Die anschließende Diskussion mit Prof. Nele Devoogdt, Physiotherapeutin und Professorin am Universitätsklinikum Leuven, unterstrich die Notwendigkeit eines interdisziplinären Ansatzes – von der ärztlichen Diagnostik bis hin zur Versorgung im Sanitätshaus.
Das Le.G.athering Projekt – ein Meilenstein in der multidisziplinären Zusammenarbeit von Medizin, Forschung und Praxis
Dr. Maria Portugal aus Brasilien stellte in ihrem Vortrag das Le.G.athering Projekt vor, ein international ausgerichtetes Kongress- und Netzwerk-Projekt, das Ärzt:innen, medizinische Fachkräfte, Gesundheitsorganisationen, Patientenvertretungen und Entscheidungsträger:innen im Gesundheitswesen zusammenbringen soll. Ziel ist es, den interdisziplinären Austausch über venöse und lymphologische Erkrankungen auf globaler Ebene zu fördern und gemeinsam Strategien zur Verbesserung der medizinischen Versorgung zu entwickeln. Dazu gehören neben Lympholog:innen und Phlebolog:innen auch weitere Expert:innen wie Sportmediziner:innen, Kardiolog:innen, Internist:innen, Ernährungsberater:innen, Pflegefachkräfte und Psychotherapeut:innen.
Einbezogen werden zudem Medien, Bildungseinrichtungen wie Universitäten und Expert:innen aus der Wirtschaft, die den Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen und evidenzbasierten Vorgaben von Leitlinien in die praktische Behandlung vor Ort sicherstellen. Auch sollen Berufsgruppen sensibilisiert werden wie Fußpfleger:innen, Schuhmacher:innen und Maßschneider:innen, die am Fuß oder Bein ihrer Kund:innen arbeiten. Diese könnten mit entsprechendem Wissen körperliche Veränderungen wie Schwellungen, Umfangsunterschiede oder Hautveränderungen erkennen, wie sie bei Ödem- und Venenerkrankungen auftreten – und ihre Kund:innen achtsam darauf hinweisen, dies medizinisch abklären zu lassen. Dr. Maria Portugal betonte, auch IT-Fachkräfte oder Entwickler:innen nehmen eine zentrale Rolle ein: Sie stellen die Technologien, Geräte und (digitalen) Lösungen her, mit denen Healthcare Professionals arbeiten. Die individuellen Bedürfnisse, Sichtweisen und Herausforderungen von Patient:innen zu verstehen, kann dazu beitragen, praxisnähere, sichere und medizinisch noch relevantere Lösungen zu entwickeln. All diese Schnittstellen können einen wertvollen Beitrag leisten für eine qualitativ hochwertige, patientenorientierte medizinische Versorgung.
Im nächsten Schritt ist angedacht, alle wichtigen Schnittstellen beim Le.G.athering World Congress zusammenzubringen, der vom 17. bis 19. Dezember 2026 in Dubai stattfindet. Dr. Maria Portugal dazu: „Aufbauend auf früheren wissenschaftlichen Gipfeln – etwa dem V-ITALy Global Summit – soll der Kongress ein Forum sein für den Austausch aller beteiligten Akteur:innen, um Versorgungslücken zu identifizieren und gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten. Der Le.G.athering World Congress ist somit die erste Veranstaltung dieser Art weltweit und geht über einen klassischen Fachkongress hinaus. Neben medizinischen kommen auch nichtmedizinische Fachkräfte zusammen – im Interesse der Menschen, die sie täglich begleiten.“
Literaturüberblick, klinische Realität und interaktive Publikumsbefragung
Der anschließende Vortrag „Literature Lymphoedema: Where are we heading with compression? S.T.R.I.D.E.“ überzeugte mit besonders hohem Praxisbezug. Dr. Malou van Zanten, Fachärztin für Dermatologie und lymphovaskuläre Medizin aus den Niederlanden, und Dr. Suzie Ehmann, Lymphödem-Spezialistin aus den USA, widmeten sich der aktuellen Evidenzlage bei medizinischer Kompressionstherapie von Lymphödemen – und welche Herausforderungen es in der Praxis weltweit gibt. Das zentrale Thema war die Diskrepanz zwischen Leitlinien und Versorgungsrealität:
- Wie wird weltweit medizinische Kompressionstherapie umgesetzt – jenseits von Leitlinien und Theorie?
- Wie arbeitet das anwesende Fachpublikum in der Praxis?
- Was ist bei der Verordnung von medizinischer Kompression relevant?
- Was ist beim Anwenden von medizinischer Kompression wichtig?
Wie Dr. Malou van Zanten in ihrem Part darlegte, sind viele bestehende Kompressionsempfehlungen historisch stark auf venöse Erkrankungen ausgelegt. Die zunehmende Komplexität heutiger Patient:innen – etwa durch multiple Komorbiditäten – werde in Leitlinien bislang nur unzureichend abgebildet. Die Forschung beginne zwar stärker auf textile Eigenschaften von medizinischer Kompression und individualisierte Empfehlungen einzugehen, der Erkenntnisgewinn verlaufe jedoch langsam. Zudem spiele Adhärenz und Selbstmanagement von Patient:innen eine entscheidende Rolle.
Mithilfe einer interaktiven Befragung des Publikums machte die Expertin aus den Niederlanden deutlich, welche Faktoren tendenziell die Auswahl von medizinischer Kompression in der Praxis bestimmen. Vorrangig in der Wortwolke genannt wurde das Wort „Ödem“, das heißt die Art, Ausdehnung und Schwere des Ödems bestimmen in der Praxis, ob flachgestrickte Versorgung, Rundstrick oder medizinische adaptive Kompressionsversorgungen gewählt werden. Die prominente Nennung von „medi“ deutet zudem darauf hin, dass Markenvertrauen und positive Versorgungserfahrungen im Entscheidungsprozess eine Rolle spielen. Der Hersteller medi wird von vielen Teilnehmenden als verlässlicher Partner und eine Marke wahrgenommen, deren Medizinprodukte klinische Ziele konsequent unterstützen.
Bei komplexen Fällen nannten die Teilnehmenden als größte Herausforderungen vor allem die Therapietreue der Patient:innen, gefolgt von deren Fähigkeit, medizinische Kompressionsversorgungen selbstständig an‑ und auszuziehen, Kosten‑ und Erstattungsfragen sowie den Zustand der Haut (zum Beispiel sensible Haut, Fibrose oder Wunden). Faktoren wie Adipositas spielten demgegenüber eine geringere Rolle. Auch bei der Frage, wodurch die Wahl der medizinischen Versorgung beeinflusst wird, zeigte sich ein klares Bild: An erster Stelle stand die Form, Art und Ausdehnung des Ödems, dicht gefolgt von Adhärenz und Drucktoleranz. Aspekte wie Kostenerstattung, Eigenbeteiligung oder das Alter der Patient:innen wurden als nachrangig bewertet. Ein weiterer Schwerpunkt lag darauf, wie die Teilnehmenden reagierten, wenn Patient:innen einen hohen Kompressionsdruck nicht tolerieren. In der Wortwolke dominierten Begriffe wie „geringerer Kompressionsdruck“, „medizinische adaptive Kompressionssysteme wie circaid von medi“ oder „Patientenedukation“. Die Diskussion zeigte: Alternativen, ein schrittweises Vorgehen und die Befähigung von Patient:innen spielen in der Praxis eine große Rolle – mit dem Ziel, Therapieabbrüche zu vermeiden. Besonders aufschlussreich war auch die Definition von „effektiver Kompression“. Für die Mehrheit der Teilnehmenden ist medizinische Kompression vor allem dann wirksam, wenn sie tatsächlich getragen wird: Adhärenz und tägliche Nutzung gemäß Verordnung wurden höher gewichtet als das Erreichen eines bestimmten Zieldrucks in mmHg. Erst danach folgten Antworten wie ein stabiles Ödem, Komfort oder eine geringe Einschränkung im Alltag.
S.T.R.I.D.E. – professioneller Leitfaden zur Auswahl medizinischer Kompressionsstrümpfe
Im zweiten Teil des Vortrags stellte Dr. Suzie Ehmann S.T.R.I.D.E. vor, einen international anerkannten Leitfaden, der sowohl Textilcharakteristika als auch die Ödem‑Ausprägung berücksichtigt, um die Auswahl medizinischer Kompressionsversorgung systematisch zu unterstützen: „Ziel von S.T.R.I.D.E. ist es, die medizinische Kompressionstherapie stärker zu individualisieren und dabei klinische Befunde, Erfahrungen aus der Praxis und patientenspezifische Bedürfnisse gleichermaßen zu berücksichtigen. Der Fokus liegt auf medizinischer Kompression, die Patient:innen selbst anwenden können wie medizinische Kompressionsstrümpfe oder medizinische adaptive Kompressionssysteme.“
Das Akronym S.T.R.I.D.E. beschreibt zentrale Entscheidungsparameter, die Therapeut:innen und Ärzt:innen bei der Versorgungswahl leiten. Für Dr. Suzie Ehmann sind folgende sechs Faktoren entscheidend bei der Auswahl medizinischer Kompression:
- Shape (Stadium / Schweregrad): Zu berücksichtigen ist das Stadium, der Ort und das Ausmaß des Ödems.
- Texture (Gewebetextur): Wichtig ist zudem, sich das betroffene Gewebe anzuschauen (ist es fest, fibrös oder eher weich?) sowie die Auswahl der geeigneten medizinischen Versorgung. Denn nicht alle Materialien wirken gleich – Textilstruktur, Steifheit und Elastizität spielen eine entscheidende Rolle.
- Refill (Refill‑Dynamik): Es gilt zu beobachten, wie schnell das Ödem zurückkehrt, um die medizinische adaptive Kompressionsversorgung entsprechend anzupassen.
- Issues (Herausforderungen): Zu berücksichtigen sind Kontraindikationen, Mobilität, kognitive Fähigkeiten und der Lebensstil der Patient:innen.
- Dosage (richtiger Kompressionsdruck / Tragedauer): Kompressionsdruck und -steifheit sollten so gewählt werden, dass das Ödem effektiv kontrolliert wird und Betroffene ihre medizinische Kompression regelmäßig und gerne tragen.
- Etiology (Ätiologie): Ärzt:innen sollten Ursache und Stadium des Ödems berücksichtigen, um die medizinische Kompression und Behandlung optimal auf Patient:innen abzustimmen. Denn das klinische Bild kann sich im Verlauf der Erkrankung verändern. (1)
Die erste Version von S.T.R.I.D.E. hat Dr. Suzie Ehmann mit Robin Bjork 2019 herausgegeben. Damals um die Auswahl medizinischer Kompressionsversorgungen für die unteren Extremitäten zu erleichtern. Eine neue zweite Version im letzten Jahr erweiterte den Leitfaden konsequent auf die oberen Extremitäten, die Brust und den Rumpf. Damit trägt S.T.R.I.D.E. der zunehmenden Komplexität lymphologischer und venöser Erkrankungen Rechnung und bietet Versorgenden Orientierung auch bei onkologischen Indikationen und kombinierten Krankheitsbildern. Dr. Suzie Ehemann fasst zusammen: „S.T.R.I.D.E. steht für einen Paradigmenwechsel in der Kompressionstherapie: weg von standardisierten Lösungen hin zu einer strukturierten, patientenzentrierten und evidenzbasierten Versorgung – mit dem klaren Ziel, Therapieergebnisse zu verbessern und die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig zu steigern.“
Fazit
Mit seinem innovativen Format aus Vorträgen, Workshops und interaktiven Diskussionen hat der C. C. C. Kongress 2025 bewiesen, wie wichtig internationale Plattformen für eine moderne, integrierte Versorgung sind – zum Nutzen aller, die täglich Verantwortung für Menschen mit venösen und lymphologischen Erkrankungen tragen. Prof. Dr. Christian Taeger, Referent beim Kongress und einer der führenden Experten im Bereich der Lymphchirurgie, brachte es auf den Punkt: „Neben den wissenschaftlichen Impulsen lebte der C. C. C. Kongress vor allem vom persönlichen Austausch und interdisziplinären Dialog. Venöse und lymphologische Erkrankungen dürfen nicht länger isoliert betrachtet und behandelt werden. Erst wenn Mediziner:innen, Therapeut:innen und Versorger:innen im Sanitätshaus eng verzahnt zusammenarbeiten, entsteht ein echter Mehrwert für unsere Patient:innen.“
Quelle:
- S.T.R.I.D.E. Professional Guide to Compression Garment Selection for the Lower Extremity. Online veröffentlicht unter: lymphoedemaeducation.com.au/wp-content/uploads/2019/07/S.T.R.I.D.E.-Professional-Guide-to-Compression-Garment-Selection-for-the-Lower-Extremity.pdf (Letzter Zugriff 10.02.2026).
Zweckbestimmung circaid®: Die Kompressionsversorgung dient bei Patient:innen mit Venen- und Lympherkrankungen zur Kompression des Beins oder des Arms.
medi – ich fühl mich besser. Für das Unternehmen medi leisten am Standort Bayreuth rund 1.800 Mitarbeitende (weltweit rund 3.000) einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Das Ziel ist es, Anwender:innen und Patient:innen maximale Therapieerfolge im medizinischen Bereich (medi Medical) und darüber hinaus ein einzigartiges Körpergefühl im Sport- und Fashion-Segment (CEP und ITEM m6) zu ermöglichen. Die Leistungspalette von medi Medical umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung, orthopädische Einlagen und digitale Gesundheitslösungen. Zudem fließt die langjährige Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie auch in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten mit ein. Der Grundstein für das international erfolgreiche Unternehmen wurde 1951 in Bayreuth gelegt. Heute liefert medi mit einem Netzwerk aus Distributoren sowie eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt. www.medi.de, www.item-m6.com, www.cepsports.com
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Ende 2025 fand der zweite C. C. C. Kongress in Leuven, Belgien, statt – veranstaltet von der Stiftung Venous-Lymphatics World International Network (v-WIN) und dem Medizinprodukte-Hersteller medi. Dazu wissenschaftlicher Leiter Prof. Dr. Sergio Gianesini: „In diesem Jahr haben wir 122 Teilnehmende aus mehr als 24 Ländern begrüßt und so eine wirklich globale Plattform für Wissensaustausch und Zusammenarbeit geschaffen.“ Im ersten Bild u. a. zu sehen: Prof. Dr. Sergio Gianesini (zweiter von links), Els Brouwer (vierte von links) und Valerie Smeelen-Wendt (zweite von rechts). (Bilder: © www.medi.de)
Ende 2025 fand der zweite C. C. C. Kongress in Leuven, Belgien, statt – veranstaltet von der Stiftung Venous-Lymphatics World International Network (v-WIN) und dem Medizinprodukte-Hersteller medi. Dazu wissenschaftlicher Leiter Prof. Dr. Sergio Gianesini: „In diesem Jahr haben wir 122 Teilnehmende aus mehr als 24 Ländern begrüßt und so eine wirklich globale Plattform für Wissensaustausch und Zusammenarbeit geschaffen.“ Im ersten Bild u. a. zu sehen: Prof. Dr. Sergio Gianesini (zweiter von links), Els Brouwer (vierte von links) und Valerie Smeelen-Wendt (zweite von rechts). (Bilder: © www.medi.de)
Prof. Dr. Sergio Gianesini war auch bei der zweiten Ausgabe wissenschaftlicher Leiter des C.C.C. Kongresses und eröffnete die Veranstaltung. Als international anerkannter Experte auf dem Gebiet der chronischen Venenerkrankungen sowie des Lymphsystems und Präsident des WUIP (World Union of International Phlebolymphology) ist er beliebter Referent und Moderator auf wissenschaftlichen Tagungen und Kongressen. (Bild: © www.medi.de)
Dr. Suzie Ehmann ist Spezialistin für Ödemmanagement und hat sich in den vergangenen 25 Jahren der Untersuchung und umfassenden Behandlung von Patient:innen mit lymphologischen Erkrankungen und chronischen Wunden gewidmet. Mit S.T.R.I.D.E. zeigte sie, wie medizinische Kompression patientenzentriert, effektiv und praxisnah angewandt werden kann. (Bild: © www.medi.de)
Dr. Malou van Zanten beleuchtete beim C. C. C. Kongress die praktische Umsetzung medizinischer Kompressionstherapie und verdeutlichte die Diskrepanz zwischen Leitlinien und realer Versorgung. Sie ist Fachärztin für Dermatologie und lymphovaskuläre Medizin im Nij Smellinghe Hospital in Drachten (Niederlande), einem anerkannten Referenzzentrum für lymphologische Erkrankungen. (Bild: © www.medi.de)
Dr. Maria Portugal stellte das Le.G.athering Projekt vor – ein internationales Kongress- und Netzwerkformat, das Ärzt:innen, Pflegekräfte, Patientenvertreter:innen und weitere Expert:innen zusammenbringt, um Versorgungslücken zu identifizieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Als Highlight gibt es dazu im Dezember 2026 den Le.G.athering World Congress mit Workshops, Diskussionsrunden und Fachsessions. (Bild: © www.medi.de)
Prof. Sarah Thomis erklärte in ihrem Vortrag, wie eng venöse und lymphologische Erkrankungen zusammenhängen und warum Phlebologie und Lymphologie Hand in Hand gehen müssen.
Sie ist verantwortliche Ärztin des Lymphovenous Center der Universitätskliniken Leuven in Belgien. Neben ihrer klinischen Tätigkeit ist sie auch forschend in den Bereichen Phlebologie und Lymphologie aktiv. (Bild: © www.medi.de)
Prof. Nele Devoogdt ist Physiotherapeutin und Professorin an der Abteilung für Rehabilitationswissenschaften des Universitätsklinikums Leuven. Sie betreibt wissenschaftliche Forschung im Bereich der Bewertung, Prävention und Behandlung von Lymphödem und anderen krebsbedingten Morbiditäten. Außerdem ist sie Koordinatorin des Zentrums für Lymphödem am Universitätsklinikum Leuven (Belgien). Beim C. C. C. Kongress hat sie ihre weitreichende Expertise bei den Diskussionen im Anschluss an die Expertenvorträge eingebracht. (Bild: © www.medi.de)