Welt-Osteoporose-Tag

Aktiv mit Osteoporose

Aktiv mit Osteoporose

Rückenorthesen zur Unterstützung bei Wirbelkörperfrakturen

Diagnose: Wirbelbruch bei Osteoporose – was tun? Jetzt heißt es aktiv werden, um Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu fördern und weiteren Brüchen vorzubeugen.

Osteoporose: Zahlen – Daten – Fakten

Der Welt-Osteoporose-Tag am 20. Oktober 2016 ruft das Volksleiden in das Bewusstsein der Bevölkerung. 6,3 Millionen der über 50-Jährigen in Deutschland sind betroffen und jährlich erkranken 885.000 Menschen neu.1

Bei Osteoporose verringert sich die Knochenmasse, weil zu wenig Kalzium in den Knochen eingebaut wird. Sie werden porös und können brechen. Die Wirbelsäule krümmt sich, es kann zu einem „Witwenbuckel“ kommen. Der Körperschwerpunkt verlagert sich nach vorne, die Sturzgefahr steigt. Osteoporose ist ein schleichender Prozess und die Diagnose erfolgt häufig erst nach einem Wirbelbruch.

Untersuchungen belegen, dass das Risiko einer Folgefraktur nach dem ersten Wirbelbruch um das 3,2-fache, nach dem zweiten um das 9,8-fache und nach dem dritten um das 23,3-fache steigt.2

Lebensqualität steigern bei Osteoporose

Um die Knochen zu festigen, die Haltung zu verbessern und Schmerzen zu lindern, kombiniert die leitliniengerechte Osteoporose-Therapie3 moderne Medikamente, Bewegungskonzepte und wirbelsäulenaufrichtende Rückenorthesen (wie Spinomed von medi). Der Arzt kann sie bei Notwendigkeit nach einem Wirbelbruch verordnen, der Orthopädietechniker passt sie individuell an.

Das Ziel: beweglicher und aktiver werden

Rückenorthesen (wie Spinomed, Spinomed active) können die Lebensqualität von Osteoporose-Patienten verbessern. „Durch die kontinuierliche Anpassung der Tragedauer gelingt es den meisten Patienten, ihre bei Osteoporose zumeist schwach ausgebildete Rückenmuskulatur zu einem körpereigenen Muskelkorsett aufzubauen. Die Kraftzunahme erhöht auch die Leistungsfähigkeit im Alltag. Dies ist dann auch verknüpft mit einer Schmerzreduktion. Darüber hinaus kann im Verlauf einer Tragezeit von sechs bis zwölf Monaten durch eine Kräftigung der Rückenstrecker eine aufrechtere Haltung mit verbessertem Standgleichgewicht erreicht werden“, erklärt Dr. med. Michael Pfeifer vom Institut für Klinische Osteologie in Bad Pyrmont4.

Osteoporose-Therapie – so können Rückenorthesen helfen

Der Patient legt die Rückenorthese (wie Spinomed) einfach wie einen Rucksack an und schließt sie vorne mit einem Klettverschluss. Das Gurtsystem und die Rückenschiene üben spürbare Zugkräfte am Rücken aus und erinnern den Patienten immer an die richtige Körperhaltung. Durch die Zugwirkung spannt sich die Rumpfmuskulatur an Rücken und Bauch reflexartig an (=Biofeedback). Die Rückenorthese stärkt die Muskeln und kann Schmerzen lindern. Schwankneigung und Sturzgefahr mit möglichen Folgefrakturen können gesenkt werden. Die muskelstärkende Wirkung von Spinomed und Spinomed active wurde in zwei klinischen, randomisierten Studien bestätigt5.

1Epidemiologie der Osteoporose: Bone Evaluation Study, Deutsches Ärzteblatt 2013,4, 52 ff.

2Lunt, O´Neill, Felsenberg u. a., “Characteristics of a prevalent vertebral deformity predict subsequent vertebral fracture (…), Bone 33,4 (505-513)

3Handlungsempfehlung für Ärzte des Dachverbandes Osteologie, www.dv-osteologie.org

4The role of back orthoses in the treatment of vertebral fractures due to osteoporosis, Osteologie 2015; 24:11-16.

5Pfeifer, M. et al., in: Am J Phys Med Rehabil, 2011, 90, S. 805-815 und 2004, 83, S. 177-186

Der Arzt stellt die Diagnose und entscheidet über die Therapie. Bei Notwendigkeit kann er medizinische Hilfsmittel (z. B. von medi) verordnen. Im medizinischen Fachhandel wird der Patient von geschultem Personal vermessen und erhält sein medizinisches Hilfsmittel für seine individuellen Bedürfnisse.

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