Welt-Thrombose-Tag

13. Oktober

Welt-Thrombose-Tag - Welt-Thrombose-Tag

Aufklären und Erkrankungen verhindern

Am 13. Oktober findet der jährliche Welt-Thrombose-Tag statt.

Obwohl in Europa jährlich rund eine halbe Million Menschen an einer venösen Thromboembolie sterben (1), sind Maßnahmen zur Vorbeugung und Behandlung in der Bevölkerung weitestgehend unbekannt.

Eine venöse Thromboembolie bezeichnet die Verschleppung eines Blutgerinnsels in die Blutbahn. Dies kann zu einem Gefäßverschluss führen. Eine rasche Behandlung ist in jedem Fall notwendig, zählt die venöse Thromboembolie doch zu den häufigsten und potenziell tödlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mit dem weltweiten Aufklärungstag soll das Thromboserisiko nun jährlich bei Fachleuten und in der Bevölkerung in Erinnerung gerufen werden.

Der 13. Oktober wurde gewählt, da dies der Geburtstag des deutschen Arztes und Pathologen Rudolf Virchow ist. Er gilt als Pionier in der Erforschung von Thromboseerkrankungen.

Der Schutzengel im Krankenhaus heißt mediven® thrombexin 18

Jeder, der schon einmal stationär operiert wurde, kennt sie: die weißen Krankenhausstrümpfe - oberschenkellang und so gar nicht sexy. In der Tat handelt sich um wahre Schutzengel bei der Vorbeugung von Thrombosen und Lungenembolien.

Dabei ist Strumpf nicht gleich Strumpf: Der mediven thrombexin 18 von medi schnitt in einem Vergleichstest (2) mit den Strümpfen anderer Hersteller am besten ab. Anders als bei Medikamenten, die herstellerunabhängig immer die gleichen Wirkstoffmengen enthalten, erbrachten die Messungen große Unterschiede im Druckverhalten der Strümpfe.

Beste Ergebnisse hinsichtlich Kompressionsdruck und Druckverlauf

Der mediven thrombexin 18 erzielte die besten Ergebnisse hinsichtlich Kompressionsdruck und Druckverlauf. Diese Erkenntnis ist entscheidend, denn eine wirkungsvolle Thromboseprophylaxe mit medizinischen Thromboseprophylaxestrümpfen erfolgt nur dann, wenn die physikalischen Eigenschaften (graduierter Kompressionsdruckverlauf über das gesamte Bein) durch Herstellungsverfahren und Material garantiert sind.

Die Strümpfe wirken nur, wenn sie die geforderte technisch-funktionelle Sicherheit erreichen.

So wirkt ein "Krankenhausstrumpf"

Bei immobilen und bettlägerigen Patienten verlangsamt sich auf Grund der fehlenden Muskelaktivität der Rückstrom des Blutes zum Herzen.

Die Strümpfe verkleinern mit mechanischem Druck den Gefäßquerschnitt und erhöhen die Fließgeschwindigkeit des Blutes. Dies wirkt der Bildung von Blutgerinnseln entgegen. Ein korrekter - von der Fessel hin zum Oberschenkel abnehmender - Druckverlauf ist dabei entscheidend.

Die "10 Strumpfgebote" für Ihren Krankenhausaufenthalt

Das Pflegepersonal trägt eine große Verantwortung bezüglich der richtigen Anwendung am Patienten. Die folgenden zehn Punkte geben Ihnen die Möglichkeit, nach dem Vier-Augen-Prinzip mitzusteuern, ob in Sachen Thromboseprophylaxe alles für Sie getan wird:

  1. Werden die Strümpfe vor dem ersten Anziehen an Ihren Beinen ausgemessen?
  2. Wird beim Strumpfwechsel nochmals nachgemessen?
  3. Sitzen die Strümpfe faltenfrei an Ihren Beinen?
  4. Bitte tragen Sie immer beide Strümpfe!
  5. Lassen Sie sich bitte das Anziehen der Strümpfe erklären.
  6. Die Strümpfe sollten alle zwei bis drei Tage gewechselt werden.
  7. Tragen Sie bitte die Strümpfe 24 Stunden, solange Bettlägerigkeit besteht.
  8. Pflegen Sie Ihre Haut an den Beinen.
  9. Lassen Sie Ihre Haut bitte täglich inspizieren.
  10. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob bei Ihnen etwas dagegen spricht, dass Sie medizinische Thromboseprophylaxestrümpfe tragen (Kontraindikationen).

Quellen

(1) Cohen AT, Agnelli G, Anderson FA, Arcelus JI, Bergqvist D, Brecht JG, Greer IA, Heit JA, Hutchinson JL, Kakkar AK, Mottier D, Oger E, Samama MM, Spannagl M, Venous thromboembolism (VTE) in Europe. The number of VTE events and associated morbidity and mortality. Thromb Haemost. 2007 Okt; 98(4): 756-64.

(2) Wegener, Kraft, Kröger u.a.: Biomechanische Charakterisierung von medizinischen Thromboseprophylaxestrümpfen, Gefässchirurgie 2013, 18:278-286.

Der Arzt stellt die Diagnose und entscheidet über die Therapie. Bei Notwendigkeit kann er medizinische Hilfsmittel (z. B. von medi) verordnen. Im medizinischen Fachhandel wird der Patient von geschultem Personal vermessen und erhält sein medizinisches Hilfsmittel für seine individuellen Bedürfnisse.

Hier geht's zur unabhängigen Arztsuche der Stiftung Gesundheit.

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