Anwendung von medizinischen Thromboseprophylaxestrümpfen (MTPS)

Hoch effektiv und sehr wirtschaftlich

Anwendung von medizinischen Thromboseprophylaxestrümpfen (MTPS)

Qualität und Wirtschaftlichkeit: mediven® thrombexin®

Die Anwendung von medizinischen Thromboseprophylaxestrümpfen ist eine der effektivsten und wirtschaftlichsten Maßnahmen zur Verhinderung venöser Thrombosen in den unteren Extremitäten.

  • Thromboseprophylaxestrümpfe müssen passen: sie sind dem Patienten individuell anzumessen.
  • Der Patient muss zur Entstauung der Venen vor dem Anmessen etwa 15 - 20 Minuten liegen.
  • Der Fesseldruck der Strümpfe sollte ca. 18 mmHg betragen und kontinuierlich von unten (distal) nach oben hin (proximal) abnehmen. Im oberen Oberschenkelbereich beträgt der Druck etwa 8mm Hg.
  • Die Zehen brauchen ausreichend "Spielraum": das Zehenfenster dient der Kontrolle der arteriellen Durchblutungssituation in der Haut unter den Zehennägeln. Ist hier eine Dunkelfärbung zu beobachten, muss die Situation ärztlich geklärt werden.
  • Die Ferse des Strumpfes muss so angeordnet und konstruiert sein, dass das Risiko eines Dekubitalgeschwüres minimiert wird d.h. Druckreduktion durch hochelastisches Fußteil und weiches, nicht auftragendes Material, das in der Lage ist, Feuchtigkeit abzuleiten (Mazerationsrisiko). Zusätzlich sollte das Material glatt und rutschfähig sein, damit Scherkräfte und Reibung durch Bewegen des Fußes reduziert werden.
  • Das Haftband am Oberschenkel muss seine Funktion erfüllen: Ist es zu eng, führt es zu Einschnürungen, ist es zu weit, hält es den Strumpf nicht in Position, der Strumpf rutscht und bildet Falten. Die Kompressionsdrücke addieren sich in diesem Bereich und es kommt auch hier zu  Einschnürungen, Ödembildung sowie Gefährdung der Haut und des darunterliegenden Gewebes.
  • Das Material muss atmungsaktiv sein und für den Patienten ein angenehmes und gesundes Hautklima schaffen (Patientencompliance).
  • Auch der beste Strumpf entbindet das Pflegepersonal nicht von der Aufgabe, mindestens einmal täglich die Haut des Patienten zu inspizieren. Eine blasse Hautregion, die kälter als ihre Umgebung ist, gilt bereits als dekubitusgefährdet!
  • Die Strümpfe müssen mindestens einmal täglich ausgezogen werden - zur Inspektion der Haut und Durchführung der Körperhygiene.
  • Spätestens jeden zweiten Tag sollten die Strümpfe gewechselt werden; nicht zuletzt aus Gründen des Wohlbefindens des Patienten. Strümpfe, die länger nicht gewaschen am Patientenbein belassen werden, verlieren ihre Elastizität und damit ihre prophylaktische Wirkung, die sie jedoch nach dem Waschvorgang wieder erhalten.
  • Beim Strumpfwechsel sollte unbedingt geprüft werden, ob die eingesetzte Größe noch zutrifft. Es kann durchaus sein, dass die Beine abschwellen und somit eine andere Größe erforderlich wird.
  • Kontraindikationen wie massive Beinödeme, Rechtsherzinsuffizienz, Lungenödem müssen unbedingt beachtet werden.

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