Arthrosecheck

Checkliste "Arthrose"

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Arthrose

Hilfsmittel wie SoftOrthesen entlasten und stabilisieren bei Arthrose.

Mit dem Lebensalter wächst das Risiko, eine Arthrose zu bekommen. Während nur vier Prozent der 20-jährigen eine Arthrose haben, ist bei den über 70-jährigen Menschen zu 70 Prozent eine Arthrose vorhanden. Frauen sind davon häufiger betroffen.

Fragen ja nein
     
Sie haben Übergewicht?    
     
Sie sind älter als 50 Jahre?    
     
Sie haben X oder O-Beine?    
     
Sie arbeiten vorwiegend in gebeugter Haltung?    
     
Sie haben Gelenkschmerzen im Ruhezustand?    
     
Ihre Gelenke knacken bei bestimmten Bewegungen?    
     
Sie haben chronische Gefühlsstörungen in den Armen oder Beinen?    
     
Ein Knochenbruch mit Gelenkschädigung lag in der Vergangenheit vor?    
     
Ihre Oberschenkelmuskulatur ist schwach ausgeprägt?    
     
Sie rauchen täglich mehr als 10 Zigaretten?    
     
Sie leiden unter morgendlicher Fingersteife?    
     
Ihre Familie ist mit Verformung oder Steife der Fingergelenke vorbelastet?    
     
Sie haben Knick-, Spreiz-, Plattfüße?    
     
Sie hatten Ballettunterricht im Kindesalter?    
     
Sie haben Schmerzen in den Füßen beim barfuß gehen?    
     
Sie leiden von Zeit zu Zeit geschwollene Gelenken?    
     
Sie mussten sich einer längeren Gelenkruhigstellung unterziehen?    
     
Sie hatten bereits Kortisonbehandlung(en) (am Gelenk)?    
     
Sie leiden unter Rückenschmerzen?    
     
Sie haben eine Wirbelsäulenverkrümmung?    
     
Sie hatten einen Bandscheibenvorfall in der Vergangeheit?    
     
Sie mussten sich bereits einer Wirbelsäulen-OP unterziehen?    
     
Sie hatten bereits eine Menikus-OP?    
     
Direkte Verwandte haben bereits künstliche Gelenke?    
     
Bei Ihnen wurde eine schwache Bänderführung des Kniegelenks oder Knöchels diagnostiziert?    
     
Sie hatten eiterige Gelenkerkrankung(en) in der Vergangenheit?    
     
Sie haben Schmerzen in den Knien beim Treppengehen?    
     
Sie haben eine Spreizhemmung der Beine?    
     
Ihr Harnsäurespiegel ist erhöht?    
     
Bei Ihnen liegt eine Störung des Fettstoffwechsels vor?    
     
Sie haben öfters ein Stechen in der Hüfte?    
     
Sie leiden unter Gelenkschmerzen beim Gehen?    
     
Ihr Bindegewebe ist schwach?    
     
Sie haben Diabetes?    
     
Für Frauen: Sie befinden sich in der Menopause?    
     
Sie haben Lähmungen in Armen oder Beinen?    
     
Sie haben mehrere Jahre Leistungssport betrieben?    
     
Sie üben beruflich eine kniende Tätigkeit aus?    
     
Direkte Verwandte leiden unter chronischem Rheuma?    
     
Bei Ihnen wurde eine Gelenkmaus (freier Gelenkkörper) diagnostiziert?    

Unsere Empfehlung

Wenn die ausgefüllte Checkliste auf eine erhöhte Arthrosegefahr schließen lässt - jede mit "ja" beantwortete Frage ist ein Risikofaktor - dann sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen! Schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente bekämpfen nur die Symptome der Arthrose, nicht jedoch ihre Ursache. Knorpelschützende bzw. knorpelaufbauende Medikamente helfen im Anfangsstadium, in dem noch lebendes Knorpelgewebe vorhanden ist. Die funktionelle Therapie mit Bandagen und Orthesen ist ein Baustein für eine erfolgreiche Gesamttherapie des Patienten. Eine bewusste Ernährung und ausreichend Bewegung helfen auch, Übergewicht zu vermeiden, und verringern damit ein weiteres Risiko für Gelenkerkrankungen. Zu einer gelenkschonenden Lebensweise gehören vor allem Bewegungsabläufe mit einer gleichmäßigen Belastung. Dazu empfiehlt sich ein Physiotherapeut. Von kleinen Eingriffen zur Diagnose bis zum Ersatz des zerstörten Gelenkes durch ein künstliches (z. B. Hüfte oder Knie) werden verschiedene Operationen durchgeführt.

Bitte lassen Sie sich bei akuten und chronischen Beschwerden in jedem Fall von Ihrem Arzt beraten!

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