Größe auswählen

Die richtige Größe entscheidet

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Umfangmessen

Bei der Anwendung von medizinischen Thromboseprophylaxestrümpfen ist vor allem die Auswahl der richtigen Größe des Strumpfes entscheidend für die Wirkung.

Ein zu großer Strumpf übt nicht ausreichend Kompression auf die Venen aus, und die Thrombosevorbeugung ist unzureichend. Ein zu kleiner Strumpf dagegen erhöht das Thromboserisiko sogar. Er verursacht Einschnürungen, die in der Folge den venösen Rückstrom bremsen oder ihn ganz stoppen können.

Das richtige Anmessen eines Thromboseprophylaxestrumpfes ist deshalb für die vorbeugende Wirkung unerlässlich.

Da die Kompression nicht nur positiv auf das Venensystem wirkt, sondern auch einen Effekt auf das arterielle Gefäßsystem hat, sind medizinische Thromboseprophylaxestrümpfe mit einer Inspektionsöffnung an der Fußspitze ausgestattet. Diese Öffnung erlaubt eine einfache Kontrolle der arteriellen Durchblutungssituation. Eine Dunkelfärbung der Haut unter den Zehennägeln deutet auf eine arterielle Minderversorgung des Gewebes hin. Die Kompression muss dann bis zur eindeutigen Klärung des Sachverhaltes abgesetzt werden. Als Gegenanzeigen für die Anwendung von Thromboseprophylaxestrümpfen gelten darüber hinaus massive Beinödeme, eine Rechtsherzinsuffizienz sowie ein Lungenödem.

Die Auswahl und das richtige Anmessen medizinischer Thromboseprophylaxestrümpfe gehört daher auch in der häuslichen Krankenpflege in fachkundige Hände.

Zwei Schritte zur perfekten Passform das farbcodierte Größensystem von mediven thrombexin 18 ermöglicht eine schnelle und einfache Auswahl des richtigen Strumpfes

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