Drei von vier Deutschen leiden einmal im Leben an Kreuzschmerzen. Sie entstehen zwischen den untersten Rippen und der Leistenregion.
Man unterscheidet hier zwischen akuten (nicht länger als 6 Wochen) und chronischen (länger als 6 Wochen) Rückenschmerzen.
Meist kann keine genaue Ursache festgestellt werden. Der Arzt spricht hier von einer "Lumbalgie" oder von "Reizzuständen des Illiosakralgelenkes". Durch den Schmerz kommt es oft zu einer Abwehrhaltung - der Oberkörper kippt nach vorne oder leicht zur Seite, was wiederum zu weiteren Muskelverspannungen und weiteren Schmerzen führt.
Lumbalbandagen wie Lumbamed active, Lumbamed basic oder Lumbamed plus stabilisieren den Rücken und bewirken eine sogenannte "Entlordosierung", d.h. das Becken wird nach vorne geschoben und die Wirbelsäule wird aufgerichtet. Zusätzliche Krankengymnastik und Wärme lindern den Schmerz dann meist innerhalb weniger Tage.
Lässt sich der Schmerz diagnostizieren, handelt es sich häufig um einen Bandscheibenvorfall. Die Bandscheiben liegen wie "Stoßdämpfer" zwischen den Wirbelkörpern. Rutscht der weiche Kern (Gallertkern) nach hinten heraus, drückt er auf die Nerven und verursacht so den Schmerz. In solchen Fällen werden Rückenorthesen verordnet, wie z. B. Lumbamed disc oder Lumbamed stabil.
Kreuzschmerzen vergehen oft so schnell, wie sie gekommen sind. Nur selten sind sie mit schweren Krankheiten verbunden. Wenn Sie aber ein Taubheitsgefühl oder Lähmungen spüren, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.
Brechen Wirbelkörper im Bereich der Brust- oder Lendenwirbelsäule, kommen Hyperextensionsorthesen zum Einsatz. Sie richten den Oberkörper auf. Orthesen in Rahmenbauweise (z. B. medi 4C) verhindern zudem eine Rotation des Oberkörpers.

Rückentherapie
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