Kaum etwas schränkt den Patienten so sehr ein wie eine Erkrankung, Verletzung oder ein operativer Eingriff im Schulterbereich.
Die Schulter - und damit meist der gesamte Arm - muss ruhig gestellt werden, um Bewegungen zu verhindern, die dem Heilungsprozess schaden.
Zu den häufigsten Schultererkrankungen zählt das "Impingement Syndrom". Dabei handelt es sich um eine Verengung im Schultergelenk. Knöcherne Bestandteile reiben aufeinander und quetschen die dazwischen liegenden Weichteile wie Sehnen oder Schleimbeutel. Eine Entzündung oder gar Zerstörung ist die Folge. Um die Schulter vor bzw. nach der Operation entsprechend zu entlasten, verordnet der Arzt meist eine Schulterbandage oder -orthese. (medi Arm fix, SAK)
Reißt eine Rotatorenmanschette, wird diese operativ wieder hergestellt. Eine solche Ruptur kann z. B. durch stetige Abnutzung der Sehne oder einen Sturz auf den ausgestreckten Arm entstehen. Hier kommen sogenannte Schulterabduktionsschienen zum Einsatz (SAS 15, SAS 45, medi Armschlinge).
Tritt in diesem Bereich eine Fraktur eines Knochens auf, handelt es sich meist um die "Humeruskopffraktur". Diese wird sowohl operativ als auch konservativ (ohne OP) behandelt (Omomed).

Gelenkstabilisierung
Schulter

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