medi OFM2 Kniegelenk hat eine clevere 2-in-1-Funktion, mit der das Knie auf das Sicherheitsbedürfnis des Prothesenträgers angepasst werden kann.
Das medi OFM2 ist ein Bremskniegelenk, das für Prothesenträger mit niedriger Mobilität, aber hohem Sicherheitsbedarf geeignet ist. Das Besondere am OFM2 ist die 2-in-1-Funktion: Durch einen Feststellhebel lässt sich das Kniegelenk mit einem Handgriff „fest stellen“ – also zu einem „Stelzbein“ blockieren, so dass keine Beugung und Streckung mehr möglich ist. Genauso einfach lässt es sich wieder „frei stellen“ und als normales Kniegelenk verwenden.
Ideal für Prothesenträger, die noch unsicher gehen
Durch seine 2-in-1-Funktion ist das OFM2 ideal für den Einsatz direkt ab der Rehabilitation. Das Kniegelenk wächst sozusagen mit der Mobilität des Anwenders mit: Noch unsichere Prothesengeher können das Kniegelenk zunächst fest stellen. Später, wenn die Anwender größere Sicherheit beim Gehen erworben haben, kann das Gelenk frei beweglich gestellt werden. Der Doppelfunktionshebel des OFM2 kann dabei nicht nur vom Orthopädietechniker, sondern auch vom Prothesenträger selbst bedient werden.
Technische Informationen
Das medi OFM2 ist ein mechanisches Kniegelenk, das sich über eine Achse (monozentrisch) bewegt. Die Streck- und Beugegeschwindigkeit kann vom Orthopädietechniker über einen integrierten Federvorbringer eingestellt werden. Eine Bremse macht das Kniegelenk auch im frei gestellten Modus besonders sicher.
Welches Kniegelenk für welchen Anwender geeignet ist, entscheidet der Orthopädietechniker entsprechend der Verordnung durch den Arzt. Der Techniker ist der Experte für die individuellen Ansprüche des Anwenders und bezieht bei der Auswahl Amputationshöhe, Aktivitätsgrad oder Sicherheitsbedürfnis sowie seine Erfahrungen mit den unterschiedlichen Kniegelenken ein.

Beinprothetik
medi OFM2
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