Vorbeugung

Wie kann man Thrombose vorbeugen?

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Ziel einer wirksamen Vorbeugung ist es, den drei Hauptursachen einer Thrombose entgegenzuwirken, also den venösen Rückfluss zu fördern, Venenwandschäden vorzubeugen sowie die Gerinnungsbereitschaft des Blutes zu senken.

Daraus ergeben sich zwei zentrale Strategien in der Thromboseprophylaxe:

  • die medikamentöse Thromboseprophylaxe, z. B. durch die Gabe von Heparin, welches die Blutgerinnung hemmt.
  • die physikalische Thromboseprophylaxe. Hierzu gehören verschiedene Maßnahmen, die wir Ihnen nachfolgend erläutern.

(Früh-) Mobilisation
So früh und so oft wie möglich sollten Sie in Begleitung Ihres Pflegepersonals aufstehen, vor dem Bett auf der Stelle treten oder umhergehen. Dadurch werden Ihre Muskeln angespannt und die Venen „ausgepresst“, was zu einer Beschleunigung des Blutflusses führt.

Hochlagerung der Beine
Auch durch das Hochstellen des Fußteils Ihres Bettes wird der Rückfluss des Blutes aus den Beinvenen gefördert. Diese einfache Maßnahme ist für Sie sicher die angenehmste. Sollten Sie dennoch Schmerzen verspüren, informieren Sie bitte Ihr Pflegepersonal oder Ihren Arzt, da diese Vorkehrung dann für Sie nicht geeignet ist.

Krankengymnastische Maßnahmen
Hierzu zählen verschiedene Übungen, die das Pflegepersonal und/oder die Krankengymnastik mit Ihnen durchführt und die zum Ziel haben, Ihre Muskulatur aktiv oder passiv zu bewegen. Auch diese Aktionen sind sehr gut geeignet, den Rückstrom Ihres Blutes zum Herzen zu beschleunigen. Und nebenbei sorgen die Übungen auch noch dafür, dass Sie schneller wieder auf die Beine kommen.

Kompression der Venen
Durch medizinische Thromboseprophylaxestrümpfe, wird ein mechanischer Druck von außen auf die Venen ausgeübt, der Venendurchmesser verringert sich, das Blut fließt schneller zurück zum Herzen. Der Druck am Bein verläuft kontrolliert: Er ist an der Fessel am stärksten und nimmt nach oben hin ab.

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