medi intraspect®

Qualitäts- und Risikomanagement

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The LANCET veröffentlichte die umfangreichste multinationale Studie1, die belegt, dass die Mehrheit der untersuchten Krankenhauspatienten dem Risiko der venösen Thromboembolie (VTE) ausgesetzt sind.

Tiefe Venenthrombosen und Lungenembolien, die tödlich verlaufen können, sind die häufigsten Arten von VTE. Dargelegt wird unter anderem die Notwendigkeit einer Strategieeinführung der Krankenhäuser zur Verbesserung der Prävention von VTE: systematisches Beurteilen des Patientenrisikos bezüglich VTE und Anwendung der entsprechenden Prophylaxe. Das Unternehmen medi, einer der weltweit führenden Hersteller medizinischer Thromboseprophylaxestrümpfe hat mit dem Konzept zum Qualitäts- und Risikomanagement medi intraspect bereits die Nase vorn.

medi intraspect ist die Grundlage für eine Leitlinien konforme Vorgehensweise bei der physikalischen Thromboembolieprophylaxe im Krankenhaus und verbessert die Qualität der medizinischen Versorgung aller stationär behandelten, thrombosegefährdeten Patienten. Der Aufbau eines Qualitäts- und Risikomanagementsystems stellt die gesicherte Grundlage für den wirtschaftlichen Einsatz der medizinischen Thromboseprophylaxestrümpfe mediven thrombexin 18 dar. Ziele und Ablauf von medi intraspect:

Verbesserung der medizinischen Versorgungsqualität.

medi intraspect stellt sicher, dass alle Patienten vor der Versorgung mit mediven thrombexin 18 gemäß den Angaben des Herstellers vermessen und bedarfsgerecht mit der korrekten Strumpfgröße versorgt werden. Durch regelmäßiges Nachmessen im Rahmen eines Strumpfwechsels wird sichergestellt, dass Schwankungen der Beinumfänge der Patienten im Laufe ihres stationären Aufenthaltes erkannt und bei der Versorgung entsprechend berücksichtigt werden.

Implementierung eines Qualitäts- und Risikomanagements

Das medi intraspect-Programm bietet eine vollständige Dokumentation des Qualitäts- und Risikomanagementsystems bei der physikalischen Thromboembolieprophylaxe. Die Anforderungen der verschiedenen Qualitätsmanagementsysteme (z. B. DIN ISO 9000 ff., KTQ, EFQM) werden berücksichtigt.

Nur 50 Prozent der Risikopatienten erhalten die empfohlenen Prophylaxe-Maßnahmen

Die multinationale Studie ENDORSE Epidemiologic International Day for the Evaluation of Patients at Risk for Venous Thromboembolism in the Acute Hospital Care Setting, durchgeführt von Dr. Fred Anderson (Direktor des Centers for Outcomes Research an der University of Massachusetts Medical School), legt dar, dass 52 Prozent der untersuchten Patienten in Krankenhäusern einem Risiko für VTE ausgesetzt sind. Die empfohlenen Prophylaxen wurden weltweit nur bei der Hälfte aller Risikopatienten angewandt. Mit mehr als 60.000 untersuchten Patienten in mehr als 32 Ländern auf sechs Kontinenten war ENDORSE eine Studie von beispiellosem Umfang.2


Quellen:
1 Cohen AT, Tapson VF and all. The Lancet Vol 371, 2008
 
2 Alison M. Duffy, Public Affairs and Publications (Pressemitteilung vom 4. Februar 2008):
   www.umassmed.edu.