Thrombose

Wenn sich ein Gerinnsel bildet

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Der Bergriff "Thrombose" kommt aus dem Griechischen "thrombosis" und meint übersetzt "Blutgerinnung".

Als Thrombose wird eine intravasale (innerhalb der Blutgefäße) Blutgerinnung im lebenden Organismus bezeichnet. Sie führt hier zur Bildung eines Thrombus (Blutgerinnsel, Blutpfropf) und kann zum teilweisen oder kompletten Verschluss eines Gefäßes führen.

Thromben können sich sowohl in den Venen als auch in den Arterien bilden. Somit unterscheidet man sie nach dem Ort ihrer Entstehung:

  • arterielle Thrombosen
  • venöse Thrombosen

Venöse Thrombosen wiederum werden unterschieden in:

  • Thrombosen in oberflächlichen Venen (Thrombophlebitis)
  • Thrombosen in tiefer liegenden Venen (Phlebothrombose)

Folgen tiefer Thrombosen, vor allem in den Bein- oder Beckenvenen, sind das postthrombotische Syndrom und die möglicherweise lebensbedrohliche Lungenembolie.

Venöse Thrombosen stellen vor, während und nach operativen Eingriffen eine häufige Sekundärkomplikation dar.

Ohne Prophylaxe kommt es z. B. nach thorakoabdominalen Eingriffen (Eingriffen im Brust oder Beckenbereich) bei 25-30 Prozent der Patienten zu einer Thrombose.

Der Prozentsatz steigt auf über 50 Prozent bei traumatologisch/orthopädischen Eingriffen an Patienten über 40 Jahre.

Jährlich erleiden ca. 120.000 bis 150.000 Menschen eine Lungenembolie, ca. 30.000 bis 40.000 mit tödlichem Ausgang.