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Kniearthrose rechtzeitig behandeln
Die Kniearthrose (Gonarthrose) ist eine fortschreitende Schädigung des Kniegelenks durch Knorpelabbau. Das Kniegelenk produziert immer weniger Knorpel ernährende und "schmierende" Gelenkflüssigkeit (Synovia), wodurch das Knorpelgewebe seine schützende Elastizität verliert und leichter abgebaut werden kann.
Langfristig wird die Knorpelschicht gänzlich zerstört und die Knochen reiben direkt aneinander, was Knieschmerzen nach sich zieht. Das Kniegelenk versteift und eine schmerzfreie Bewegung ist nahezu unmöglich.
Überwiegend gehört die Verschleißerkrankung zum natürlichen Alterungsprozess des Körpers. Der normale Verlauf bedarf keiner speziellen Behandlung durch Orthopäden.
Ist die Ursache für eine Arthrose im Knie jedoch eine Fehl- oder Überbelastung des Kniegelenks, muss eine fachgerechte Therapie erfolgen. Das betrifft hautsächlich Sportler oder Menschen mit angeborenen Fehlstellungen wie X- oder O-Beinen.
Weitere Informationen zu Kniearthrose
Sanfte Bewegung mildert die Auswirkungen einer Kniearthrose, indem der Stoffwechsel im Kniegelenk durch Bildung der Gelenkflüssigkeit angeregt wird
Die Gelenkknorpel im Knie eines Erwachsenen regenerieren sich nur sehr schwer: Eine Heilung der Arthrose ist in der Regel nicht möglich. Die endgültige Therapie wäre der operative Ersatz des Kniegelenks. Daher werden häufig operative wie konservative Maßnahmen nur zur Verzögerung der Arthrose und zur Milderung der Gelenkschmerzen ergriffen.
Man kann eine Arthrose ohne operativen Eingriff wirksam dadurch verlangsamen, indem man seinen Lebensstil in Bezug auf Ernährung, Bewegung und Gewichtsreduzierung anpasst.
Zudem stärkt eine auf Muskelaufbau ausgerichtete Physiotherapie das Kniegelenk. Die kräftigere Muskulatur stabilisiert das Gelenk und unterstützt die natürliche Gelenkfunktion: Das Gelenk wird entlastet und die schmerzhafte Auswirkung einer Kniearthrose abgeschwächt.

