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Chronisch venöse Insuffizienz = Venenschwäche
Wie entsteht die chronisch venöse Insuffizienz (kurz CVI)? Durch den aufrechten Gang und die bewegungsarme Lebensweise, hat der Mensch als einziges Lebewesen das weit verbreitete Problem von kranken Venen. Durch mangelnde Bewegung und viel Stehen und Sitzen lastet täglich viele Stunden ein hoher Druck auf den Venen.
Die Muskelpumpen unterstützen den Abtransport des Blutes nicht mehr ausreichend. Veranlagung und zunehmendes Alter oder hormonelle Begünstigungen wie Mehrfach-Schwangerschaften liefern weitere ungünstige Rahmenbedingungen.
Die Venen werden immer weiter ausgedehnt. Die Klappen können aufgrund des erweiterten Venendurchmessers nicht mehr schließen. Das Blut versackt in den Beinen. Es bilden sich Krampfadern. Basistherapie bei chronisch venöser Insuffizienz ist das tägliche Tragen von medizinischen Kompressionsstrümpfen.
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Chronisch venöse Insuffizienz und die Therapie
Je nach Ausprägung des Krankheitsbildes verordnet Ihnen der Arzt unterschiedliche medizinische Kompressionsstrümpfe in unterschiedlichen Qualitäten. Die Therapie bei chronisch venöser Insuffizienz reicht vom transparenten, hochelastischen Strumpf in vielen Modefarben bis zum sehr kräftigen, dicken Strumpf mit Naht.
Eine einfache Faustregel gilt für den richtigen Strumpf: Je stärker die Schädigung des Venensystems fortgeschritten ist und je weicher das Beingewebe ist, desto dicker und fester muss der Strumpf sein.

