Besenreiser: Schönheitsmakel oder Indikator für Venenleiden?

Besenreiser, oft auch fälschlicherweise als Besenreißer bezeichnet, sind feine, dicht unter der Hautoberfläche liegende, sichtbare Äderchen. Sie sind wenige Millimeter oder Zentimeter lang und fächerförmig angeordnet.

Besenreiser verursachen selten Beschwerden, meist stören sie kosmetisch. Erste Anzeichen einer Venenerkrankungen können müde Beine, geschwollene Knöchel, Kribbeln und Jucken oder stechende Schmerzen in den Beinen sein - noch bevor etwas zu sehen ist.

Weil das Blut nicht mehr zügig genug zum Herzen zurückfließt, wird Wasser aus den Venen in das umliegende Gewebe gepresst und es kommt zu einer Schwellung besonders im Knöchelbereich. Besenreiser können aber ein Warnsignal für darunter liegende Krampfadern (Varikose) sein.

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Besenreiser können behandelt werden

Eine wertvolle Unterstützung bei Besenreisern und Venenleiden kann durch die richtige Kombination von Maßnahmen geschehen.

Besenreiser entfernen: Man unterscheidet zwischen der invasiven Behandlung, bei der Besenreiser und defekte Venen verödet oder operiert werden und der "konservativen" Therapie mit medizinischen Kompressionsstrümpfen, Bewegungstherapie und Medikamenten. Der Arzt entscheidet, welche Maßnahmen notwendig sind.

Bei der konservativen Therapie mit medizinischen Kompressionsstrümpfen wird durch Druck von außen der Venendurchmesser verengt. Dadurch können die Venenklappen wieder schließen und das Blut wird wieder Richtung Herz gepumpt anstatt in den Beinen zu versacken.