Eine Thrombose verschließt die Venen

Bei einem gestörten Blutrückfluss vergrößert sich die Gefahr der Bildung von Blutgerinnseln (Thromben) an den Gefäßwänden. Ein deutlich erhöhtes Risiko besteht bei Menschen mit Krampfadern (Varizen) und Venenentzündungen, nach Operationen, in der Schwangerschaft, bei Immobilität und auf langen Flugreisen.

Diese Pfropfen können die Venen verstopfen und verhindern damit den Rückfluss des Blutes. Es kommt zu einer weiteren Schädigung des Venensystems.

Erste Anzeichen sind Schwellung am Unterschenkel teilweise Überwärmung, Schmerzen und Schweregefühl. Die Behandlung durch einen Arzt ist dringend erforderlich, da eine lebensgefährliche Lungenembolie die Folge sein kann.

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Kompressionstherapie beugt Thrombosen vor

Der Druck von medizinischen Kompressionsstrümpfen und medizinischen Thromboseprophylaxestrümpfen (oft auch Thrombosestrümpfe genannt) verengt den Venendurchmesser. Die Venenklappen können sich wieder schließen und das Blut versackt nicht mehr in den Beinen.

Durch den kleineren Venendurchmesser fließt das Blut wieder schneller, was der Bildung von Blutgerinnseln, also Thrombosen, vorbeugt. Der vorgegebene medizinische Druckabfall vom Fuß hinauf zum Oberschenkel beschleunigt den Rückfluss des Blutes zum Herzen. Der Strumpf bildet bei Bewegung eine äußere Barriere für die Muskeln, so dass die Muskelpumpen effektiver arbeiten.