Ein Rückblick: Drei Jahre ist es her, dass die Familie C. aus La Plata / Argentinien durch die Initiative von medi Handelsvertreterin Sylvia Günther zur Lymphbehandlung nach Deutschland kommen konnte.
Vincente C. hat sein Lymphleiden dem Sohn Martin vererbt. Beide wurden in Hannover untersucht und behandelt. Dabei konnte Ehefrau Esther die Grundgriffe der Lymphdrainage erlernen, um in der Nachsorge zuhause den Therapieerfolg zu gewährleisten.
medi hatte die Kosten für die Flüge beigesteuert, Dr. Michael Emter, Internist und Lymphologe in Hannover, übernahm die kostenlose Untersuchung der drei Argentinier und bestätigte die Vermutung von Sylvia Günther: Vincente C. hat ein ausgeprägtes Lymphödem, bei seinem Sohn Martin zeigten sich ebenfalls erste Anzeichen für diese Erkrankung. Im Zuge der Behandlung von Vater und Sohn diagnostizierte Dr. Emter bei Esther C. ein Venenleiden. Klaus Waldvogel, Therapiezentrum Waldheim – Hannover, übernahm die tägliche Lymphdrainage mit Bandagierung und führte Esther C. in die Lymphdrainage und Wickeltechnik ein. Handelsvertreterin Sylvia Günther übernahm die Rundstrick- und Flachstrickversorgungen und mit allerbesten Ergebnissen flogen die drei Argentinier wieder nach Hause.
Wollten ihrer Dankbarkeit Ausdruck geben: medi Fans in Basketball-Trikots
Oft hat die Familie C. nachgedacht, wie man sich erkenntlich zeigen könnte und hatte eine Idee: Der jetzt 13-jährige Martin ist ein leidenschaftlicher und sehr guter Basketballer. Er spielt für den "El Club Sud America 1916" in der Auswahl "Ciudad de La Plata". Der in La Plata beheimatete Verein ist hochkarätig besetzt und spielt erfolgreich landesweit.
Die Mannschaft brauchte dringend neue Trikots und die Familie C. übernahm die Kosten dafür. Als sichtbarer Dank wurden die Trikots mit dem medi Logo samt Slogan bedruckt. Das ganze Team ist genau im Bilde über Martins Lympherkrankung, der Teenager geht ganz offen damit um. So trägt er selbstverständlich auch seine Flachstrickversorgung beim Sport.
Sylvia Günther: "Die Dankbarkeit der Familie C. ist grenzenlos. Sehr wohl ist man sich bewusst, wie es den Betroffenen ohne diese Hilfe gehen würde. In Argentinien sind Krankheitsbild und Behandlungsmöglichkeiten rund um das Lymphödem noch wenig bekannt und mit europäischen Maßstäben nicht vergleichbar. Eine optimale Versorgung mit Bandagen und flachgestrickten Kompressionsstrümpfen wie in hier Deutschland ist dort längst nicht überall gegeben."
Lymph-Fernversorgung per Webcam bis Südamerika - die moderne Technik macht’s möglich
Um die Versorgung auch aus der Ferne über den Atlantik sicherzustellen, steht Sylvia Günther mit der Familie regelmäßig per Webcam in Kontakt, versorgt sie in regelmäßigen Abständen mit Strümpfen und kümmerte sich während eines Urlaubsaufenthaltes vor zwei Jahren in Argentinien um die Familie. Vater und Sohn sind konsequent in der Therapie, es geht ihnen sehr gut, die Beine sind schwellungsfrei und schlank.
Das Engagement von Sylvia Günther und medi ist ein kleiner Schritt, um den Bekanntheitsgrad von Lympherkrankungen und Kompressionstherapie zu erhöhen. Doch die Welt rückt zusammen – Internet und Medien machen es möglich, sich auch über die Kontinente hinweg zu informieren.

Event-Berichte
Argentinien: Lymphpatienten
