Kompressionsstrümpfe

Basistherapie bei Venenleiden

PDF | Seite drucken | Seite weiterempfehlen

Stützstrümpfe sind keine medizinischen Kompressionsstrümpfe! Medizinische Kompressionsstrümpfe werden im Gegensatz zu Stützstrümpfen im Sanitätshaus angemessen und haben einen kontrollierten Druckverlauf, der an der Fessel am stärksten ist.

Bei medizinischen Kompressionsstrümpfen handelt es sich um medizinische Hilfsmittel, die der Arzt nach Notwendigkeit verordnen kann und die im medizinischen Fachhandel erst nach exaktem Maßnehmen der Beine in Auftrag gegeben werden.

Eine gute Versorgung mit medizinischen Kompressionsstrümpfen bei Venenleiden ist die Summe vieler wichtiger Einzelfaktoren: Voraussetzung ist, dass der Patient die Symptome erkennt und den Arzt aufsucht. Dieser stellt die Diagnose und trifft die Entscheidung über die Therapie. Verordnet der Arzt medizinische Kompressionsstrümpfe, geht der Patient mit dem Rezept ins Sanitätshaus, wo die Beinmaße genommen werden. Er wird über entsprechende Hilfsmittel beraten, sodass er sich für ein Produkt entscheiden kann. Aus hygienischen Gründen kann im Rahmen der Endversorgung gleichzeitig eine Wechselversorgung stattfinden. Bei chronischem Venenleiden kann der Arzt weitere Folgeversorgung verordnen. Die Krankenkassen übernehmen dann auch einen Großteil der Kosten.

Es gibt so genannte Kontraindikationen (Gegenanzeigen), bei denen Kompressionsstrümpfe nicht getragen werden dürfen, wie z. B. bei arteriellen Erkrankungen (Bluthochdruck, Raucherbein). Allein der Arzt entscheidet darüber, ob ein medizinischer Kompressionsstrumpf getragen werden soll und darf.

Diese Information teilen:

www.facebook.com
 

Messpunkte in der Kompressionstherapie

Medizinische Kompressionsstrümpfe werden bei Notwendigkeit vom Arzt verordnet und im Sanitätshaus individuell angemessen.